Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.10.2020

Dienstag, 13. Oktober 2020
Olsekki und Siangiki scheinen langsam die Lust auf die Milch zu verlieren; am Abend machten sie sich nichts aus ihren Flaschen, sondern gingen direkt ins Gehege zum Grünfutter. Vermutlich dauert es nicht mehr lange, bis sie den Schritt in ein unabhängiges Leben in der Wildnis wagen!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.10.2020

Dienstag, 13. Oktober 2020
Am Nachmittag war es heiß, und Roi, die in letzter Zeit ihre fürsorgliche Ader entdeckt hat, nahm Ambo unter ihre Fittiche. Sie brachte ihn in den Schatten der Bäume, wo sich schon die anderen angesammelt hatten, um der brennenden Sonne aus dem Weg zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.10.2020

Dienstag, 13. Oktober 2020
Ndiwa löschte am Morgen erst einmal ihren Durst, bevor sie sich dem Luzernenheu widmete. Sie bekam Gesellschaft von Kamok und Mundusi. Kuishi humpelte ein wenig, und als die Keeper sie sich genauer anschauten, merkten sie, dass sie offenbar einen Dorn im Fuß gehabt hatte, der inzwischen wieder ausgefallen war, aber eine kleine Wunde hinterlassen hatte. Mapia schien ein wenig erleichtert zu sein, denn so konnte Kuishi ihm nicht hinterher rennen, wenn er nahe an ihr vorbei ging – aus irgendeinem Grund verfolgt sie ihn dann jedesmal!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.10.2020

Dienstag, 13. Oktober 2020
Am Morgen standen Kandecha, Kitirua, Chemi Chemi, Bomani, Kilaguni, Melia und Kibo vor den Stallungen bereit. Sie alle sind nicht mehr in den Gruppen unterwegs, die sich seinerzeit, als sie auszuwildern begannen, gebildet hatten; nichtsdestoweniger kennen sie sich alle gut und kommen prima miteinander aus. Beim Mittagsschlammbad tauchten außer Bomani, Kitirua, Chemi Chemi und Kibo auch nocht Kalama, Tumaren, Olare und Makena auf.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.10.2020

Dienstag, 13. Oktober 2020
Draußen im Wald beschlossen heute Nabulu und Kiasa, miteinander zu spielen. Sie starteten einen Ringkampf und jagten sich gegenseitig hinterher, und die anderen Waisen sahen sehr erstaunt aus, diese beiden so verspielt zu sehen. Besonders Naboishu schien es kaum glauben zu können, und er schaute den Mädchen gespannt zu, ohne ihnen aber zu nahe zu kommen. Nach einer Weile ließen sich Mukkoka und Maktao anstecken und begannen ihr eigenes Kräftemessen. Das veranlasste Naboishu, nun bei den beiden Jungs zuzusehen. Die Spiele gingen bis es Zeit für die Fütterung um 9 Uhr war; kaum hatten sich die Funkgeräte der Keeper gemeldet, machten sich die Waisen bereit, zu ihren Milchflaschen zu gehen.