HELFEN SIE MIT – ZEIGEN SIE FLAGGE FUER DIE ELIS

Vom 3. bis zum 14. März 2013 tagen die 174 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA; CITES) in Thailand. Die 16. CITES-Konferenz entscheidet u.a. über Genehmigung oder Verbot des Elefantenbeinhandels, also auch über die Zukunft der Elefanten (mehr über CITES: www.bfn.de/16425.html).

Die Situation der Grauen Riesen ist absolut dramatisch, vor allem in Ost-, Zentral- und Westafrika. Ähnlich wie in den 80-er Jahren, als skrupellose Wilderer mehr als die Hälfte der afrikanischen Herden abschlachteten, steigt die Zahl der getöteten Elefanten von Tag zu Tag. Durch wachsende Nachfrage nach dem “weißen Gold sind die Attacken im Busch, sind die Schmuggelaktionen immer verwegener geworden.

Artenschützer wie der Verein “Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ schlagen Alarm: Nur ein uneingeschränktes globales Handelsverbot für Elfenbein kann die Wilderei nachhaltig zum Erliegen bringen. So wie 1989, als der Elfenbeinpreis wegen der fehlenden Absatzmöglichkeiten rapide zu sinken begann und sich die Populationen allmählich wieder erholten.

Jede Ausnahmeregelung beim Elfenbeinhandel bedeutet jedoch ein Schlupfloch für organisierte Schmuggelbanden – und den Tod für die nächsten Elefanten.


Helfen Sie mit, unterstützen Sie die Kampagne des David Sheldrick Wildlife Trusts und unterschreiben Sie online die Protestnote gegen den Elfenbeinhandel:  www.iworry.org . Ein herzliches Dankeschön geht an Isabella Lüdeke und Anna Wüstinger, die in ihrer Schule bereits mit großartigem Beispiel vorangegangen sind.

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Schüler gegen Elfenbeinhandel

 

Die Freundinnen Isabella Lüdeke und Anna Wüstinger hatten in der Vorweihnachtszeit Kontakt mit Rob Brandford, dem UK Director des David Sheldrick Wildlife Trusts, aufgenommen.

Dann berichtet die Schülerin an REAeV:

Rob Brandford gab uns viele weitere Informationen über iworry.org, der Aktion gegen Elfenbeinhandel die auch von REAeV unterstützt wird, unter anderem eine Liste um weitere Namen eintragen zulassen.

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Kilabasi and Kanjoro ziehen nach Ithumba

Zwei der inzwischen ältesten Nursery-Waisen in Nairobi haben in den letzten Wochen fleißig für ihre Auswilderung das Laufen über die Rampe in den Umzugs-Lkw geübt. Diese beiden Elefanten sind Kilabasi und Kanjoro, die ersten Waisen, die im neuen Jahr von Nairobi nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umziehen, wo sie sich wieder an das Leben im Busch und inmitten ihrer wilden Artgenossen gewöhnen sollen.

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Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2012

Drei Rettungen gab es in diesem Monat, und traurigerweise hat es keines der Waisen geschafft – sie hatten zu lange keine Muttermilch bekommen. Das erste Kälbchen war ein ca. 17 Monate alter Bulle, der am 18. Dezember in der Nähe von Matau von unserem Ziwani-Schlingfallen-Team entdeckt wurde. Nachdem wir ihm kurz nach seiner Ankunft den Namen „Oza“ gegeben hatten, brach er zusammen und wurde an den Tropf gelegt. Er kam am nächsten Tag noch einmal zu sich, war aber kurze Zeit später wieder bewußtlos und starb am 21. Dezember. Noch am gleichen Tag traf ein weibliches Kälbchen aus der Masai Mara bei uns ein, dass die vergangenen zwei Wochen ohne seine Mutter beobachtet wurde. Sie war stark unterernährt, fiel kurz nach ihrem Eintreffen ins Koma und starb nur wenig später. Das dritte Elefantenbaby, ein kleiner Bulle von der Borana Ranch in Nord-Kenia, wurde am 28. Dezember geborgen. Er war jedoch so geschwächt, dass er noch auf dem Flug nach Nairobi eine Infusion gelegt bekam. Er starb am darauffolgendem Tag, dem 29. Dezember.

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