Donnerstag, 3. Juni 2021
Shukuru ist eher eine Einzelgängerin, aber heute schien sie ein wenig Lust auf Gesellschaft zu haben! Im Lauf des Vormittags begannen Kindani, Bondeni und Kinyei auf einem der Erdhaufen im Wald ein Staubbad, und während sie sich dort herumrollten, ging Shukuru in ihre Richtung. Kindani sah sie und stand auf – offenbar wusste sie nicht so recht, was Shukuru im Sinn hatte, und war skeptisch. Als Shukuru dann nahe genug war, streckte sie ihren Rüssel aus und zog Kindani an sich heran, um sie zu knuddeln. Das gefiel Kindani gut, und die beiden verbrachten über eine Stunde damit, miteinander zu kuscheln und ihre Rüssel zu umschlingen. Kindani durfte sogar an Shukurus Ohren nuckeln!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.06.2021
Donnerstag, 3. Juni 2021
Musiara scheint in letzter Zeit allen beweisen zu wollen, dass er ein echter Draufgänger ist! Heute verwickelte er Rapa in einen verbissenen Ringkampf, und Rapa schaffte es nur dank all seiner Erfahrung, mit dem kleinen Musiara fertig zu werden. So eine Aktivität würde man von Musiara gar nicht erwarten, denn sonst ist er eher im Zeitlupentempo unterwegs!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.06.2021
Mittwoch, 2. Juni 2021
Kiasa, die im Waisenhaus gern die kleineren Waisen anführte, macht es Sonje und Murera nicht leicht! Sie findet ihre neue Umgebung noch immer sehr spannend und rennt mit Vorliebe in der Gegend herum, um sie zu erkunden. Die beiden Leitkühe haben ihre liebe Mühe hinterherzukommen. Auch Zongoloni hat ein Auge auf das junge Mädchen geworfen; sie erkennt Kiasas wissbegierige und unabhängige Natur und hätte wohl nichts dagegen, wenn sie sich der Auswilderer-Gruppe anschließen würde. Die älteren Mädchen sind sich dessen aber sehr bewusst und behalten Zongoloni gut im Auge – wann immer sie Kiasa zu nahe kommt, wird sie weg gescheucht. Mwashoti ist mit der ganzen Situation nicht so zufrieden. Er sieht sich offenbar immer noch als Mureras besonderer Schützling, und wenn er sie mit Kiasa zusammen sieht, versucht er häufig, die beiden voneinander zu trennen oder Kiasa zu verscheuchen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.06.2021
Mittwoch, 2. Juni 2021
Mittags am Schlammloch war um die Tränke so ein Gedrängel, dass Maisha und Nabulu etwas Wasser in Flaschen bekamen, weil sie einfach nicht ans Wasser in der Tränke herankamen. Kainuk stand hinter den beiden Mädchen und legte den Rüssel auf Nabulus Rücken ab. Sie schien das sehr interessant zu finden!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.06.2021
Mittwoch, 2. Juni 2021
Es ist wichtig für die Waisen zu lernen, mit den anderen Tieren der Wildnis zu leben. Heute gerieten sie wieder einmal an den Trupp Paviane, der häufig im Wald in der Nähe der Stallungen unterwegs ist. Die Elefanten hatten sich gegen Mittag zum Grasen breit gemacht und sich dabei in kleinere Grüppchen aufgeteilt. Naboishu graste sehr nett mit Ziwadi, Rama, Naleku, Olorien und Kinyei, mit Shukuru etwas abseits, aber nicht zu weit weg. Roho, Mukkoka und Kindani waren zu dritt unterwegs, und Larro graste zusammen mit Esoit und Bondeni. Als einer der größeren Paviane hoch oben im Baum einen Zweig abbrach, landete dieser auf Rohos Rücken – was ihm einen ordentlichen Schrecken einjagte! Er drehte sich im Kreis, um herauszufinden, was da auf ihn gefallen war. Mukkoka sah die frechen Affen oben im Baum und kollerte tief, um die anderen zu warnen. Dann fing er an, an den Bäumen zu rütteln, als ob er die Paviane herunter schütteln wollte! Diese schwangen sich daraufhin von einem Ast zum anderen und wurden dabei von Roho trompetend und kollernd verfolgt. Sogar Kindani machte mit und rannte hinterher. Als alle Paviane weg waren, machten sich Kindani, Mukkoka und Roho auf den Weg zurück zur Herde. Dabei kam Kindani sehr knapp an einer Schildkröte vorbei, die daraufhin leise zischte, um dieses große Tier zu warnen! Das versetzte auch ihr einen Schrecken, und sie kam laut trötend zurück zu den Keepern gelaufen. Diese schafften es schließlich, alle wieder zu beruhigen, sodass in Ruhe weiter gegrast werden konnte.

