Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.03.2021

Samstag, 6. März 2021
Als die Waisen am Morgen herauskamen, wurde Ambo der Weg von Mapia versperrt. Ambo ist kleiner als Mapia, aber offenbar dachte er, wenn er weiter oben steht, könnte er etwas gegen ihn ausrichten. Allerdings war Kamok nicht weit und hatte die beiden gesehen; sie kam dazu und schlichtete den Streit – indem sie Mapia zur Seite schubste! Ambo konnte es recht sein, und er lief mit fröhlich schlenkerndem Rüssel hinter Kamok her nach draußen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.03.2021

Samstag, 6. März 2021
Am Nachmittag kamen Maktao und Kiombo wieder in Spiellaune und rangelten im Wald miteinander. Sie sind beide inzwischen relativ groß, und wenn sie einmal angefangen haben mit einem Ringkampf, dauert dieser eine ganze Weile an, weil keiner der beiden nachgeben will. Heute waren sie sogar noch dabei, als sie am Abend zu den Stallungen zurück gingen! Sie schubsten immer wieder aneinander herum, während sie zu ihren Gehegen rannten, und machten dabei so ein Getöse, dass sogar Nashorn Maxwell zu seinem Tor gelaufen kam und schnupperte und horchte. Als er merkte, dass es nur lärmende Elefantenwaisen waren, widmete er sich wieder seinem Grün, und nachdem Maktao und Kiombo in ihren Gehegen angekommen waren, beruhigten sie sich wieder und fingen auch an zu futtern.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.03.2021

Freitag, 5. März 2021
Als die Waisen sich für die Milch um 11 Uhr bereitmachten, führten sich Kiasa, Nabulu, Mukkoka und Larro wie ungezogene Teenager auf – gerade so, als ob sie das erste Mal zur Milchfütterung gingen! Sie schubsten sich und die anderen in der Gegend herum, und die Keeper schoben sie schließlich ganz nach hinten, damit erst einmal die anderen in Ruhe zu ihrer Milch gehen und sie trinken konnten. Als sie dann zu ihren Flaschen unterwegs waren, rannten sie um die Wette, und alles wurde noch chaotischer! Während Nabulu trank, machte Kiasa immer wieder eine Pause, um Nabulu von der Seite zu schubsen und zu versuchen, an ihre Flasche heran zu kommen. Nabulu wurde es schließlich zuviel, und sie schubste Kiasa heftig weg. Ihr Keeper lockte sie mit der Flasche auf die andere Seite, damit alle ungestört zuende trinken konnten. Als sie alles leer getrunken hatten, gingen Kiasa, Nabulu, Mukkoka und Larro wieder zurück in den Wald und waren brav, als ob nichts gewesen wäre.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.03.2021

Freitag, 5. März 2021
Am Morgen war alles ruhig, und keine Ex-Waisen in Sicht. Die Keeper staunten allerdings nicht schlecht, als sie Lemoyian, der eigentlich jetzt mit Mutaras Herde in der Wildnis lebt, hinter den Waisen aus einem Gehege herauskam! Er hatte schon seit ein paar Tagen immer einmal wieder versucht, sich abends mit hinein zu schleichen, und am Vorabend hatte es offenbar endlich geklappt. Einmal drin, versteckte er sich zwischen Roi, Olsekki, Tusuja, Oltaiyoni, Naseku und Siangiki und verhielt sich so ruhig, dass die Keeper nichts merkten! Am Morgen kam er mit stolz geschwellter Brust heraus und sah sehr zufrieden aus, dass er es geschafft hatte, die Keeper hereinzulegen. Als die Waisen dann Abend wieder nach Hause kamen, wurde er von seinen Kollegen aus Mutaras Herde abgeholt, und diesmal verschwand er mit ihnen in der Wildnis.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.03.2021

Donnerstag, 4. März 2021
In der Nacht war einiges Getöse im Wald um die Auswilderungsstation herum zu hören. Offenbar waren paarungsbereite Kühe in der Nähe, und die wilden Bullen hatten miteinander gerangelt, um zu entscheiden, wer sich mit ihnen paaren durfte. Die Auswilderer Faraja, Ziwa und Jasiri waren auch in der Nähe, und obwohl sie noch zu jung sind, um sich mit den wilden Kühen zu paaren, interessieren sie sich natürlich sehr für das Verhalten ihrer älteren Artgenossen. Ngasha hatte offenbar sogar versucht mitzumachen, denn als er an den Stallungen auftauchte, sahen die Keeper, dass er ein paar Kratzer auf dem Rücken abbekommen hatte – vermutlich von den Stoßzähnen wilder Bullen!