Samstag, 7. November 2020
Draußen im Busch erspähte Esampu einige Perlhühner – mit denen spielt sie besonders gern! Sie trompetete und rannte den Vögeln hinterher, und diese flatterten erschrocken davon. Esampu kam mit stolzgeschwellter Brust zu ihren Freunden zurück. Naseku und Sana Sana streckten sich um die Wette, um die Blätter hoch oben an einem Baum zu erreichen. Naseku hatte den längeren Rüssel und gewann!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.11.2020
Samstag, 7. November 2020
Am Morgen wartete vor den Gehegen eine Überraschung auf Waisen und Keeper: Wendi war mit ihren beiden Kälbern Wema und Wiva gekommen, und auch Kinna mit Kama, Sunyei mit Siku und Ex-Waise Vuria waren mit von der Partie. Wendi und ihre Familie war zuletzt im März da gewesen! Die Keeper bemerkten, dass ihr ein Stück am Ende ihres Rüssels fehlte; möglicherweise war sie mit einem Krokodil aneinandergeraten! Die Ex-Waisen freuten sich auf das Luzernenheu, das sie seit einer ganzen Weile nicht mehr gefressen hatten. Malima legte sich mit der kleinen Siku an, als sie ihr etwas Luzernenheu aus dem Mund stibitzte. Nachdem sie sich eine Weile scharf angeschaut hatten, vertrugen sie sich aber wieder. Auch Orwa, Bomani und Chemi Chemi begleiteten die Waisen zum Grasen, und gegen Abend gesellte sich auch noch Meibai dazu, der sich dann den Jungs anschloss.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.11.2020
Samstag, 7. November 2020
Kiasa benahm sich heute bei der 9-Uhr-Fütterung wieder einmal ordentlich daneben, wie früher so oft. Sie wird von den Keepern schon immer nur mit der letzten Gruppe zur Fütterung gelassen, aber heute hatte sie es geschafft, in einer früheren Gruppe zusammen mit Naboishu zu erscheinen. Sie hatte ihre Flaschen so schnell ausgetrunken, dass der arme Naboishu gar keine Zeit hatte zu reagieren, so schnell war sie zu ihm geflitzt! Sie schubste ihn ein paarmal, und ihm blieb nichts anderes übrig als schnell in Deckung zu gehen. Die Keeper mussten mit vereinten Kräften Kiasa zurückhalten. Ein Keeper ging zu Naboishu, um ihn zu beruhigen und ihn weiter zu füttern. Kiasa wurde zur Strafe erst einmal von der Herde weg geschickt, damit sie verstand, dass sie etwas falsch gemacht hatte, und erst nach einer ganzen Weile kam sie langsam drucksend zurück. Hoffentlich hat sie ihre Lektion gelernt!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.11.2020
Freitag, 6. November 2020
Quanza bemerkte heute, dass Shukuru sich abgeseilt hatte. Die Waisen wissen, dass Shukuru manchmal gerne auf eigene Faust grast, aber Quanza wollte doch sichergehen, dass sie nicht in Gefahr geriet, und graste daher nicht allzu weit von ihr entfernt, wo sie sie noch im Blick hatte. Die beiden ließen sich den ganzen Nachmittag das viele frische grüne Gras schmecken, dass jetzt mit den beginnenden Regenfällen überall aus dem Boden schießt.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.11.2020
Freitag, 6. November 2020
Als die Waisen am Wasserloch waren, kam dort eine wilde Herde an, die gleich von Tamiyoi begrüßt wurde. Die Waisen plauderten mit ihren Artgenossen, und einer der Teenager der Herde freundete sich mit Pika Pika an. Plötzlich machte er Anstalten, mit ihr zu verschwinden! Arruba und Tamiyoi versuchten gleich, ihn daran zu hindern, hatten aber keinen Erfolg – es mussten erst Mashariki und Sagala dazukommen. Gemeinsam schafften sie es schließlich, Pika Pika von ihrem wilden Freund loszueisen, und kamen mit ihr zur Waisenherde zurück. Sie machten sich gleich wieder auf zum Grasen und ließen die wilde Herde am Wasserloch hinter sich.

