Montag, 1. Dezember 2014
Es war ein ruhiger und kalter Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Nach der Milchfütterung waren sie nicht sehr aktiv, sondern waren offenbar von der Kälte etwas erstarrt. Orwa und Narok gingen ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Kratzen an den großen Felsen an den Stallungen nach. Später gingen die Waisen in den Busch, wo sie grasten und dank der kürzlichen Regenfälle gab es genug Futter für sie. Tatsächlich fressen sich die Waisen jetzt schnell den Bauch voll. Sie grasten dicht beieinander und leisteten sich gegenseitig Gesellschaft. Shukuru graste bei Sities und Bomani bei Teleki. Chyulu kam auch vorbei, um ihnen Gesellschaft zu leisten und sie genossen das grüne Futter.
Beim Schlammbad wollten sie wegen des kalten Wetters nicht baden, sondern tranken nur ihre Milch und gingen dann zum Grasen und Spielen zurück.
Shukuru führte die Waisen am Abend zu den Stallungen zurück, wo sie auf die halbunabhängigen Suguta, Melia, Tumaren, Kibo, Kandecha, Kalama und Chemi Chemi trafen, denen es in der Wildnis gut geht. Sie soffen Wasser, ehe sie wieder in den Busch gingen. Es regnete nicht, aber es gab recht kühlen Wind.

Die Stallungen in Ithumba




