Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.01.2021

Montag, 25. Januar 2021
Als die Waisen am Nachmittag im Wald grasten, wurden sie vom Lärm einer Gruppe Paviane gestört. Naleku war die erste, die es nicht mehr aushielt, und sie rannte den Affen entgegen und trompetete, kollerte und wedelte dabei mit den Ohren, um sie zu verscheuchen. Sie bekam bald Verstärkung von Maisha, Kiasa, Roho, Olorien, Maktao, Kiombo, Naboishu, Larro, Mukkoka und Nabulu, und alle zusammen schlugen sie die nervigen Paviane in die Flucht. Kinyei, Ziwadi, Bondeni, Kindani und der Neuling Shaka bekamen gar nicht viel davon mit und grasten einfach weiter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.01.2021

Sonntag, 24. Januar 2021
Die Auswilderer kamen heute wieder zu Besuch, und sie hatten zwei wilde Bullen mitgebracht, die ihnen ihnen aus sicherer Entfernung zuschauten, wie sie mit den Waisen und den Menschen umgingen. Vor allem Faraja und Jasiri schienen sich sehr zu freuen, die Keeper wiederzusehen. Alle zusammen grasten sie schön im Wald, bis es Zeit für die Verabschiedung wurde. Enkesha war neugierig, wo Zongoloni immer hin ging, und beschloss, ihr zu folgen. So liefen die beiden zusammen los, aber einer der Keeper hielt Enkesha davon ab, mit Zongoloni durchzubrennen. Also blieb diese auch noch ein wenig da. Ziwa und Faraja machten sich schon einmal auf den Weg und folgten ihren beiden wilden Freunden. Ngasha wollte sie noch zurückhalten – offenbar wollte er noch mehr Geschichten über die Wildnis von Ziwa hören – und Zongoloni nutzte die Gelegenheit, sich noch einmal mit Enkesha davon zu stehlen. Aber die Keeper passten auf und riefen Enkesha wieder zurück. Sie ist noch zu jung, um schon auszuwildern, und braucht noch regelmäßig ihre Milch.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.01.2021

Sonntag, 24. Januar 2021
Bomani und Tusuja begrüßten die Waisen am Morgen draußen vor den Gehegen. Tusuja, der am Abend zuvor mit zwei wilden Bullen vorbei gekommen war, hatte offenbar Bomani getroffen und sich ihm angeschlossen. Barsilinga sagte Bomani Guten Morgen, und die beiden verwickelten sich in ein kleines Kräftemessen. Tusuja stand daneben und schaute zu, fast wie ein Schiedsrichter! Danach machten sich die drei Jungs auf in den Busch. Dort plauderte Tusuja mit Wanjala und erzählte ihm vermutlich, was er in der Wildnis so erlebt hatte, bevor er mit Siangiki graste und danach mit Mundusi. Beim Mittagsschlammbad spielten Tusuja und Bomani mit Musiara im Schlammloch, während der Rest der Waisen nur staubbadete. Diesmal kam Tusuja abends mit zurück zur Auswilderungsstation und ging mit seinen Freunden ins Gehege, um die Nacht dort zu verbringen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.01.2021

Sonntag, 24. Januar 2021
Roho ist der größte Fan des Schlammbads – wenn das Wetter passt, kann er es kaum erwarten, hinein zu springen und sich darin herum zu wälzen. So war es auch heute Nachmittag, als Roho nach der Milchfütterung gleich hinüber zum Schlammloch ging und anfing, sich mit Matsch zu bewerfen. Bondeni, Naboishu, Kinyei und Ziwadi, die mit ihm zur Fütterung gekommen waren, soffen unterdessen Wasser aus den Tonnen. Als die älteren Mädchen zu ihren Milchflaschen kamen, war Roho immer noch vollauf mit seinem Bad beschäftigt. Maisha ging einmal um das ganze Schlammloch herum, um nach allen zu sehen, und schloss sich dann Roho im Matsch an. Das veranlasste auch einige der anderen mitzumachen. Nabulu planschte ebenfalls ausgelassen im Schlamm und spritzte ihn in alle Richtungen davon, sodass sich niemand so recht an sie heran traute. Maisha musste ihren Liebling Roho vor ihr abschirmen, aber irgendwann wurde ihr es zu bunt, und sie scheuchte Nabulu aus dem Wasser. Auch die anderen gingen mit hinaus und fingen an, sich auf den Erdhaufen herum zu rollen. Roho legte sich daraufhin mitten im Schlammloch hin und hielt ein Nickerchen! Er bekam nicht einmal mit, dass Maisha schließlich trompetete und damit das Zeichen zum Aufbruch gab. Sie musste erst noch einmal in den Matsch stapfen und ihn wecken, bevor er wieder mit zurück in den Wald kam, wo bis zum Abend schön gegrast wurde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.01.2021

Samstag, 23. Januar 2021
Es war ein fröhlicher Tag, denn die Auswilderer kamen heute zu einem langen Besuch vorbei! Als die Waisen am Morgen herauskamen, sahen sie ihre Freunde, und Quanza und Sonje begrüßten sie mit freudigem Trompeten. Zongoloni und Ziwa hatten zuvor kurz an einem Haufen übriggebliebener Luzernenheupellets Station gemacht und kamen dann dazu. Enkesha war außer sich vor Freude, Zongoloni wiederzusehen, und die beiden verbrachten viel Zeit zusammen – sie hatten sich offenbar viel zu erzählen! Die Keeper staunten, wie groß und stark Faraja und Ziwa schon aussahen – wie richtige wilde Bullen! Murera vergaß bei all der Aufregung ganz, Luggard mitzunehmen, aber Lima Lima und Quanza hatten ihn schon unter ihre Fittiche genommen. Beim Mittagsschlammbad konnten dann die Keeper alle ihre Schützlinge zusammen sehen. Lima Lima zog im Übermut Jasiri am Schwanz, hatte aber wohl vergessen, dass er jetzt fast schon ein wilder Bulle ist und sich so etwas nicht mehr gefallen lässt! Er rannte ihr hinterher, um ihr eine Lektion zu erteilen, aber die Keeper kamen dazu und stellten sicher, dass es nicht allzu ruppig wurde.