Die Rettung von Kuishi

Am 28. November, als gerade dicke Regenwolken den händeringend erwarteten Regen am Ende einer langen Dürre im Tsavo-Nationalpark ankündigten, sichtete der Pilot des Tsavo Trust ein kleines Elefantenkalb, das in den Weiten nahe Aruba neben seiner zusammengebrochenen Mutter ausharrte.

 

 

Obwohl der Regen stellenweise schon begonnen hatte, war es zu spät für die Mutter gewesen, die offenbar schon eine ganze Weile um ihr Leben gekämpft hatte – den Spuren um sie herum zu urteilen. Ihr verzweifeltes Baby blieb währenddessen hilflos an ihrer Seite. Der Fall wurde sofort der mobilen Tierarzteinheit von Dr. Poghon berichtet, die gemeinsam vom David Sheldrick Wildlife Trust und dem Kenya Wildlife Service finanziert wird; zusammen mit einigen Keepern der Stallungen in Voi machte sich ein Rettungsteam auf den Weg zu den Koordinaten, die ihnen der Pilot übermittelt hatte.

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Umani Springs Februar 2017

Mittwoch, 1. Februar 2017
Heute war ein sehr verspielter Tag. Kaum waren die Waisen aus ihren Gehegen gekommen, gingen sie direkt zum Kratzfelsen, wo Faraja sich den Hintern schuffelte. Sonje kletterte auf den Felsen, um die Keeper zu beeindrucken. Im Wald kollerte Alamaya Lima Lima und Zongoloni zu, die beide weit vor ihm gingen. Lima Lima hörte ihn; sie hielt an, drehte sich um und kam, gefolgt von Zongoloni, zu ihm zurück. Die zwei tätschelten ihn zur Beruhigung, bevor sie ihn zum Wasserloch und zur Mittagsmilch eskortierten. Danach genossen sie alle ein Staubbad.

Ziwa und Mwashoti trinken ihre Milch

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Voi Februar 2017

Mittwoch, 1. Februar 2017
Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als die abhängigen Waisen aus ihren Gehegen kamen und ihre Milchflaschen leerten, bevor sie sich dem Luzernenheu- und Zusatzfutterfrühstück widmeten. Danach folgten sie Mbirikani und Mashariki zu den Weidegründen. Die beiden führten die anderen zur Ostseite des Mazinga-Bergs, wo sie das üppige grüne Gras genossen. Ajali, der ordentlich futtert, kam nicht so schnell hinterher, da er ganz damit beschäftigt war, sich Gras in den Mund zu stopfen. Arruba beschloss, bei ihm zu bleiben, und so grasten sie zusammen, während sie langsam dem Rest der Gruppe den Berg hinauf folgten.
Siria konnte man heute Emilys Herde anführen sehen. Sie hatten auch einen großen Bullen dabei, der es auf Mweya abgesehen hatte. Alle anderen wilden Bullen, die sonst mit ihnen unterwegs sind, fehlten heute, ebenso wie Laikipia, Lolokwe und Morani. So grasten sich die Ex-Waisen langsam zur Mzima Springs-Mombasa-Wasserpipeline voran.

Arruba wartet auf Ajali

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Ithumba Februar 2017

Mittwoch, 1. Februar 2017
Shukuru, Narok und Enkikwe begannen den neuen Monat mit einer Kratzeinheit an den Felsen. Kurz darauf schlossen sich Mutaras Gruppe und ein paar ältere Ex-Waisen den Jüngeren an. Boromoko plauderte ein wenig mit Sities, während sich Narok und Laragai um Wiva kümmerten. Eine Stunde später brachen die Waisen zu den Weidegründen auf und ließen die Ex-Waisen an den Stallungen zurück. Nur Chyulu beschloss, ihre jüngeren Artgenossen zum Kanziku-Gebiet zu begleiten, wo sie sich kurz mit Teleki und Garzi unterhielt, bevor sie zu ihren Freunden zurückging. Shukuru tat sich zum Grasen mit Bongo zusammen, und Vuria legte eine Pause ein, um etwas zu staubbaden. Mittags am Schlammloch tranken die Waisen nur ihre Milch und etwas Wasser, bevor sie wieder grasen gingen. Danach machten sie es sich am Imenti gemütlich.

Shukuru kratzt sich

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Nairobi Nursery Februar 2017

Mittwoch, 1. Februar 2017
Es war ein kühler Morgen, als die Waisen ihre Gehege verließen und in den Wald hinaus gingen. Nachdem es in der Nacht stark geregnet hatte, war die Luft frisch und der Boden schön feucht. Alle Waisen konnten sich die Mägen mit frischem Grün füllen. Dupotto passte auf Ambo auf, da Mbegu damit beschäftigt war, sich um den kleinen Musiara zu kümmern, der gerade die Gruppe der älteren Waisen besuchte. Wenn Dupotto bei Ambo ist, lässt sie niemanden anderes an ihn heran, weder ihre Waisenfreunde, noch Menschen, die sie nicht kennt; nur die Keeper dürfen zu ihm. Das geht aber nur so lange, wie Mbegu nicht in der Nähe ist, und wenn sie zurückkommt, geht alles wieder seinen geregelten Gang.
Am Nachmittag legte Mbegu eine Pause bei den älteren Elefanten ein und kam mit einer kleinen Gruppe Musiara besuchen. Dupotto blieb wieder bei Ambo und häufelte Erde auf, mit der er spielen konnte. Während der kleine Junge sich damit einstaubte, blieb Dupotto bei ihm und graste nicht weit entfernt. Tagwa war wohl eifersüchtig auf ihn und die Aufmerksamkeit, die er von Dupotto bekam – sie kam dazu und schob Ambo von dem Erdhaufen weg. Dupotto war blitzartig zur Stelle und scheuchte Tagwa davon. Dann holte sie Ambo zurück zu der Stelle, an der er war, sodass er weiter spielen konnte.
Da es den Tag über immer noch bewölkt war, wollte keiner der Waisen ins Schlammloch gehen, und sie staubten sich stattdessen ein. Godoma brachte ihre kleine Gruppe zum Erdhaufen, wo Murit und Ngilai die verspieltesten waren.

Dupotto kümmert sich gerne um Ambo

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