Nairobi Nursery August 2015

Samstag, 1. August 2015
Der arme Losoito hat noch immer einen gereizten Magen und Durchfall. Heute Morgen sah er sehr matt und energielos aus. Er machte gleich hinter Maxwells Gehege eine Pause, um sich auszuruhen. Mbegu, Mwashoti, Murit und Lasayen waren bei ihm. Die süße Mbegu kümmert sich immer um alle und legte ihren Rüssel auf Losoitos Rücken. Er streckte seinen Rüssel trostsuchend nach ihrem Mund aus. Später wurde Losoito noch an eine Infusion gelegt, um ihm die Körperflüssigkeit zurückzugeben, die er wegen des Durchfalls verloren hatte. Danach war er wieder etwas energetischer und konnte am Nachmittag im Busch herumlaufen.

Die anderen Waisen passen auf Losoito auf

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Umani Springs Juli 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015
Balguda folgte den Babys, die sich sofort nach der Mittagsmilch wieder auf den Weg zum Grasen gemacht hatten. Er stand aber unter besonderem Schutz seiner beiden Adoptivmamas Sonje und Murera. Kaum dass Balguda aufgebrochen war, begaben sich Sonje an seine eine und Murera an seine andere Seite. Sie nahmen ihn zwischen sich, damit er von den Rowdys nicht gestört werden würde.
Quanza hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, die Waisen in den Wald zu führen, wo es mehr Futter und Schatten gab, denn es war sehr heiß. Als sie den Schatten erreichten, machten Ngasha und Zongoloni kehrt, um zu einem natürlichen Wasserloch zu gehen und sich ein zweites Mal zu wälzen. Danach hatten sie noch ein tolles Staubbad.

Balguda nach der Milchfütterung

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Voi Juli 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015
Es war ein wunderbarer Morgen, als die Waisen in Spiellaune aus ihren Gehegen kamen. Nach dem Frühstück spielten sie noch etwas, ehe sie zum morgendlichen Grasen aufbrachen. Der Vormittag verlief ohne Störungen, und Naipoki führte die Waisen mittags zum großen Wasserloch, wo sie ihre Milch bekamen und dann ein herrliches Schlammbad nahmen. Es dauerte nicht lange, bis sich eine wilde Elefantenherde näherte. Kivuko und Dabassa gingen ihnen entgegen, um sie im Pool zu begrüßen. Noch bevor die wilden Elefanten dazu gekommen waren, ins Wasser zu gehen, hatte Mzima sich schon einen wilden Elefanten seines Alters ausgesucht und zu einem Ringkampf herausgefordert. Rombo und Taveta näherten sich, um Mzima zu unterstützen, und auch von der wilden Herde kamen ein paar etwas ältere Jungs ihrem Familienmitglied zu Hilfe. Schließlich mussten sich die drei Waisen zurückziehen, da die drei Jungs zu stark für sie waren. Offensichtlich waren ihre wilden Freunde ihnen überlegen und auch ein wenig älter als sie. Die wilde Herde ging dann langsam wieder davon.
Kihari führte die Waisen am Abend zu den Stallungen zurück.

Naipoki bringt die Waisen zum Wasserloch

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Bilder von der Mahnwache von Rettet den Regenwald e.V. und REA e.V. zum Weltelefantentag am 12.8. vor der Chinesischen Botschaft in Berlin

Auch in Berlin waren am Weltelefantentag 2015 Elefantenfreunde vor der Chinesischen Botschaft aktiv und wiesen auf die drohende Ausrottung der afrikanischen Elefanten durch die Wilderei und den Elfenbeinhandel, besonders in China, hin. Die Petition von Rettet den Regenwald e.V. haben inzwischen über 160.000 Menschen unterschrieben.

Bitte unterschreiben Sie auch die Petition von REA e.V. mit dem Ziel, Einfluss auf die CITES-Artenschutzkonferenz 2016 zu nehmen!

 

(Fotos: Christine Denck)

 

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Ithumba Juli 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015
Nachdem sie nicht ins Gehege gelassen wurde, beschloss Chyulu, trotzdem nicht weit von den Stallungen weg zu gehen und verbrachte die Nacht direkt vor den Gehegen. So wollte sie sicherstellen, dass sie die Erste ist, die sich am Morgen um Lemoyian kümmern konnte. Als sich die Tore öffneten, ging sie direkt in das Gehege, um Lemoyian abzuholen. Laragai kam mit einem Zweig im Mund heraus, während Orwa und Bongo einander begrüßten, indem sie ihre Rüssel umschlangen.
Später forderte Kainuk Teleki zu einem Kräftemessen heraus. Orwa, der in der Nähe stand, eilte Teleki zu Hilfe. Obwohl sie ein Mädchen ist, zeigte Kainuk den beiden, dass sie keine Chance gegen sie hatten. Sie nahm sich furchtlos einen nach dem anderen vor und schließlich ergaben sich die beiden Jungs.
In den Weidegründen graste Chyulu mit ihrem Liebling Lemoyian, während Shukuru sich mit Laragai zusammenschloss. Zur Schlammbadzeit gab es jede Menge Aktivitäten. Kithaka, Barsilinga und Lemoyian, die bisher immer das Schlammloch boykottiert hatten, waren heute die Ersten, die ins Wasser gingen! Später schloss sich ihnen der Rest der Gruppe an. Die Ex-Waisen Yatta, Yetu, Wendi, Rapsu, Zurura, Madiba und Tomboi kamen am Schlammloch kurz dazu, brachen aber nach dem Bad gleich wieder auf. Shukuru teilte sich einen Kratzbaum mit Kithaka.
Am Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet, wo Teleki und Vuria einige Zeit mit einem Kräftemessen verbrachten, das erst endete, als Vuria aufgab. Am Abend tauchten Yatta und ihre Herde an den Stallungen auf, wo sich Chyulu ihnen wieder anschloss, nachdem sie die Babys nach Hause begleitet hatte.

Lemoyian frisst mit Chyulu

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