Die Rettung von Tagwa

Am 6. Mai 2016 wurde Angela Sheldrick von Simon Gitau, Chef-Wildhüter am Mount Kenya, angerufen, nachdem in den dortigen Gemeindegebieten ein verwaistes Elefantenbaby gesichtet worden war. Es war offenbar von den Elefantenherden des Mount Kenya Nationalparks zurückgelassen worden. Die lokale Bevölkerung war den Elefanten glücklicherweise freundlich gesinnt, und die Bewohner wollten dem Baby helfen. Daher informierten sie das KWS-Personal vor Ort.

 


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Ithumba Mai 2016

Sonntag, 1. Mai 2016
Es war eine große Erleichtung, als über Nacht endlich 22mm Regen fiel. Obwohl es hätte mehr sein können, hat das wenigstens den Staub aus der Luft gewaschen und für ein wenig Abkühlung gesorgt. Wir können nun nur abwarten, ob es noch mehr Regen geben wird, oder ob das schon alles war. Wenn es nicht noch einmal regnet, steht uns eine sehr lange Trockenzeit bevor.
Die Waisen kamen gutgelaunt aus den Gehegen. Lemoyian tauschte morgendliche Begrüßungen mit Laragai aus, während Barsilinga direkt zu einem Felsen lief, um sich den Bauch daran zu kratzen. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen die Waisen auf Tomboi, der offenbar im Moment am liebsten allein herumstreift. Er hob seinen Rüssel, um die Waisen zu grüßen, und ging an ihnen vorbei ohne anzuhalten. Vuria, Teleki, Orwa und Garzi kollerten ihm zu. Die Waisen grasten den ganzen Tag über bei erträglichen Temperaturen nach dem nächtlichen Regen. Sie blieben in dem felsigen Gelände nördlich der Stallungen, und es war ein ruhiger Vormittag ohne besondere Vorkommnisse.
Zur Schlammbadzeit tranken sie ihre Milch und soffen Wasser, ehe sie zu den Weidegründen zurückkehrten. Obwohl es nicht sehr heiß war, pausierten die Waisen ein wenig und entspannten sich unter einem Baum. Später tat sich Vuria mit seinem Freund Garzi zusammen, während Bongo ein ganzes Stück abseits vom Rest der Gruppe graste. Am Abend schlossen sich Mutara, Kanjoro, Sities, Kainuk, Turkwel und Suguta den Waisen an.

Bongo grast

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Der traurige Tod von Balguda

Schweren Herzens müssen wir den traurigen Verlust von Balguda mitteilen. Balguda kam 2012 im Alter von sechs bis sieben Monaten im Waisenhaus an. Er war von Touristen gefunden worden, die ihn laut schreien hörten und sahen, wie er allein und unbeholfen unterhalb des Aruba-Sees im Tsavo-East Nationalpark herumirrte. Die Keeper der Auswilderungsstation in Voi wurden informiert und konnten ihn am 20. April 2012 kurz vor Einbruch der Dunkelheit retten. Er verbrachte die Nacht in den Voi-Stallungen und wurde am nächsten Morgen zum Waisenhaus in Nairobi geflogen.

Balgudas erste Milch seit langemBalgudas Rettung
Der kleine Balguda im WaisenhausBalguda bei seiner Ankunft im Waisenhaus
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Umani Springs Mai 2016

Sonntag, 1. Mai 2016
Lima Lima störte sich heute an einer großen Gruppe Paviane, die ihren Weg kreuzten. Auch Murera war ärgerlich, als sie die Paviane mit ihren Jungen sah, die sehr viel Krach machten. Die beiden trompeteten laut, als sie den Weg freimachten und die Paviane verscheuchten. Als die Affen auf die Bäume sprangen, bemerkten die Keeper, dass sich dort auch ein Leopard versteckt hatte und das der Grund gewesen war, warum die Paviane soviel Krach gemacht hatten. Sonje und Murera witterten den Leoparden und blieben dicht bei ihren Keepern. Quanza und Jasiri konnten die beiden Leitkühe nicht finden, da sie sich eilig aus dem Staub gemacht hatten, nachdem sie den Leoparden entdeckt hatten. Also gingen die beiden Babys zurück zum Wasserloch. Dort wurde heute nicht gebadet, da den Elefanten das Wasser zu kalt war. Sie bespritzten sich nicht einmal die Füße.

Lima Lima verscheucht Paviane

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Voi Mai 2016

Sonntag, 1. Mai 2016
Der Morgen begann gut für die Waisen. Sie kamen fröhlich aus ihren Gehegen, tranken ihre Milch und machten sich dann über das Kopra her. Einige kratzten sich noch kurz an den Felsen, ehe sie zu den Weidegründen aufbrachen. Nachdem sie drei Stunden konzentriert gegrast hatten, kamen drei unerwartete Besucher vorbei: Lesanju, Lempaute und Layoni, die seit mehr als zweieinhalb Wochen weg gewesen waren! Es gab aufgeregte Begrüßungsszenen, und Kenia und Ndii fühlten sich übergangen, als Lempaute einfach die Führung über die Gruppe übernahm, nachdem die Begrüßungen beendet waren. Embu hing heute sehr an Lempaute und folgte ihr beim Grasen überall hin. Die Waisen tranken ihre Milch und soffen Wasser am mittleren Wasserloch, gefolgt von den drei Ex-Waisen, und danach grasten sie in der Gegend um das Schlammbad herum weiter. Lesanju, Lempaute und Layoni verließen die abhängigen Waisen um 15:20 Uhr wieder und machten sich zum Voi-Fluss auf. Einige waren sehr erleichtert, und Lentili und Ishaq-B übernahmen die Führung, nachdem ihre älteren Artgenossen wieder aufgebrochen waren.

Embu folgt Lempaute

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