Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.12.2017

Montag, 25. Dezember 2017
Am Weihnachtstag war es bewölkt, und es versprach ein kühler Tag zu werden. Die Waisen tranken wie üblich ihre Milch und fraßen Kopra und Luzernenheupellets, spielten ein wenig an den Stallungen und brachen dann zum Grasen auf. Ndii blieb dicht bei ihrem Adoptivkind Tahri, und Kenia kümmerte sich um Araba. Am Baobab-Wasserloch suchte sich Ndoria ein kleines Schlammloch neben dem großen aus, in dem sie sich ein wenig wälzte. Danach machte sie Ishaq-B und Bada Platz, damit diese auch etwas davon hatten. Embu und Nguvu lagen nur am Ufer herum und wollten nicht hinein gehen, weil es ihnen zu kalt war.

Waisenblogs-Bilder Ithumba, 25.12.2017

Montag, 25. Dezember 2017

Nasalot und Baby Nusu

Pare spielt mit Nusu

Nusu geht Kalama, Olare und Maramoja voraus

Die Waisen verlassen das Wasserloch, nachdem der wilde Bulle angekommen ist

Siangiki kratzt sich

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.12.2017

Montag, 25. Dezember 2017
Olares Herde, die schon lange nicht mehr da war, tauchte heute vor 6 Uhr am Morgen an den Stallungen auf. Dabei waren noch Nasalot, Baby Nusu, Loijuk und Naserian. Pare, Maramoja und Rapa bekamen die Gelegenheit, mit Nusu zu spielen, aber Kalama und Olare nahmen das kleine Baby bald mit. Die Waisen gingen dann zum Kanziku, um zu grasen, und die Ex-Waisen machten sich auf zum Kalovoto. Beim Mittagsschlammbad bekamen sie Gesellschaft von einem einzelnen jungen wilden Bullen. Er sprengte die Badegesellschaft, als er trompetend ins Wasser gestürmt kam und die Waisen dazu veranlasste, fluchtartig das Schlammloch zu verlassen. Sie gingen zurück in den Busch, und der Bulle machte sich in der entgegengesetzten Richtung davon, offenbar zufrieden mit seiner Mission, die Waisen beim Schlammbad zu stören! Am Nachmittag hatten Barsilinga und Kithaka ein kleines Kräftemessen, während Siangiki sich an einem geeigneten Baum den Hals kratzte. Später kamen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei, um sich abzukühlen, bevor sie weiter nach Hause gingen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.12.2017

Montag, 25. Dezember 2017
Der heutige Weihnachtstag ist der einzige Tag im Jahr, an dem das Waisenhaus für die Besucher geschlossen ist. Die Elefanten wissen das natürlich nicht, auch nicht, dass Weihnachten ist, und so begann ihr Tag wie alle anderen auch. Sie kamen aus ihren Ställen und Gehegen und gingen wie üblich in den Wald; allerdings wurde wenig gespielt, sondern alles war ruhiger als sonst. Das kleine Baby blieb auch nicht zurück und mühte sich ab, an Mbegus Ohren heranzukommen, an denen – wie auch an Tagwas und Godomas – sie gern nuckelt. Nach der Milchfütterung um 15 Uhr schlichen sich Ndotto, Lasayen, Mundusi, Ngilai und Ndiwa weg, um tiefer im Wald zu grasen. Um 17 Uhr machten sie immer noch keine Anstalten, nach Hause zu kommen, weil sie so viele leckere Pflanzen zum fressen gefunden hatten. Als Mundusi und Ndiwa allerdings die Keeper kommen sahen, um sie abzuholen, bekamen sie einen Schrecken, und daraufhin rannten sie alle freiwillig zu den Stallungen zurück!