Freitag, 16. Februar 2018
Heute schien bei den Waisen Staubbadtag zu sein! Kein einziger Elefant wollte sich im Matsch wälzen, stattdessen staubten sie sich alle ein. Es ist seit ein paar Tagen recht windig, vor allem um die Mittagszeit, und so war es ihnen zu kalt zum baden. Kurz bevor die zweite Gruppe zur Fütterung kam, sorgte Shukuru für eine Überraschung, als sie vorzeitig auftauchte. Sie kam aus dem Gebüsch heraus und ging zum Schlammloch herunter, weil sie es offenbar eilig hatte, zu ihrer Milch zu kommen! Kurz vor dem Ziel kam sie an Shabby, dem an den Stallungen lebenden Ibis mit verletztem Bein, vorbei, der gerade zum Teich hinunter hüpfte, um dort nach Fröschen und Kröten zu suchen. Shukuru erschrak, stellte die Ohren auf und trompetete laut. Die Besucher staunten, wie sich so große Elefanten doch von so kleinen Tieren einschüchtern lassen können!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 15.02.2018
Donnerstag, 15. Februar 2018
Lima Lima wartet auf die Milch
Sonje grast im Wald
Mwashoti geht auf dem Fahrweg
Faraja säuft etwas Wasser an der Wasserleitung
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.02.2018
Donnerstag, 15. Februar 2018
Bei der Milchfütterung wurde die Milch von einem anderen Fahrzeug gebracht, als die Waisen gewohnt sind. Sie machten sich schon Sorgen, dass es keine Milch geben würde, doch dann sah Lima Lima die Milchflaschen auf dem Anhänger. Sie war sehr begeistert und rief die anderen zusammen, damit sie ihre Milch trinken konnten. Zongoloni schnappte sich ihre Flasche, noch bevor sie ein Keeper auf den Boden stellen konnte, und auch Jasiri nahm sich seine Flasche. Alamayas Rüssel ist noch zu kurz, und er kam nicht an die Ladefläche heran. Ein Keeper gab ihm seine Flasche, und auch Mwashoti bekam sie von ihm gereicht.
Waisenblogs-Bilder Voi, 15.02.2018
Donnerstag, 15. Februar 2018
Rorogoi nach dem Staubbad
Suswa tummelt sich am Rand des Schlammlochs
Panda genießt das Bad
Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.02.2018
Donnerstag, 15. Februar 2018
Als die Waisen sich am Vormittag zum Grasen im Busch breit machten, bemerkten die Keeper, dass Ajali fehlte. Sie gingen ihn suchen und fanden ihn hinter einem Felsen, wo er etwas frisches Grün gefunden hatte. Sie ließen ihn noch ein wenig weiter grasen, und schließlich schloss er sich wieder der Herde an. Dann nahm er gleich Embu, Rorogoi und Suswa zum Grasen mit. Die vier kamen mit zehn Minuten Verspätung zur Mittagsfütterung und folgten ihren Freunden zum Baobab-Wasserloch, um dort im Schlamm zu baden.

