Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.07.2017

Montag, 17. Juli 2017
Es war ein ruhiger Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und das Luzernenheu fraßen. Narok, Bomani, Vuria, Orwa und Bongo schlossen sich ihnen an, nachdem sie die Nacht direkt vor den Gehegen verbracht hatten. Nach dem Frühstück führte Narok die Herde zum Kone-Gebiet, wo sie den Vormittag über ruhig grasten. Beim Schlammbad waren heute insgesamt 120 Elefanten anwesend. Es dauerte mehr als zwei Stunden, in denen immer wieder neue Elefanten kamen und andere aufbrachen. Auffällig waren Half Trunk und die Babys Kama, Wiva und Gawa. Enkikwe griff Murka an, um ein paar neue Ringkampftaktiken von ihr zu lernen. Kurz darauf nahmen die Waisen ein Staubbad, ehe sie wieder zu den Weidegründen aufbrachen. Die Waisen grasten westlich des Ithumba-Bergs bis Narok um 16 Uhr kollerte, dass es für die Babys Zeit für den Heimweg war. Sie gingen noch einmal am Schlammloch vorbei, um sich erneut abzukühlen. Kithaka kletterte auf Kamok herum, während diese noch im Wasser war. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kam Mutaras Gruppe zu den Stallungen, soff Wasser und brach danach wieder auf.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.07.2017

Montag, 17. Juli 2017
Kauro und Ndotto hatten am frühen Morgen ein Kräftemessen. Kauro war absichtlich etwas ruppig, als ob er Ndotto beibringen wollte, wie er gegen einen harten Gegner spielt. Ndotto schien mehr als glücklich darüber zu sein, dass er lernen kann, wie er einen größeren und stärkeren Bullen herausfordern kann. Er nahm die Herausforderung gerne an und kämpfte mit allen Kräften gegen Kauro. Die fürsorgliche Mbegu schien sich einmal einmischen zu wollen, doch Kauro verscheuchte sie, weil diese Lektion nur für Ndotto bestimmt war. Mbegu musste das respektieren und ging stattdessen zu Musiara und Sattao. Ndotto und Kauro spielten mehr als eine Stunde lang, bevor sie schließlich müde wurden. Für Kauro, der Anfang des Jahres krank war, ist es ein gutes Zeichen, dass er nun so aktiv und offenbar auf dem Weg der Besserung ist.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.07.2017

Sonntag, 16. Juli 2017
Als die Waisen für ihre Milchfütterung beim Wasserloch ankamen, war die Milch noch nicht angekommen, und so wussten sie gar nicht, was sie tun sollten. Kurz darauf hob Lima Lima den Rüssel über ihren Kopf und witterte das nahende Fahrzeug. Als es ankam, versuchte sie, die Flaschen von der Ladefläche zu greifen. Lima Lima kann sehr gierig sein. Sie schnappte sich was sie konnte und kam danach sogar für einen Nachschlag zurück.