Elefanten-Trophy 2013

09.11.2013 – Benefiz Golf Turnier: Elefanten Trophy 2013

Golf spielen auf Mallorca und damit den Grauen Riesen helfen!


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Details zum Turnier:

Spielmodus: Einzel nach Stableford über 18 Löcher

Startzeit: ab 10.00 Uhr

Startgebühr: 99 Euro inkl. Startgeschenk, Halfwayverpflegung, Abendessen; 59 Euro für Mitglieder

Preise: 1 Brutto Damen /1 Brutto Herren /1.- 3. Netto A /1.- 3. Netto B /1.- 3. Netto C (Damen und Herren gemeinsam)

Sonderpreise: Longest Drive Damen / Herren | Nearest to the Pin Damen / Herren

Turnieranmeldung: Carlos Frese | E-Mail: golf@reaev.de | Telefon: +49 (0)40 / 63 31 79 24

und im Proshop Golfpark Puntiro

Anmeldeschluss: 5.11. 2013

Große Tombola nach der Siegerehrung

Reisebüro für Hotel und Flug: Reiseland Bellingrodt | Kölner Straße 9 | 50171 Kerpen, Telefon: +49 (0)2237/ 65 89 01 | Fax: +49 (0)2237/ 65 89 11 | E-Mail: bellingrodt@reiseland.de

Der Erlös kommt zu 100% den von REAeV unterstützten Anti-Wilderer-Einheiten in Kenia und Malawi zu Gute, die tagtäglich ihr Leben für den Schutz der Grauen Riesen einsetzen.

Die gesamte Turnierorganisation und -durchführung erfolgt ehrenamtlich.

Dank unserer Sponsoren

Festival Musica Mallorca, Reiseland Bellingrodt, Gran Hotel Son Net, Lindner Hotels & Resorts, Golfclub Jersbeck, Mallorca Zeitung, First Golf Shop, Golfpark Puntiro, International Golfclub Mallorca, rentaboo.com

erwarten die Teilnehmer sehr attraktive Preise wie

2 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück im Lindner Hotels & Resorts Portals Nous

2 Übernachtungen am Wochenende für 2 Personen mit Abendessen im Gran Hotel Son Net

2 Karten für das Abschlusskonzert Kategorie 1 beim Festival Musica Mallorca

2×1 Golfstunden bei Fully Qualified PGA Golfprofessional Mike Karl

4×1 Premium Mitgliedschaft im International Golfclub Mallorca

3×1 ePaper Jahresabo der Mallorca Zeitung

 

Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2013

Dabasa vorne mit wildem Bullen & Ndara

Am 10. Mai kurz vor Mitternacht, verloren wir den Kampf um unsere vier Jahre alte Tano. Nachdem sie in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen war, wurde sie im März wieder zurück in die Nursery gebracht, weil es ihr immer schlechter ging. Am Tag bevor sie starb, kamen alle anderen Elefanten nach dem Schlammbad unaufgefordert zu ihr und schienen sich kaum losreißen zu können, so als ob sie wussten, dass Sie Tano zum letzten Mal lebend sehen würden. Klein Barsilinga, der Tano besonders nah stand, blieb noch länger als alle anderen bei ihr. Ein Tierarzt aus Südafrika, mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung von Elefanten, versorgte sie bis zum Ende. Dank des Blutdiagnosegerätes, dass uns ein argentinischer Gönner gespendet hatte, konnten wir viele mögliche Ursachen für ihren Zustand ausschließen. Das langsame Fortschreiten ihrer Krankheit, die Symptome einer chronischer Blutarmut und die Autopsie ergaben, was der Tierarzt schon vermutet hatte: das Knochenmark konnte keine roten und weißen Blutzellen mehr bilden. Es gab nichts mehr, das wir hätten für sie tun können, außer einer Knochenmarkstransplantation. Dies bei einem Elefanten im “Feld“ durchzuführen steht quasi nicht zur Debatte. Quanza, die sich noch gut an den Tod ihrer Mutter und Familie erinnert, die alle vor ihren Augen abgeschlachtet worden waren, war besonders betroffen von Tanos Tod. Sie rannte stundenlang im Stallgelände auf und ab, so als ob sie auf der Suche nach etwas wäre, und auch die anderen Waisen waren sichtlich verstört von Tanos plötzlicher Abwesenheit.

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Die Rettung von Jasiri

Gegen Mittag am Mittwoch, den 27. März 2013, rief Cynthia Moss vom Amboseli Elefanten-Trust (ATE) in der Nairobi-Nursery des David Sheldrick Wildlife Trusts (DSWT) an. Cynthias Team in Amboseli hatte just an diesem Morgen nicht weit entfernt von ihrer Forschungsstation ein etwa einjähriges, verlassenes Kälbchen entdeckt. Bei näherer Betrachtung fiel ihnen die Albino-Färbung, das ungefähre Alter und Geschlecht auf. Es handelte sich tatsächlich um Jasiri, den wunderhübschen Sohn von Jemima, Leitkuh der JB-Familie, die seit Jahren vom ATE beobachtet wurde. Er wurde im Dezember 2011 geboren und war das allererste Albino-Kälbchen in Amboseli, in den 40 Jahren seit der ATE die hiesigen Elefanten studierte.

Jasiri with ears flared

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Die südliche Auswilderungsson der Waisenelefanten im Tsavo-East Nationalpark

2 Millionen Hektar trostlose, dürre und unbewohnte Taru-Wüste bildeten eine hervorragende natürliche Grenze zwischen der geschäftigen, fruchtbaren östlichen Küstenlinie Kenias und dem Landesinneren. Dieses Gebiet wurde 1949 der Tsavo-Nationalpark. Es war das einzige leere große Stück Land, das die damalige koloniale Regierung entbehren konnte um größere Elefanten- und Spitzmaulnashornpopulationen zu beherbergen. Das Land war ödes, stacheliges Dickicht, da es nie von Menschen bewohnt worden war. Es war viel zu trocken für Landwirtschaft und durch die Schlafkrankheit übertragende Tsetsefliege tödlich für Vieh. Doch das Land war das Zuhause von tausenden Elefanten und gut 8000 Spitzmaulnashörnern. Antilopen und ähnliche Savannentiere gab es aufgrund der Beschaffenheit des Geländes nur wenig und diese waren durch das Commiphora-Dickicht gut verborgen.

 

 

Der inzwischen verstorbene David Sheldrick bekam seinerzeit die Aufgabe, die Infrastruktur anzulegen, die das trostlose, als Taru-Wüste bekannte Ödland in das verwandeln sollte, was heute der Tsavo-Nationalpark ist. Er war 1952 der erste, der glücklose Waisen rettete: Die ersten zwei Elefanten waren Samson und Fatuma, denen zu Davids Lebzeiten noch viele folgten, auch Spitzmaulnashornkälber. Eines der Nashörner wurde erst letztes Jahr Opfer von Wilderern auf der Solio Ranch und war zu dem Zeitpunkt mit gut 30 Jahren möglicherweise das älteste noch lebende Nashorn in Afrika. Tsavos Waisenbüffel bildeten die erste Büffelherde im heutigen Nairobi-Nationalpark, es gab viele große wie kleine Waisenantilopen und viele andere Waisen, die alle im Laufe der Zeit in die Wildnis zurückkehrten und dort ein wildes Leben führten. Davids Erbe lebt im David Sheldrick Wildlife Trust weiter, der nach seinem Tod 1977 in Gedenken an ihn gegründet wurde, um seine Artenschutzvisionen weiterzuführen. „Die südliche Auswilderungsson der Waisenelefanten im Tsavo-East Nationalpark“ weiterlesen