Simotuas trauriger Tod

Gegen Ende Juni letzten Jahres kam ein Elefantenwaise zu uns, dessen Verletzungen so grausam waren, dass man sie kaum anschauen konnte. Auf der ganzen Welt hatten Menschen Mitleid mit diesem kleinen Elefanten, der auf so schlimme Weise durch Menschenhand gelitten hatte. Wir nannten in Simotua. Er musste nicht nur die unglaubliche seelische Belastung ertragen, seine Mutter und seine ganze Familie verloren zu haben, er hatte wegen seiner schlimmen Verletzungen auch große körperliche Schmerzen. Eine Speerwunde hatte ein tiefes Loch in seiner Stirn hinterlassen, und eine Schlinge hatte sich durch das Fleisch seines rechten Vorderbeins bis auf die Knochen geschnitten. Doch Simotua war ein sehr tapferer kleiner Elefant, der die täglich nötigen Behandlungen stoisch über sich ergehen ließ. Er verstand, dass es so sein musste, wenn es für ihn Chancen auf Heilung geben sollte.

Die Schlinge wird entferntDraußen im Busch mit den anderen Waisen

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Voi Februar 2016

Montag, 1. Februar 2016
Es war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen in der Morgendämmerung in Spiellaune aus ihren Gehegen kamen. Sie schlangen ihre Milch hinunter, bevor sie auf dem Gelände Fangen spielten. Tundani jagte jedem hinterher und versuchte, alle zu besteigen, während Nelion in das Gehege zurückkehrte, um sich den juckenden Hintern an den Metallpfosten zu kratzen. Suswa begrüßte ihre beste Freundin Arruba herzlich und legte ihren Rüssel auf Arrubas Rücken. Mudanda und Elkerama schienen in ihren Gehegen zufrieden zu sein und beobachteten nur durch den Elektrozaun hindurch die Aktivitäten der anderen Waisen, ohne selbst mitzumachen.
Ndii übernahm heute die Führung der Waisen. Sie grasten auf der Westseite des Mazinga-Bergs, bevor sie kurz vor Mittag zum mittleren Wasserloch gingen. Sie kamen in Fünfergruppen zur Fütterung, und Tundani, Nelion, Elkerama, Suswa und Arruba waren die ersten. Keiner der Waisen ging in das Schlammbad, sodass sie bald zum nachmittäglichen Grasen zum Voi-Fluss aufbrachen, bevor sie am Abend zu den Stallungen zurückkehrten.

Bada genießt ein Schlammbad

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Umani Springs Februar 2016

Montag, 1. Februar 2016
Umani Springs und der Wald sind für die wilden Tiere ein Paradies geworden. Auch die Elefanten kommen langsam in großer Zahl zurück, um sich in diesem geschützten Gebiet aufzuhalten, und zeigen sich vor allem in der Nacht. Als Murera letzte Nacht bemerkte, dass wilde Elefanten in der Nähe der Stallungen waren, versuchte sie, ihre Schützlinge durch Kollern zu warnen, damit sie nicht hinausgehen und ihnen folgen würden. Sie ist besorgt, dass die wilden Elefanten einige Babys aus ihrer kleinen Herde entführen könnten. Am vorigen Abend trompeteten die Elefanten im Wald sehr laut. Als Lima Lima das hörte, kollerte sie laut und wollte hinausgehen, doch ihre Gehegemitbewohnerin Quanza stellte sich ihr in den Weg, sodass sie nicht vorbei kam. Lima Lima gefiel das gar nicht, und sie stieß Quanza zur Seite. Murera ging mit bösem Blick hinüber und schubste sie mit ihren Stoßzähnen, um Lima Lima an die Regeln zu erinnern und sicherzustellen, dass sie bei den anderen Babys blieb.

Die Waisen genießen das Grasen vor dem Schlammbad

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Ithumba Februar 2016

Montag, 1. Februar 2016
Auf dem Weg zu den Weidegründen stritten sich Laragai und Lemoyian darum, wer von ihnen weiter vorn laufen sollte. Lemoyian verlor gegen Laragai, da er kleiner ist. Erstaunlicherweise war aber Laragai nicht sehr ruppig zu ihm, als sie mit ihm um die Wette rannte. Vielleicht verstand sie, dass Lemoyian noch ein Kind ist und statt ruppigem Umgang eher etwas Anleitung braucht. Vuria forderte Bongo zu einem kurzen Kräftemessen heraus, ging danach aber gleich wieder zum Grasen über. Obwohl es sehr heiß war, grasten die Waisen fleißig und ließen sich von den Temperaturen nicht stören. Zur Schlammbadzeit tranken sie ihre Milch und interessierten sich nicht weiter für den Matsch. Angeführt von Sities grasten sie dann westlich des Schlammlochs. Am Abend gingen sie erneut am Schlammbad vorbei, und diesmal tauchten sie alle ausführlich im kühlen Wasser unter.

Laragai mit Lemoyian

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Nairobi Nursery Februar 2016

Montag, 1. Februar 2016
Naseku, Balguda, Oltaiyoni, Olsekki und Roi führten die Waisen früh am Morgen in den Wald hinaus. Sie kamen an einer Impala-Herde vorbei, die ebenfalls graste. Naseku und Olsekki gingen vorneweg und waren die ersten, die die Impalas sahen. Sie erschraken, machten auf dem Absatz kehrt und rannten mit tiefem Kollern zu den anderen zurück. Die Impalas erschraken ebenfalls und flohen in alle Richtungen in die Büsche. Die jüngeren wie Ngilai, Ndotto, Lasayen und Godoma rannten schreiend zu ihren Keepern. Ein paar Minuten lang standen sie neben ihren Keepern, rührten sich nicht vom Fleck und lauschten mit aufgestellten Ohren, was für Geräusche aus dem Wald kamen. Die Keeper beruhigten sie und schließlich ließen sie sich überzeugen, dass tatsächlich keine Gefahr herrschte. Oltaiyoni führte die Herde weiter in den Wald hinaus und sie begannen fröhlich zu grasen.
Während die meisten Waisen fleißig grasten, hatten Kauro und Boromoko eine Rangelei, die der kleine Lasayen sehr interessant fand. Er machte mit, und Boromoko brachte ihm ein paar wichtige Techniken bei, bevor er sich wieder Kauro zuwandte, der in der Zwischenzeit geduldig darauf gewartet hatte, dass die Unterrichtsstunde vorbei war. Die beiden rangelten weiter, und Lasayen sah von der Seite zu. Das Spiel endete, als die drei merkten, dass die anderen Waisen bereits tief in den Wald gegangen waren.
Während der öffentlichen Besuchsstunde um 11 Uhr versuchte Tusuja, Dupotto zu besteigen, während sie sich auf dem nassen, matschigen Boden herumrollte. Mbegu sah das, und da sie die Anführerin der jüngeren Waisen ist, ging sie hinüber und schubste ihn von Dupotto herunter. Er kullerte auf den Rücken, stand auf und ging davon, um es sich in der Mitte des Pools bequem zu machen, wo er den Rest der Besuchszeit ein Schlammbad genoss.

Naseku ist erschrocken und stellt die Ohren auf

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