Freitag, 29. Dezember 2017
Der Himmel war blau am Morgen, als die Waisen lässig aus ihren Gehegen geschlendert kamen. Angeführt von Naseku machten sie sich zum Grasen im Kone-Gebiet breit. Barsilinga tat sich mit Tusuja zusammen und Karisa mit Sapalan. Wanjala lag im Wettstreit mit Galla, wer an die Blätter der höchsten Bäume kommen konnte. Galla gab schließlich auf und traf auf Boromoko, der ihn in einen kleinen Ringkampf verwickelte. Dieser wurde allerdings von Barsilinga unterbrochen, der im Vorbeigehen die zwei Jungs auseinander schob, die daraufhin wieder ihrer eigenen Wege gingen. Naseku brachte Roi und Dupotto zur Milchfütterung, und Maramoja führte die Gruppe von Nairobi-Neulingen an, die niemals langsam und gemächlich zu ihrer Milch kommen! Es war heiß, sodass alle Waisen badeten, und Galla, Boromoko, Wanjala und Lemoyian krabbelten ihren Freunden auf dem Rücken herum. Nach dem Schlammbad hatten Lemoyian und Kithaka eine Meinungsverschiedenheit, die mittels eines Ringkampfs gelöst werden musste. Lemoyian, der nicht so einfach das Handtuch wirft, machte es Kithaka nicht leicht; aber schließlich gab er sich geschlagen und ging davon. Zurura und zwei wilde Bullen kamen kurz am Schlammloch vorbei, und gegen Abend tauchten die Ex-Waisen aus Olares und Makiretis Gruppen sowie Mulika mit ein paar älteren Ex-Waisen an den Stallungen auf. Sie löschten ihren Durst und machten sich dann gleich wieder auf den Weg.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 29.12.2017
Freitag, 29. Dezember 2017
Kiasa reibt sich das Auge
Maktao in der Sonne
Malkia im Gebüsch
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.12.2017
Freitag, 29. Dezember 2017
Die kleinen Elefanten Kiasa, Maktao, Musiara, Sattao und Enkesha waren heute Morgen voller Elan dabei, den Warzenschwein-Jungen hinterher zu jagen, die in ihrer Nähe Futter suchten. Maktao und seine Freunde hatten zuerst die Mutter auf dem Kieker gehabt, konnten sie aber nicht beeindrucken; also nahmen sie sich ihren Nachwuchs vor! Die Ferkel waren verspielt und flitzten herum, und Maktao, Kiasa und Enkesha schafften es, zwei von ihnen zurück zu den Stallungen zu scheuchen. Sie rannten aber durch die Gitterstäbe des Tors in Maxwells Gehege, wo die Elefanten nicht hinkamen. Das quiekten und grunzten sie, um ihrer Mutter mitzuteilen, wo sie gelandet waren. Die drei Elefanten rannten siegesgewiss trompetend zurück zu den Büschen, wo sie den Rest ihrer Herde gelassen hatten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 28.12.2017
Donnerstag, 28. Dezember 2017
Jasiri auf Futtersuche
Sonje hat sich zum Spielen auf den Boden gelegt
Die Waisen machen sich bereit für die Milchfütterung
Mwashoti hat leckere Zweige gefunden
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.12.2017
Donnerstag, 28. Dezember 2017
Nachdem die Waisen zu Weihnachten Leckereien bekommen hatten, dachten sie, es sollte jeden Tag Weihnachten sein! Sie könnten jeden Tag leckere Akazienschoten fressen. Die Keeper hatten sie drei Monate lang aufbewahrt, und Lima Lima wusste wo, nämlich dort wo die Milch aufbewahrt wird; und sie dachte sich, dass dort wohl noch ein paar sein würden! Also schlich sie dort herum, um nachzusehen, ob sie noch etwas stibitzen könnte. Die Keeper behielten sie im Auge, damit sie sich nicht noch Milch ergatterte. Schließlich kamen Murera und Sonje und schimpften mit ihr, weil sie so gierig war. Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, folgten ihnen ein paar wilde Bullen bis ans Eingangstor; sie wollten sogar mit hineinkommen, aber sie trauten den Keepern nicht und blieben daher draußen stehen.

