Mittwoch, 27. Mai 2020
Am Nachmittag kümmerte sich Maramoja schön um Dololo, der ja noch ganz neu in Ithumba ist. Sie hatte sich bisher kaum für die Neulinge interessiert, aber offenbar hat sie es sich anders überlegt und ist jetzt sehr freundlich zu ihnen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.05.2020
Mittwoch, 27. Mai 2020
Auf dem Weg in den Busch kratzten sich Galla, Siangiki, Esampu und Ndiwa ausführlich an den Felsen, und Galla rangelte mit Karisa. Nach dem Mittagsschlammbad forderte Naseku Wanjala zum Ringkampf heraus, und Mundusi nahm sich Tusuja vor. Die beiden rangelten, bis Olsekki dazukam und Mundusi zur Seite schob.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.05.2020
Mittwoch, 27. Mai 2020
Kiasas Laune wechselt in letzter Zeit von Tag zu Tag. Einmal ist sie ein treusorgendes Elefantenmädchen, am nächsten Tag wieder ein rücksichtsloses und gieriges kleines Kind! Als sie heute Morgen ihre Flasche leer getrunken hatte, jagte sie plötzlich Naboishu und seiner Flasche hinterher und schubste ihn und seinen Keeper herum. Als die Keeper sie weg schickten, trabte sie davon, aber suchte sich danach gleich Naleku, die gerade zur Fütterung kam, als nächstes Opfer. Die Keeper mussten noch einmal heftig mit ihr schimpfen, und sie machte Platz und ließ die anderen in Ruhe trinken.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.05.2020
Mittwoch, 27. Mai 2020
Luggard und Enkesha setzen ihr Umzugs-Training fort, und sie machen sich sehr gut. Enkesha scheint allgemein eine recht sorglose Natur zu sein; wenn sich irgendetwas in ihrer Umgebung ändert, macht sie sich nichts daraus und ist glücklich und zufrieden, wenn sie in Ruhe im Wald grasen kann. Sie ist immer ruhig und gelassen. Luggard ist auch ein sehr umgänglicher Bulle, aber er schaut sich den Transporter schon genau an, wenn er fertig ist mit seiner Milch! Er berüsselt neugierig das Abteil und die Heuballen, die ihn während der bevorstehenden Fahrt gut polstern sollen. Ziwadi hat sich so daran gewöhnt, Luggard zu folgen, dass sie sogar mit ihm zum Umzugs-LKW kommt. Auch sie hat keine Scheu davor und trinkt ihre Milch ohne Probleme direkt neben dem Abteil, während Enkesha und Luggard drin üben. Wenn sie alle fertig sind, gehen sie zusammen zurück in den Wald, und Ziwadi nimmt auf dem Weg etwas Grün von jedem Busch mit, an dem sie vorbei kommt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.05.2020
Dienstag, 26. Mai 2020
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, brachten Zongoloni und Ziwa den wilden Bullen, der von den Keepern Ndugu genannt wird, mit. Er ist ein guter Freund der Waisen und kommt häufig zu Besuch; er war einer der ersten wilden Bullen, die sich mit der Waisenherde anfreundeten, als die Auswilderungsstation in Umani Springs eröffnet wurde, und so bekam er von den Keepern den Namen Ndugu, Suaheli für „Bruder“. Als er sich heute näherte, bemerkten die Keeper, dass er hinkte und eine Verletzung am Bein zu haben schien. Sie verständigten die Mobile Tierarzt-Einheit in Tsavo, damit sie sich die Wunde genauer ansehen konnte. Der Tierarzt war nach wenigen Stunden vor Ort, betäubte und behandelte Ndugu. Die Verletzung schien vom Kampf mit einem andern Bullen, der vermutlich noch größer als Ndugu war, zu stammen.

