Sonntag, 29. April 2018
Heute legte der Regen eine kurze Pause ein, sodass die Waisen es leichter hatten, auf trockenen Wegen ihren morgendlichen Aktivitäten nachzugehen. Alamaya und Mwashoti gingen voran und brachten die Waisen zu den Quellen, wo das Wasser in Strömen floss. Am Ufer warteten etliche Krokodile darauf, dass die Sonne herauskam und sie sich wärmen konnten. Murera musste mit den Raufbolden Ngasha und Jasiri schimpfen, die die kleinen Jungs Mwashoti und Alamaya ärgern wollten.
Waisenblogs-Bilder Voi, 29.04.2018
Sonntag, 29. April 2018
Die Waisen haben den Schatten aufgesucht
Kenia untersucht ein Loch im Baum
Mbirikani grast auf eigene Faust
Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.04.2018
Sonntag, 29. April 2018
Die Waisen kamen am Mittag bei leichtem Regen zum mittleren Wasserloch. Sie tranken ihre Milch und scharwenzelten dann um das Schlammloch herum, weil sie sich nicht so recht entscheiden konnten, ob sie baden sollten oder das Wasser ihnen zu kalt war. Suswa ging schließlich hinein und wälzte sich zufrieden, während die anderen nur daneben standen und ihr zuschauten. Als sie wieder herausgekommen war, genoss sie noch ein Staubbad und schloss sich dann wieder ihren wartenden Freunden an. Embu und Rorogoi führten die Herde dann am Abend zurück nach Hause.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 29.04.2018
Sonntag, 29. April 2018
Tusuja unterhält sich mit Pare
Maramoja, Naseku und Roi futtern im Gleichschritt
Chaimu und Naisula
Chaimu, Suguta und Kanjoro
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.04.2018
Sonntag, 29. April 2018
Kilaguni, Chaimu und Naisula schlossen sich heute Mutaras Gruppe an, um sich gemeinsam um die kleineren Elefanten zu kümmern, nachdem einer ihrer Freunde den Löwen zum Opfer gefallen ist. Es sind offenbar fünf Löwen, und sie sind sehr groß. Naisula, die eigentlich zu Olares Gruppe gehört, war mit ihren Kolleginnen schon seit Beginn der Regenzeit nicht mehr aufgetaucht. Auch Olsekki und Siangiki sind noch nicht wieder gesehen worden, aber sie sind vermutlich bei Naroks Gruppe, bei der sie sich sehr wohl fühlen. Die Herde machte kurz Station beim Luzernenheu, wo Maramoja sich etwas davon auf den Kopf legte und dann in den Busch aufbrach. Die anderen gingen ihr langsam hinterher, und Tusuja und Pare unterhielten sich währenddessen. Beim Grasen taten sich Roi, Naseku und Maramoja zusammen und genossen das viele Grün. Später hatte Naseku eine kurze Unterhaltung mit Naisula, und gegen 11 Uhr eskortierten die Ex-Waisen die Kleinen zum Schlammbad. Am Nachmittag hatten Kanjoro und Kilaguni ein Kräftemessen, das damit endete, dass Kanjoro sich ergab. Später begann es, leich zu nieseln, und die Waisen rollten sich verspielt in der feuchten Erde herum und beschmierten sich mit rotem Matsch. Gegen 17 Uhr schließlich brachten die Ex-Waisen ihre jüngeren Artgenossen wieder zu den Stallungen zurück.

