Waisenblog-Beitrag

Freitag, 23. Juni 2017
Ndiwa hat sich gut eingewöhnt und kennt das Gelände an den Stallungen jetzt wie ihre Westentasche. Als die Waisen heute nach Hause kamen, wurden sie von einer Gruppe Paviane erschreckt, sodass sie ganz durcheinander gebracht wurden und manche von ihnen ihre Gehege nicht ohne die Hilfe der Keeper finden konnten. Ndiwa aber rannte schnurstracks in ihr Abteil und wartete dort auf ihre Milch.

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Freitag, 23. Juni 2017
Manchmal ist jemand völlig ohne Grund neidisch auf ein anderes Baby, und meistens endet das Ganze mit einem Kampf oder damit, dass jemand eine Lektion von einem der älteren Waisen bekommt. Tamiyoi hatte heute gerade ihre Milch ausgetrunken und wollte etwas Wasser aus einer Tonne saufen, als Kuishi dazu kam und sie schubste. Dabei wurden die Besucher in der Nähe ordentlich nass! Godoma ärgerte das, und sie ging hin, verscheuchte Kuishi und kümmerte sich dann um Tamiyoi.

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Freitag, 23. Juni 2017
Wenn es um die Milch geht, verhalten sich manche der Waisen rücksichtslos und kämpfen um jeden Tropfen. Ambo ist normalerweise einer der zurückhaltenderen Jungs, aber heute verursachte er bei der Milchfütterung einiges Chaos. Er kam früher als Tagwa bei der Fütterung an, und als sie da war, rannte sie geradewegs auf den Keeper zu, der gerade Ambo fütterte. Als er sie aus dem Augenwinkel kommen sah, schob er den Keeper weg, um Tagwa aus dem Weg zu gehen, aber sie ließ nicht locker. Nach einer Weile musste der Keeper im Kreis laufen, um Tagwa nicht umzurennen und wurde gleichzeitig von Ambo geschubst, der um seine Milch kämpfte. Ihm blieb nichts anderes übrig, als die Flasche fallen zu lassen, um die Rangelei zu beenden und seine eigene Haut zu retten! Die beiden Elefanten rangelten weiter, bis ein anderer Keeper mit einer Flasche für Tagwa dazu kam und Ambo weg manövrierte. Später grasten die zwei wieder einträchtig nebeneinander – offenbar waren sie nicht nachtragend nach dem Kampf am Morgen.

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Donnerstag, 22. Juni 2017
Es war ein kalter und nebeliger Morgen, sodass die Keeper nicht weit in das Gebüsch schauen konnten. Sie verließen sich also auf die Waisen, dass sie den richtigen Weg erschnupperten. Die Keeper blieben dicht bei ihnen, damit sie nicht versehentlich auf ein paar wilde Elefanten stoßen würden. Ein paar Buschböcke und Paviane machten Krach, was die Waisen beunruhigte. Zongoloni und Faraja gingen mit Ziwa zusammen tiefer ins Gebüsch und fanden ein paar Akazienschoten, die die Paviane heruntergeworfen hatten. Das lenkte sie von dem Krach ab und sie genossen das Festmahl. Die Keeper riefen sie dann zurück, um mit ihnen zu den Chyulu-Hügeln zu gehen, wo sie schön grasen konnten und keine Probleme mit wilden Elefanten hatten.