Die Waisen im Juni

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2013

Am 7. Juni gegen 19 Uhr, hörten wir von der Oserian Ranch in Naivasha, dass man dort ein kleines Breitmaulnashorn aus einem Loch geborgen hatte. Danach hat seine Mutter es nicht mehr angenommen und es wurde zu uns nach Nairobi gebracht. Das Nashornkalb war noch gar nicht lange auf der Welt, kam gegen 23 Uhr in der Nursery an und bekam eine Infusion gelegt. Nach einer Flasche Milch wurde es warm eingepackt und konnte sich endlich ausruhen. Früh am nächsten Morgen hatte sich sein Zustand dramatisch verschlimmert. Es war nicht in der Lage, allein aufzustehen, und aus Mund und Nase lief eine gelbe Flüssigkeit. Sie hing immer noch am Tropf, so dass man ihr leicht Penicillin verabreichen konnte. Dann haben wir sie in Wärmflaschen eingepackt, aber das alles half nichts und sie starb innerhalb der nächsten Stunde. Die Obduktion ergab, dass sie sich beim Sturz in das Loch eine Rippe gebrochen haben mußte, die sich nun durch eine Lunge gebohrt und die tödlichen Verletzungen verursacht hatte.

– Arruba (5)

Die einjährige Arruba aus dem Nationalpark Tsavo-Ost hatte sich seit ihrer Ankunft Ende Mai geweigert, Milch zu trinken und war kaum zu bändigen. Am 4. Juni nahm sie dann endlich ihren ersten Schluck, und drei Tage später war sie ruhig genug, um zu den anderen gelassen zu werden. Die waren bisher schon jeden Morgen nach dem Aufstehen zu ihrem Stall gekommen und in ihrem Beisein mit Milch gefüttert worden. Sobald ihre Stalltür gegen 15 Uhr zur Fütterung geöffnet wurde, waren Kihari, Ishaq-B und Naipoki zur Stelle, um sie hinaus zu begleiten. Die anderen warteten schon aufgeregt und berührten sie vorsichtig mit ihren Rüsseln. Arruba hat sich seitdem hervorragend eingelebt und ist jeden Tag beim öffentlichen Schlammbad dabei. Die ersten schlechten Gewohnheiten hat sie sich auch schon abgeschaut, und brüllt jetzt wie Larigai und Lima lima jedes Mal, wenn die Milchflasche fast ausgesoffen ist. Außerdem schubst sie jeden, der sich ihr beim Fressen nähert. Im Falle von Faraja, der eines Tages neben ihr trank, war das vielleicht nicht so clever. Faraja ließ seine Milch auf der Stelle stehen, biss sie kurzerhand in den Schwanz und jagte sie durch das Gelände bis die Keeper einschritten und die beiden trennten! Daraufhin begab sie sich für den Rest des Tages in den Schutz von Naipoki und hat offenbar gelernt, sich mit den Jungs besser nicht anzulegen.

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Elefanten-Malwettbewerb entschieden

Liebe Kinder,

 

es hat ein paar Tage gedauert, aber nun steht nicht nur ein Sieger in unserem Mal-Wettbewerb fest, sondern wir haben direkt zwei Sieger- auserwählt. Jeweils des schönste Bild in der Kategorie „Jungs“ und „Mädchen“.

 

Den ersten Platz bei den Jungen hat NILS MEWALD aus Landsberg belegt:

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Und das Sieger-Bild bei den Mädchen wurde von MARIE REINOLD aus Krummesse gemalt:

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– 

Der Vorstand von Rettet die Elefanten Afrikas e.V. bedank sich bei den Siegern und allen Teilnehmern.
Die Preise für die Sieger gehen auf die Reise und auch die beiden Sieger-Bilder fliegen im August nach
Nairobi, um dort an Daphne Sheldrick übergeben zu werden ……

 

Elefanten-Trophy 2013

09.11.2013 – Benefiz Golf Turnier: Elefanten Trophy 2013

Golf spielen auf Mallorca und damit den Grauen Riesen helfen!


