Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.02.2021

Samstag, 20. Februar 2021
Als es zur Mittagsfütterung gehen sollte, standen Ziwadi, Olorien und Kindani bei der ersten Gruppe bereit. Ziwadi war aber offenbar nicht klar, dass es noch einen Moment dauern würde, denn sie marschierte einfach an ihren Keepern vorbei hinunter zur Fütterung! Olorien und Kindani liefen hinterher, und bevor irgendjemand reagieren konnte, waren sie schon unten, wo die Keeper auf die Schubkarre mit der Milch warteten. Kaum hatte Ziwadi ihre Flasche geleert, machte sie sich auch schon wieder auf den Weg zurück in den Wald. Sie ließ sich heute noch weniger als sonst von irgendwem sagen, was zu tun war!

Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.02.2021

Freitag, 19. Februar 2021
Ngilai forderte am Morgen an den Stallungen wieder einmal Waisenbüffel Ivia zu einem Ringkampf heraus. Die beiden scheinen gute Freunde zu sein und hörten erst auf zu spielen, als es hinaus zu den Weidegründen ging. Mittags am Baobab-Wasserloch setzten sie dann ihr Spiel fort.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.02.2021

Freitag, 19. Februar 2021
Ambo und Jotto waren heute recht viel zusammen unterwegs und kamen auch gemeinsam zur Mittagsfütterung. Die beiden sind alte Freunde aus dem Waisenhaus, aber Jotto verbringt seit einer Weile seine Zeit lieber mit den älteren Jungs. Ambo ist deutlich kleiner, und daher wird er – ähnlich wie Musiara, Dololo und Sattao – meistens von den älteren Kühen bemuttert. Später gingen Ambo und Jotto wieder ihrer eigenen Wege, und Ambo schloss sich Kamok an, die eine seiner älteren Adoptivschwestern geworden ist.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.02.2021

Freitag, 19. Februar 2021
Ziwadi lässt immer noch alles ganz ruhig angehen, auch in Situationen, in denen ein kleiner Sprint eigentlich angebracht wäre! Nabulu, Kiasa und Naboishu waren draußen im Wald in Spiellaune und tobten herum, als sie plötzlich auf einige Büffel trafen. Sie erschraken und kamen sofort zur Herde zurück gerannt. Dabei trompeteten und kollerten sie, um die anderen zu warnen, aber Ziwadi interessierte das gar nicht – sie graste einfach ganz in Ruhe weiter! Zum Glück waren die Keeper gleich zur Stelle und verscheuchten die Büffel, sodass Ziwadi in Ruhe gelassen wurde. Anscheinend hat sie noch immer etwas Schwierigkeiten bei schnellen Bewegungen, aber abgesehen davon hat sie wohl auch einfach keine Lust herum zu toben wie die anderen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.02.2021

Donnerstag, 18. Februar 2021
Ngasha und Faraja verwickelten sich heute in einen verbissenen Ringkampf, bei dem die beiden es ernst zu meinen schienen. Sie sind von klein auf gute Freunde und Stallnachbarn gewesen, aber jetzt, wo sie in der Wildnis leben und langsam erwachsene Bullen werden, haben sie auch einmal eine Meinungsverschiedenheit – vielleicht wegen einer wilden Kuh, der sie schöne Augen machen wollten! Ngasha kommt normalerweise gegen Faraja nicht an, denn dieser ist größer und stärker und hat sich offenbar von seinen wilden Freunden schon etliche Tricks und Ringkampftechniken abgeschaut. Die beiden Bullen rangelten eine ganze Weile und Ngasha hielt sich tapfer, aber schließlich musste er klein beigeben und wurde von Faraja zu Boden gerungen. Zongoloni und Sonje eilten zu ihm, um ihn zu trösten, und sie berüsselten ihn ausgiebig. Sonje schien ihn animieren zu wollen aufzustehen, und schließlich rappelte er sich wieder auf und folgte Faraja zum Wasserloch. Dort kühlte dieser sich nach dem Gerangel ab, und die beiden schienen wieder Frieden zu schließen.