Sonntag, 22. Oktober 2017
Ngasha kratzt sich den Hals an der Laderampe
Ziwa versucht, Ngasha von oben im Ringkampf zu besiegen
Sonje hat sich vor der Hitze in den Schatten verzogen
Sonntag, 22. Oktober 2017
Ngasha kratzt sich den Hals an der Laderampe
Ziwa versucht, Ngasha von oben im Ringkampf zu besiegen
Sonje hat sich vor der Hitze in den Schatten verzogen
Sonntag, 22. Oktober 2017
Lima Lima und Zongoloni stritten sich heute darum, wer auf Alamaya aufpassen durfte. Er hing hinterher und nahm sich Zeit beim Grasen, und Lima Lima hatte die Befürchtung, dass er von Ngasha belästigt werden könnte – er berüsselt gern einmal Alamayas Schwanzstummel, was dieser gar nicht mag! Nach einigen Beratungen ging Zongoloni zu Alamaya und kümmerte sich darum, dass er in Ruhe futtern konnte. Bei der Milchfütterung am Schlammloch kam Lima Lima angerannt und schubste die anderen Babys aus dem Weg. Die Keeper sorgten dafür, dass zuerst Zongoloni, Jasiri, Alamaya und Mwashoti ihre Milch bekamen, bevor die gierigen Elefanten an die Reihe kamen. Mwashoti hob wieder seine Flasche selbst auf, wie er es von Zongoloni und Jasiri gelernt hat. Murera kann das nicht, obwohl sie schon viel älter ist; sie braucht immer einen Keeper, der ihr die Flasche hinhält. Nachdem die Waisen satt und zufrieden waren, gingen sie sich im Matsch wälzen und danach einstauben. Dann kehrten sie wieder zum Grasen zurück, wobei sie heute den Spuren ihrer wilden Artgenossen aus dem Weg gingen.
Sonntag, 22. Oktober 2017
Ajali stellt drohend die Ohren auf
Die Waisen genießen das Bad
Ein wilder Bulle und Dabassa
Sonntag, 22. Oktober 2017
Boromoko steht im Weg!
Die frisch geborene Siku
Sunyei und Siku
Siku läuft ihrer Mama Sunyei und Loijuk voraus
Die winzige Siku
Sonntag, 22. Oktober 2017
Am Morgen gab es einige Aufregung, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Erst versuchte eine Hyäne, an der Tränke zu saufen; One Tusker und zwei seiner Freunde hatten aber aufgepasst und scheuchten sie weg. Dann kam Boromoko, der immer für eine Rangelei zu haben ist, als erster heraus, blieb aber am Tor stehen und versperrte seinen Freunden den Weg! Galla versuchte, sich den Weg frei zu kämpfen, musste sich aber geschlagen geben. Dann nahm sich Olsekki dem Problem an, schubste Boromoko von hinten und machte so den Weg für die anderen frei. Roi und Shukuru kauten auf Zweigen herum, als sie herauskamen. Nach einer Weile schlossen sich Olares, Yattas und Mutaras Gruppen den Waisen an. Der freche Kithaka wollte sich einen Haufen Luzernenheu von Ithumbah schnappen, als er dachte, dieser würde nicht aufpassen. Er bekam allerdings von Ithumbah einen Tritt mit dem Hinterbein an den Rüssel verpasst, sodass er sein Glück lieber woanders versuchte. Kamok bändelte mit dem kleinen Nusu an, bis seine Mutter ihn zur Tränke mitnahm, um zu saufen. Während all dieser Aktivitäten war unbemerkt Sunyei angekommen, und plötzlich staunten alle, als sie sahen, dass sie ein kleines Baby dabei hatte, das gerade einmal ein paar Stunden alt sein konnte! Loijuk schien das hauptamtliche Kindermädchen zu sein, und es gab euphorische Begrüßungen, als sie mit dem Baby zur Tränke kamen. Einige trompeteten aufgeregt, sodass andere aufmerksam wurden und schließlich alle kollernd und trötend herbei gerannt kamen. Sunyei wurde der ganze Aufruhr zu viel, und sie nahm ihr Baby mit zur Westseite der Stallungen. Das kleine Mädchen bekam den Namen Siku, was soviel bedeutet wie „Tag“, da sie wohl geboren worden war, als gerade der neue Tag in Tsavo anbrach.