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Details zum Turnier:

Spielmodus: Einzel nach Stableford über 18 Löcher

Startzeit: ab 10.00 Uhr

Startgebühr: 99 Euro inkl. Startgeschenk, Halfwayverpflegung, Abendessen; 59 Euro für Mitglieder

Preise: 1 Brutto Damen /1 Brutto Herren /1.- 3. Netto A /1.- 3. Netto B /1.- 3. Netto C (Damen und Herren gemeinsam)

Sonderpreise: Longest Drive Damen / Herren | Nearest to the Pin Damen / Herren

Turnieranmeldung: Carlos Frese | E-Mail: golf@reaev.de | Telefon: +49 (0)40 / 63 31 79 24

und im Proshop Golfpark Puntiro

Anmeldeschluss: 5.11. 2013

Große Tombola nach der Siegerehrung

Reisebüro für Hotel und Flug: Reiseland Bellingrodt | Kölner Straße 9 | 50171 Kerpen, Telefon: +49 (0)2237/ 65 89 01 | Fax: +49 (0)2237/ 65 89 11 | E-Mail: bellingrodt@reiseland.de

Der Erlös kommt zu 100% den von REAeV unterstützten Anti-Wilderer-Einheiten in Kenia und Malawi zu Gute, die tagtäglich ihr Leben für den Schutz der Grauen Riesen einsetzen.

Die gesamte Turnierorganisation und -durchführung erfolgt ehrenamtlich.

Dank unserer Sponsoren

Festival Musica Mallorca, Reiseland Bellingrodt, Gran Hotel Son Net, Lindner Hotels & Resorts, Golfclub Jersbeck, Mallorca Zeitung, First Golf Shop, Golfpark Puntiro, International Golfclub Mallorca, rentaboo.com

erwarten die Teilnehmer sehr attraktive Preise wie

2 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück im Lindner Hotels & Resorts Portals Nous

2 Übernachtungen am Wochenende für 2 Personen mit Abendessen im Gran Hotel Son Net

2 Karten für das Abschlusskonzert Kategorie 1 beim Festival Musica Mallorca

2×1 Golfstunden bei Fully Qualified PGA Golfprofessional Mike Karl

4×1 Premium Mitgliedschaft im International Golfclub Mallorca

3×1 ePaper Jahresabo der Mallorca Zeitung

 

Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2013

Dabasa vorne mit wildem Bullen & Ndara

Am 10. Mai kurz vor Mitternacht, verloren wir den Kampf um unsere vier Jahre alte Tano. Nachdem sie in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen war, wurde sie im März wieder zurück in die Nursery gebracht, weil es ihr immer schlechter ging. Am Tag bevor sie starb, kamen alle anderen Elefanten nach dem Schlammbad unaufgefordert zu ihr und schienen sich kaum losreißen zu können, so als ob sie wussten, dass Sie Tano zum letzten Mal lebend sehen würden. Klein Barsilinga, der Tano besonders nah stand, blieb noch länger als alle anderen bei ihr. Ein Tierarzt aus Südafrika, mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung von Elefanten, versorgte sie bis zum Ende. Dank des Blutdiagnosegerätes, dass uns ein argentinischer Gönner gespendet hatte, konnten wir viele mögliche Ursachen für ihren Zustand ausschließen. Das langsame Fortschreiten ihrer Krankheit, die Symptome einer chronischer Blutarmut und die Autopsie ergaben, was der Tierarzt schon vermutet hatte: das Knochenmark konnte keine roten und weißen Blutzellen mehr bilden. Es gab nichts mehr, das wir hätten für sie tun können, außer einer Knochenmarkstransplantation. Dies bei einem Elefanten im “Feld“ durchzuführen steht quasi nicht zur Debatte. Quanza, die sich noch gut an den Tod ihrer Mutter und Familie erinnert, die alle vor ihren Augen abgeschlachtet worden waren, war besonders betroffen von Tanos Tod. Sie rannte stundenlang im Stallgelände auf und ab, so als ob sie auf der Suche nach etwas wäre, und auch die anderen Waisen waren sichtlich verstört von Tanos plötzlicher Abwesenheit.

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