Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2015

Doldol, dessen Augenlicht bei seiner Ankunft stark beeinträchtigt war, kann inzwischen dank einer Behandlung wieder sehen – was für eine Freude! Er hat unterdeß auch gezahnt und einiges an Körpergewicht verloren. Aber er bekam auch viel Aufmerksamkeit, besonders von Mwashoti, ein dauernder Begleiter der Babys. Mwashoti selbst kann aufgrund einer alten Verletzung durch eine Drahtschlinge nicht mit den Älteren Schritt hatten und verbringt daher viel Zeit mit den Kleinen, bei denen es ein bißchen ruhiger zugeht. Er ist natürlich der absolute Superheld bei den Jüngsten, besonders bei Ngilai und Lasayen. Kamok paßt immer auf, daß niemand zu kurz kommt und legt manchmal beruhigend ihren Rüssel auf den Rücken eines sich vernachlässigt fühlenden Babys. Lasayen scheint manchmal sehr besorgt über Mwashotis furchtbare Wunde zu sein und streut manchmal mit seinem Rüssel weiche Erde auf die Verletzung. Diese zärtlichen Gesten sind sehr üblich unter Elefanten, und man sieht die besten menschlichen Eigenschaften und nur sehr wenige von den Schlechten.

 

Balguda and Ziwa are taken round to browse (2)

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ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

INFORMATIONEN FÜR DIE PRESSE
April 2015

 

ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

 

Über 12.000 gewilderte Elefanten in nur einem Jahr im Ruaha-Gebiet.

Deutsche Millionenhilfe gegen Wilderei in Tansania- fehl investiert?

Im tansanischen Ruaha-Nationalpark und den umliegenden Gebieten, die als relativ sicher galten, sind laut einer offiziellen Elefantenzählung alleine im Jahr 2014 ca. 12.000 Elefanten der Wilderei zum Opfer gefallen. Im Nationalpark selbst ist dies mehr als die Hälfte der dortigen Population, und in den umliegenden Wildreservaten und Jagdgebieten liegt der Verlust sogar bei 60%.

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Die Waisen im März

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: März 2015

 

Der März war unerträglich heiß! Daher genossen sowohl Elefanten als auch die Keeper ganz besonders die Zeiten im Schatten, in und am Schlammbad. Die Ex-Waisen und ihre wilden Freunde waren ebenfalls oft an der Suhle, die diesen Monat aus allen Nähten zu platzen drohte. Auf dem Weg dorthin begegneten die Waisen einmal 13 wilden Bullen. Sie konnten ihr Starren kaum verbergen, als die riesigen Dickhäuter sich gemütlich im Schlamm wälzten. Die Keeper aßen währenddessen ihr Mittag im Schatten eines Baumes, was die Bullen überhaupt nicht zu stören schien. Ob Regen oder Sonne, Bongo ist derjenige, der immer ins Wasser geht, komme was wolle. Er stammt aus Mt. Kenya und scheint immun gegen Kälte. Außerdem ist er eine echte Wasserratte und verschwindet bei jeder Gelegenheit unter der Wasseroberfläche.

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Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2015

 

Erstmals seit Langem gab es in diesem Februar keine Neuzugänge. Dafür haben sich unsere Januar-Ankömmlinge Siangiki, Hamsini und Boromoko inzwischen gut eingelebt. Hamsini ist winzig klein und bisher noch nicht in unserem Waisen-Programm aufgenommen. Dafür ist eine Prognose für sein Durchkommen noch zu ungewiss. Einerseits leidet er an einer Wirbelsäulenverletzung, die ihn immer noch stark beeinträchtigt und schmerzt; und andererseits hat er diesen Monat zu allem Übel noch mit Zahnen angefangen. Wie wir wissen, kann dies für kleine Elefantenbabys ohne Mutter(-milch) lebensbedrohlich werden. Er ist unglaublich stark und tapfer und trotz all der Unwegbarkeiten in seinem kurzen Leben eine Kämpfernatur – er hat noch nicht eine Mahlzeit ausgelassen! Dennoch ist er extrem dünn und sein Leben stand diesen Monat mehrfach auf der Kippe. Seine Zähne sind aber schließlich durchgebrochen und seine Wirbelsäulenverletzung scheint fast verheilt. Seine liebsten Freunde sind Ndotto und Lasayen, die mit ihm zusammen die Baby-Gruppe bilden.

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