Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.01.2021

Freitag, 1. Januar 2021
Roho und Naleku waren am ersten Tag des Jahres auch in Spiellaune. Roho schien Naleku herauszufordern; er begann immer wieder, mit ihr zu rangeln, und kaum wehrte sich Naleku, rannte er schnell davon und versteckte sich hinter Maisha! Naleku traute sich nicht so recht, hinter ihm her zu jagen, da sie befürchtete, Maisha würde mit ihr schimpfen – als ging sie lieber zu den anderen und schloss sich ihnen beim Grasen an.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.01.2021

Freitag, 1. Januar 2021
Die Waisen starteten hochmotiviert ins neue Jahr und kamen eilig aus ihren Ställen und Gehegen, um in den Wald hinaus zu rennen. Dort begannen die Jungs Mukkoka, Maktao und Kiombo gleich, miteinander zu rangeln. Kiombo, der größte der drei, setzte sich durch und gewann gegen Maktao und Mukkoka, die sich schnell verdrückten und wieder zu grasen begannen.

Abschied von Luggard

 

Der 11. Mai war einer der traurigsten Tage seit langem beim Sheldrick Wildlife Trust – am frühen Morgen starb der wunderbare kleine Elefant Luggard, von allen „Löwenherz“ genannt. Er tat seine letzten Atemzüge umgeben von liebenden Menschen und Elefanten.

Luggards Tod kam zwar plötzlich und unerwartet, aber im Grunde nicht allzu verwunderlich. Dass er überhaupt überlebte, nachdem er als kleines Kalb im Alter von vier Monaten mit schweren Schussverletzungen gefunden wurde, kam einem Wunder gleich! Bei seiner Rettung war sein Hinterbein von Gewehrkugeln geradezu zertrümmert gewesen, und viele hatten keine andere Möglichkeit gesehen, als ihn direkt einzuschläfern. Aus seinen Augen strahlte jedoch ein unbändiger Wille zu überleben, und so taten alle ihr bestes, um ihn zu retten. Die Keeper nannten ihn „Löwenherz“ wegen dieses Lebensmutes, und mit diesem kämpfte er sich durch die fünf Jahre seines folgenden Lebens. Am Ende aber schaffte es wohl sein Körper nicht mehr.

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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.12.2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020
Die Waisen waren heute unterwegs im Wald, als plötzlich ein Buschbock aus dem Gebüsch gesprungen kam, der von einem Leoparden gejagt wurde! Er war auf der Flucht, konnte aber nicht über das Wasser, und so versteckte er sich inmitten der Waisenherde vor der Raubkatze. Mwashoti und Lima Lima machten es sich sogleich zur Aufgabe, den Leoparden zu verscheuchen, und Murera brachte als erstes ihr Adoptivkind Luggard in Sicherheit. Als Mwashoti und Lima Lima ihre Mission erfolgreich zuende gebracht hatten, kehrte wieder Ruhe ein, und der Buschbock blieb den ganzen Tag bei den Waisen, bei denen er sich sicher fühlte. Am Abend verabschiedete er sich wieder, in dem beruhigenden Wissen, dass der Leopard längst in weiter Ferne war.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.12.2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020
Die milchabhängigen Waisen bekamen am Morgen ihre Flaschen, und Mashariki und Tundani, die beide schon von der Milch entwöhnt sind, kamen mit erhobenen Rüsseln an und wollten auch etwas abbekommen! Die Keeper ließen sich aber nicht darauf ein, sonst wäre für die anderen nicht genug da gewesen. Mbegu, Emoli und Tahri kamen als erste zur Fütterung und machten dann Platz für die nächste Gruppe. Ngilai schlenkerte verspielt seinen Rüssel herum und spielte auf der Mauer, wo er Gesellschaft von Emoli bekam, der einen Ringkampf mit ihm startete. Auch Ndotto und Arruba begannen zu spielen, während Mudanda die Erde mit ihren Stoßzähnen auflockerte. Sagala, Tagwa und Tamiyoi gingen dann an der Spitze der Waisenherde hinaus in den Busch, und am Fuß des Mazinga-Bergs begannen sie zu grasen.