Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.12.2020

Dienstag, 1. Dezember 2020
Draußen im Busch vergnügten sich Roi und Oltaiyoni bei einem gemeinsamen Staubbad, bei dem sie ausführlich plaudern konnten. Jetzt, da es überall jede Menge Wasser gibt, hatten die Waisen schon vor dem Mittagsschlammbad genug gebadet und wollten nach ihrer Milchfütterung nicht noch einmal ins Wasserloch.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.12.2020

Dienstag, 1. Dezember 2020
Dololo war am Morgen nach einem Kräftemessen, und er suchte sich einen der älteren Jungs aus, Olsekki. Dieser gab sich Mühe, es nicht allzu ernst zu machen, da er wusste, dass Dololo noch klein ist und eigentlich nur ein paar Techniken von ihm lernen wollte!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.12.2020

Dienstag, 1. Dezember 2020
Naleku führt gerne mit Mukkoka zusammen die Waisenherde an und sucht die schönsten Stellen zum Grasen. Mukkoka kennt den Wald genauso gut wie die Mini-Leitkühe, und hilft Naleku dabei, das beste Grün zu finden. In letzter Zeit ist sie allerdings auch schon einmal wie Ziwadi auf eigene Faust losgezogen oder auch Ziwadi gefolgt. Normalerweise bleibt sie aber immer bei den älteren Mädchen wie Maisha oder gesellt sich zu anderen wie Mukkoka und Olorien. Roho dagegen weicht nicht von Maishas Seite, und er ist ihr ausgesprochener Liebling. Insgesamt vertragen sich aber alle gut miteinander und jedes kleine Waisenkalb kommt gut mit jedem anderen aus.

Die Rettung von Lemeki

 

In Kenia ist das Wetter mitunter sehr launisch – Anfang 2018 war es allerdings extrem, als sintflutartige Regenfälle im ganzen Land für Chaos sorgten. Genau in dieser Zeit, am 20. März 2018, bekam der Sheldrick Wildlife Trust (SWT) einen Anruf vom Mara Elephant Project (MEP) in der Maasai Mara, dessen Scouts ein Tier erspäht hatten, das hilflos mit den wilden Fluten des Mara-Flusses kämpfte.

Es stellte sich heraus, dass es ein kleines Elefantenkalb war, nicht viel mehr als eine Woche alt! Die Mitarbeiter des MEP schafften es, dem reißenden Fluss zu trotzen und das kleine, durchnässte Baby in Sicherheit zu bringen. Beim SWT wurde inzwischen eilig ein Helikopter organisiert, der das Kalb abholen sollte. Es war ein kleines Mädchen und wurde Lemeki genannt, nach der Gegend, in der es gefunden wurde.


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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.11.2020

Montag, 30. November 2020
Heute erschienen Zongoloni und die drei Jungs Ziwa, Faraja und Jasiri wieder einmal zu einem kurzen Besuch bei der Waisenherde. Die Keeper hätten die vier kaum bemerkt, wenn nicht Lima Lima, die sie schon gewittert hatte, sie darauf aufmerksam gemacht. Die Auswilderer sagten kurz Hallo und begrüßten die Keeper, die sich sehr freuten, und machten sich dann gleich wieder auf den Weg. Murera und Sonje waren so damit beschäftigt, sich um Luggard zu kümmern, dass sie den Besuch gar nicht mitbekamen. Enkesha war aber natürlich nicht zu bremsen und rannte mit wedelnden Ohren und erhobenem Schwanz im Wald herum; sie war begeistert, ihre Freundin Zongoloni wiederzusehen! Shukuru hielt sich wie immer aus den überschwenglichen Begrüßungen heraus und graste in aller Ruhe für sich. Ein Keeper ist immer in ihrer Nähe, und wenn es am Abend Zeit wird, zur Auswilderungsstation zurückzukehren, suchen sie die anderen und folgen ihnen nach Hause.