Sonntag, 20. Dezember 2020
Am Nachmittag nahm Roi Dololo mit zu einem kleinen Schlammloch und zeigte ihm, wie man sich ordentlich im Matsch wälzt. Dololo stand am Rand und schaute gespannt zu, aber er wollte es offenbar nicht selber ausprobieren. Am Abend führte Sattao die erste Gruppe auf dem Weg zurück zur Auswilderungsstation an, und Esampu kam an der Spitze der zweiten Gruppe.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.12.2020
Sonntag, 20. Dezember 2020
Heute rangelte Maisha einmal mit Kiombo, was man nicht häufig sieht! Normalerweise spielt sie, wenn überhaupt, mit Maktao, aber heute suchte sie sich einmal Kiombo aus. Sie ist aber sehr freundlich zu den Bullen, im Gegensatz zu Nabulu, die sie manchmal ganz schön herumschubst – vor allem, wenn sie die kleinen ärgern! Trotzdem lässt Maisha natürlich keine Zweifel aufkommen, wer das Sagen hat!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.12.2020
Samstag, 19. Dezember 2020
Enkesha tat sich heute mit Shukuru zusammen, und gemeinsam gingen sie den raufenden Jungs aus dem Weg und grasten in Ruhe in der Nähe der Chyulu-Berge. Mittags am Schlammloch stand Enkesha am Ufer und testete die Wassertemperatur mit dem Rüssel. Shukuru schaute zu, und als Enkesha es warm genug zu finden schien, sprang sie hinein und wälzte sich genüsslich herum. Lima Lima kam auch dazu, und auch Enkesha schloss sich dem Bad an.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.12.2020
Samstag, 19. Dezember 2020
Faraja und Jasiri tauchten heute mit zwei wilden Bullen zusammen auf; einer von ihnen hatte keine Stoßzähne, und der andere, etwas ältere sah ganz schön verwildert aus! Der ältere Bulle war recht neugierig, was die Keeper dort machten, und schaute ihnen aus sicherer Entfernung zu, ohne allerdings zu nahe zu kommen. Er hob den Rüssel, um zu schnuppern, aber fand offenbar den Geruch der Keeper so eigenartig, dass er wieder kehrt machte und in den Wald zurück ging. Der andere Bulle folgte ihm auf dem Fuße.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.12.2020
Samstag, 19. Dezember 2020
Die Ex-Waisen kamen am Morgen wieder vorbei und gingen geradewegs zur Tränke, um etliche Rüssel voll Wasser zu saufen. Mweya brachte sich in Position vor den Gehegen der Waisen; als die Keeper sie öffnen wollten, kam sie im Höchsttempo angerannt, sodass die Keeper eilig beschlossen, den Waisen ihre Milch doch lieber im Gehege zu geben. Danach kamen sie heraus und ließen sich zusammen mit ihren älteren Freunden die Luzernenheupellets schmecken. Mwitu wuselte dann der Herde voraus, als es hinaus zum Grasen ging, und als sie an einem Keeper vorbei kam, der gerade ein Foto machte, begann sie, mit ihm zu spielen; sie jagte auf ihn los und kniete sich dann hin, als ob sie mit ihm rangeln wollte! Mweya machte es sich zur Aufgabe, die Waisenbüffel und -zebras, die mit der Elefantenherde mitgekommen waren, zu verscheuchen. Ein paar Keeper gingen mit ihnen zurück und kamen erst wieder mit ihnen heraus, als die Ex-Waisen sich verabschiedet hatten und zur Nordseite des Bergs aufgebrochen waren.

