Voi Januar 2017

Sonntag, 1. Januar 2017
Heute begann das neue Jahr, und die abhängigen Waisen, die Ex-Waisen und drei wilde Bullen versammelten sich am Morgen an den Stallungen. Das vergangene Jahr war für sie alle schwierig gewesen, da es sehr trocken war. Deshalb bekamen sie verschiedene Arten von Zusatzfutter, wie Kopra, Luzernenheu und die besonderen Luzernenheupellets. Kenia und Ndii frühstückten zusammen mit den Ex-Waisen, brachen aber nach etwa 15 Minuten mit den abhängigen Waisen auf, um den Tag draußen im Busch zu verbringen. Die Ex-Waisen blieben noch weitere 15 Minuten an den Stallungen, bevor auch sie in den Park zurückkehrten. Laikipia fehlte heute bei der Herde, tauchte aber später innerhalb der Umzäunung der Mitarbeiterquartiere auf, wo er sich an frischem Grün bediente. Wir begleiteten ihn zurück in den Park, wo er sich seinen Freunden wieder anschließen konnte.

Thoma und Thor

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Nairobi Nursery Januar 2017

Sonntag, 1. Januar 2017
Alle Waisen begrüßten das neue Jahr in bester Laune und beteiligten sich an verschiedenen Schubs-Spielen. Die kleinen Jotto, Tamiyoi und Malima rannten fröhlich auf dem Gelände der Stallungen herum und trompeteten und stampften wie die älteren Waisen im Gebüsch hinter den Gehegen. Luggard, Murit und Malkia waren damit beschäftigt, sich gegenseitig mit umschlungenen Rüsseln in Ringkämpfe zu verwickeln. Es war sehr schön und ermutigend zu sehen, wie der arme Luggard mit seinem gebrochenen Bein versuchte, mit Malkia zu spielen und auf sie zu klettern wie die Anderen, obwohl er eigentlich nur drei Beine zur Verfügung hat. Es fiel ihm schwer, die Balance zu halten, aber er begnügte sich auch damit, hinter ihr her zu jagen; Malkia machte bereitwillig mit und rangelte vorsichtig mit ihm.

Jotto ist gut gelaunt

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Die Rettung von Karisa

Am 23. November hatten wir die herzzerreißende Aufgabe, einen Babyelefanten aus dem Kirisia-Wald in Nordkenia zu retten, dessen Mutter schwer verletzt war – eine Gewehrkugel hatte ihr Bein zertrümmert. Es war ein furchtbares Beispiel für den Mensch-Wildtier-Konflikt, und die Elefantenkuh konnte sich wegen ihrer Verletzung gar nicht mehr bewegen. Sie konnte sich während der ganzen Zeit, in der sie beobachtet wurde, nicht bewegen und wurde von ihrem tapferen zweijährigen Kalb beschützt, das die ganze Zeit an ihrer Seite blieb.

 

 

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Der Umzug von Naseku, Kauro und Tusuja nach Ithumba

Direkt nach dem ersten Umzug gingen wir sofort wieder an die Arbeit, um die nächsten drei Waisen zur Auswilderungsstation in Ithumba zu bringen, damit sie sich dort ihren Freunden Oltaiyoni, Kamok und Roi anschließen können. Der inzwischen große Junge Kauro, der als winziges Baby zur gleichen Zeit wie Kamok ankam, Tusuja und das kleine Rabaukenmädchen Naseku wurden um 3 Uhr am Morgen des 31. Dezember, dem letzten Tag des Jahres 2016, darauf vorbereitet, in den LKW geladen zu werden. Das Team in Nairobi arbeitete effizient, und ohne viel Hin und Her (außer einem kurzen Zögern von Tusuja) waren die Waisen in den frühen Morgenstunden an Bord.

 

 

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Kamok, Roi und Oltaiyoni ziehen nach Ithumba um

Am 28. Dezember 2016 haben zwei unserer frechen Waisenhausmädchen zusammen mit der ältesten Kuh Oltaiyoni die Reise zur Auswilderungsstation in Ithumba im nördlichen Tsavo-East Nationalpark absolviert. Es hatte dort endlich geregnet, und die Gegend ist jetzt sehr grün, sodass es genau die richtige Zeit dafür war, dass einige der älteren Waisen im Waisenhaus Platz machen. Sie werden natürlich noch längere Zeit abhängig von Milch und Keepern bleiben – vielleicht noch fünf Jahre lang – bevor sie sich sicher genug fühlen, sich mit ihren Ex-Waisen-Freunden in die Wildnis auf zu machen. Trotzdem ist der häufige Kontakt zu den Ex-Waisen und ihren wilden Artgenossen, die unter den für Elefanten hervorragenden Bedingungen in Tsavo leben, für sie sehr wichtig. Das gilt vor allem für Roi und Kamok, die so langsam aus dem Waisenhaus herauswachsen und inzwischen ausnutzen, dass sie dort die Platzhirsche sind; sie benehmen sich häufig nicht mehr, und alles deutet darauf hin, dass sie etwas Erziehung von älteren Elefanten gebrauchen könnten. Der Umzug wurde für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr angesetzt, damit sie in der Jahreszeit in Ithumba ankommen, in der es viel üppiges Grün gibt.

 

 

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