Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.06.2020

Samstag, 6. Juni 2020
Der wilde Freund der Waisen, der von den Keepern Ndugu genannt wurde, ist gestorben. Heute Morgen tauchte Faraja in Gesellschaft eines neuen Bullen auf; möglicherweise hatte er ihn in der Nacht im Busch kennengelernt, als sich die Elefanten dort versammelten, wo Ndugu gestorben war, und um ihren Freund trauerten. Als Faraja am Morgen den Waisen Hallo sagte, traute sich der wilde Bulle nicht so recht heran, und die Keeper bemerkten ihn zuerst gar nicht. Lima Lima war aber natürlich aufmerksam wie immer und zeigte den Keepern ihren Besucher. Die Waisen schienen ihn zu interessieren, aber Sonje und Murera sorgten dafür, dass Enkesha und Luggard, die noch nicht so an die großen wilden Bullen gewöhnt sind, weit genug von ihm weg blieben. Ziwa, Ngasha und Faraja nahmen ihren neuen Freund schließlich mit hinaus in den Wald.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.06.2020

Samstag, 6. Juni 2020
Am frühen Morgen kamen Nelion, Tundani und Mashariki an der Auswilderungsstation an, und kurz bevor die Waisen in den Busch aufbrechen wollten, tauchten auch Kenia, Ndii, Araba, Ishaq-B und Ndoria auf. Die Waisen folgten Ndii und Kenia hinauf auf den Mazinga-Berg und grasten am Morgen dort. Gegen Mittag kamen sie wieder herunter, um zum Baobab-Wasserloch zu gehen, und ließen die Ex-Waisen weiter grasen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.06.2020

Samstag, 6. Juni 2020
Heute kam ein neuer Waise an, der in der Maasai Mara gerettet worden war. Es ist ein kleines Mädchen im Alter von etwa 14 Monaten und wurde Olorien genannt; in der Sprache der Maa bedeutet das soviel wie Olivenhain und erinnert an die Stelle, an der sie gefunden worden war.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.06.2020

Samstag, 6. Juni 2020
Die Waisen schienen am Morgen ganz aufgeregt zu sein. Draußen im Wald begannen sie alle herumzurennen und die Büsche niederzutrampeln und trompeteten und kollerten dabei laut herum. Es war nur noch raschelndes Gebüsch und wedelnde Ohren zu sehen! Sogar die kleinen Roho und Naleku, die das Trompeten erst lernen, machten mit; sie schienen jede Menge Spaß zu haben, zusammen mit Maisha, Nabulu und Kiasa herumzutoben.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.06.2020

Freitag, 5. Juni 2020
Die Waisen gesellten sich am Morgen zu Nelion, Mashariki und Tundani, die zum Luzernenheufrühstück gekommen waren. Draußen im Busch trafen sie westlich des Mazinga-Bergs auf Kenia, Ndii, Araba, Ishaq-B und Ndoria und grasten eine Weile zusammen mit ihren älteren Freunden. Schließlich verabschiedeten sie sich und machten sich auf zum Wasserloch, wo es die Mittagsmilch gab. Arruba, Mashariki und Pika Pika wälzten sich danach fröhlich im Wasser, während die anderen schon einmal zurück zum Grasen gingen. Mashariki nahm schließlich Pika Pika mit, und Arruba eilte den beiden hinterher, damit Mashariki nicht mit ihrem Lieblings-Baby verschwinden würde!