Die Rettung von Maramoja

Am 1. Juli erhielt Angela Informationen über ein einsames Elefantenkalb, das zuerst vom Tsavo-Trust-Beobachtungsteam in der Nähe der Dida Harea Ebenen im südlichen Tsavo East Nationalpark gesehen worden war. Es wurde immer wieder von wilden Herden zurückgewiesen, die auf dem Weg zum Wasser an ihm vorbei liefen. Nachdem es einen Tag lang beobachtet worden war, war offensichtlich, dass es sich um ein Waisenkalb handeln musste. Es war dünn, schwach und wusste überhaupt nicht, wohin.

 

 

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Die Rettung von Esampu

Am 6. Juli kontaktierte Richard Bonham von der Big Life Foundation Angela wegen eines verwaisten Elefanten, von dem ihm von den Narraengolo im Chyulu-/Amboseli-Gebiet berichtet wurde. Ein Wildhüter von Big Life, der gerade außer Dienst, aber in der Nähe war, bestätigte die Berichte und Craig Miller von Big Life schickte Scouts in die Gegend, in der es zuletzt gesehen worden war. Sie fanden ein sehr kleines, abgemagertes Kalb vor, ohne dass irgendwelche anderen Elefanten in der Nähe zu sehen gewesen wären. Bis heute ist nicht klar, warum es verlassen worden war.

 

 

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Umani Springs August 2016

Montag, 1. August 2016
Als die Waisen heute Morgen aus den Gehegen kamen und ihren Tag begannen, hörten sie viele wilde Elefanten im Wald herumjagen, laut trompeten und durch ihre Rüssel blasen. Sie versuchten damit wohl, die Waisen zu sich zu locken, als diese, von Lima Lima angeführt, in den Wald gingen. Faraja schlug sich auch tatsächlich ins Unterholz und suchte nach den wilden Elefanten, konnte sie aber nicht sehen. Daraufhin brach er einfach ein paar Zweige ab und fraß von den Blättern, bevor er sich wieder dem Rest der Gruppe anschloss.
Am Wasserloch nahm Sonje Mwashoti und Ziwa zum Schwimmen mit, nachdem sie ihre Mittagsmilchflaschen bekommen hatten. Quanza trat ans Ufer, war sich aber noch nicht sicher, ob sie baden sollte oder nicht. Schließlich beschloss sie, heute auf das Bad zu verzichten. Im Wald sah Lima Lima, wie Mwashoti versuchte, über ein paar große rutschige Felsen zu laufen. Wegen seines beschädigten Vorderbeins hatte er einige Schwierigkeiten dabei, und so schob sie ihn ein wenig, um ihm hinüber zu helfen.

Faraja geht auf dem Weg

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Die Geburt von Gawa, dem ersten Baby von Ex-Waise Galana

Die frischgebackene Mutter Galana, die jetzt 13 Jahre alt ist, wurde als kleines Baby gerettet, nachdem sie allein und verlassen in der Nähe des Flusses Galana an der Ostgrenze des Tsavo East Nationalparks gesichtet worden war. Ein Löwenrudel hatte sie schon eingekreist, sodass sie gerade noch rechtzeitig gerettet werden konnte, und so hatte sie großes Glück. Sie kam sehr abgemagert und mit vorstehenden Wangenknochen im Waisenhaus in Nairobi an, was vermuten ließ, dass sie schon ziemlich lange ohne ihre Mutter unterwegs gewesen war.

Zum Glück dauerte es nicht lange, bis sie wieder an Gewicht zulegte und ein gesundes kleines Kalb wurde. Die fürsorgliche Pflege und Unterstützung des Teams des DSWT und der Waisenherde in Nairobi halfen ihr dabei. Anfänglich war sie ein ziemlich freches und ungestümes Baby, und ihr forsches Auftreten zeigte sich später darin, dass sie eine der Mini-Leitkühe im Waisenhaus wurde.

Galana als Kalb im WaisenhausGalana nach ihrer Rettung

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Voi August 2016

Montag, 1. August 2016
Taveta kam gegen 8 Uhr heute Morgen zu den Stallungen und verpasste die abhängigen Waisen, die eine Stunde zuvor zu den Weidegründen aufgebrochen waren. Wie sonst auch wartete er, bis die Keeper ihm etwas Kopra gaben, bevor er eine halbe Stunde später wieder in den Park aufbrach. Die Waisen waren inzwischen zum Grasen in die Gegend nördlich der Stallungen gegangen, wobei Ishaq-B und Mashariki um die Position an der Spitze wetteiferten. Kenia beschäftigte sich viel mit ihrem Adoptivbaby Araba, und Ndii graste zusammen mit Bada. Weder Taveta noch Tassia trafen die Waisen heute.
Später am Nachmittag, nach 17 Uhr, kam Taveta noch einmal an den Stallungen vorbei, als die Waisen schon in ihren Gehegen waren und an den Grewia-Zweigen knabberten. Um 18 Uhr kam eine große wilde Herde an und versammelte sich um die Tränke, um dort frisches Wasser zu saufen. Taveta fand die Kälber, die sie dabei hatten, herzallerliebst, schaffte es aber nicht, mit ihnen zu spielen, weil ihre Brüder und Schwestern sie gut bewachten. Er scharwenzelte um sie herum und versuchte, sich zu ihnen zu schleichen, aber es war vergebens. Die wilden Elefanten blieben noch eine halbe Stunde, bevor sie zurück in den Busch gingen und Taveta an den Stallungen zurückließen; er machte sich später am Abend wieder auf den Weg.

Taveta an den Stallungen

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