Dienstag, 20. Oktober 2020
Es war ein kalter und feuchter Morgen, und so mussten die kleinen Waisen Bondeni, Olorien, Kindani, Kinyei und auch Ziwadi erst einmal in ihren Ställen bleiben, wo es war und trocken war. Die Babys machten sich nichts daraus, aber Ziwadi, die am liebsten draußen im Wald umher streift, hatte keine Lust, drin zu bleiben. Die Keeper überzeugten sie aber mit etwas geschnittenem Grün, und es dauerte nicht lange, bis es aufhörte zu regnen, und alle herauskommen konnten. Sie folgten den anderen Waisen, die schon fleißig im Wald grasten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.10.2020
Montag, 19. Oktober 2020
Als die Keeper sich mit ihren Schützlingen am Abend bereit für den Heimweg machten, trafen sie auf eine Herde wilder Elefanten mit sechs kleinen Kälbern! Sonje war neugierig und wollte die Elefanten kennenlernen, aber da es schon spät war, versuchten die Keeper – mit Mwashotis Hilfe – sie davon zu überzeugen, mit zur Auswilderungsstation zu kommen. Aber vergeblich – Sonje ließ sich nicht beirren, und so ließen die Keeper sie bei den wilden Elefanten und kehrten mit den anderen zu den Stallungen zurück. Gegen Mitternacht war Sonje dann aber nachgekommen; sie stand laut trompetend vor dem Eingangstor und wurde von den Keepern hinein gelassen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.10.2020
Montag, 19. Oktober 2020
Nach dem Mittagsschlammbad spielten die Waisen noch mit der lockeren Erde, und Tagwa setzte sich auf ihre gute Freundin Sagala, die sich gerade auf dem Boden herumrollte. Mbegu als Nachwuchs-Leitkuh der jüngeren Waisen überlässt inzwischen auch Tagwa und Sagala ab und zu die Führungsrolle. Die beiden sind sehr stolz, wenn sie sagen dürfen, wo es lang geht.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.10.2020
Montag, 19. Oktober 2020
Nach dem Mittagsschlammbad kam Ambo aus dem Wasser und wollte sich gleich wieder auf den Weg zum Grasen machen. Naseku und Siangiki sahen ihn und beeilten sich ebenfalls, aus dem Wasserloch zu kommen und ihm zu folgen. Sie wissen, dass er sich gerne allein davon macht, was aber natürlich für einen noch so jungen Elefanten in der Wildnis nicht ungefährlich sein kann!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.10.2020
Montag, 19. Oktober 2020
Ndiwa graste am Vormittag zusammen mit Jotto, und die beiden plauderten eine ganze Weile. Irgendwann tauchte Wanjala auf und fing an, auf Ndiwa herumzuklettern. Jotto, dem es offenbar nicht recht war, dass sein Gespräch mit Ndiwa so abrupt unterbrochen wurde, holte Mundusi zu Hilfe, und gemeinsam vertrieben sie den frechen Kletterer Wanjala. Am Nachmittag wollte Mundusi dann seine Kräfte an einem anderen Elefanten ausprobieren und suchte sich Tusuja als Sparringspartner aus. Dieser war aber natürlich zu stark für ihn, und so bekam Mundusi eine Lektion im Ringkampf erteilt!

