Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.05.2020

Montag, 18. Mai 2020
Die Waisen brauchen jetzt ein paar Tage, bis sie sich an die neue Zusammensetzung ihrer Herde gewöhnt haben, und während dieser Zeit bleiben sie meistens nahe bei ihren Keepern. Bei der Gelegenheit bekommen sie von ihnen auch ein paar Streichel- und Kratzeinheiten! Jedesmal wenn am Morgen ein Keeper irgendwo hin ging, hatte er gleich eine kleine Traube von Waisen hinter sich, die wissen wollte, wo er hin lief! Am Nachmittag war aber schon wieder fast alles beim alten; Maktao fing sogar wieder Ringkämpfe an und forderte Kiombo heraus. Es dauerte nicht lange, bis Mukkoka dazukam, und schließlich löste er Maktao ab und rangelte selber mit Kiombo weiter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.05.2020

Sonntag, 17. Mai 2020
Alamaya entwickelt sich zu einem selbstbewussten jungen Bullen; er stromert häufig durch den Wald und hat gar keine Angst, auf wilde Elefanten oder große Bullen zu treffen. Heute begegnete er auf einem Spaziergang Lima Lima, die sich gerade genüsslich am Hals kratzte. Sie wollte auch wissen, wohin er unterwegs war, und schloss sich ihm gleich an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.05.2020

Sonntag, 17. Mai 2020
Die Waisen blieben am Morgen in der Nähe der Auswilderungsstation, denn sie warteten auf Sattao, Dololo und Musiara, die aus Nairobi kommen sollten. Gegen 8:30 fuhr dann der Umzugs-LKW mit den dreien an Bord vor. Sie kamen heraus, und während sie zur Begrüßung eine Milchflasche leeren durften, schauten sie sich in ihrer neuen Umgebung um. Dann wurden sie von Jotto, Ambo, Kuishi, Malima und Mapia empfangen, und Mapia wollte gleich klarstellen, dass er jetzt ein erfahrener Bulle ist; er fing an, die Neulinge zu ärgern! Die Keeper schimpften aber gleich mit ihm und hielten ihn davon ab. Maramoja, Kuishi, Malkia und Sana Sana kümmerten sich dann um Sattao, Dololo und Musiara und zeigten ihnen ihr neues Zuhause. Mittags beim Schlammbad trauten sich die drei dann nicht so recht ins Wasser – so ein großes Wasserloch wie in Ithumba hatten sie noch nie gesehen! Aber auch daran werden sie sich gewöhnen. Nachmittags spielte Malkia eine Weile Kindermädchen für Musiara, und am Abend wurden die Neulinge dann von Jotto, Ambo und Malima nach Hause begleitet, die mit ihnen im gleichen Gehege übernachten werden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.05.2020

Sonntag, 17. Mai 2020
Heute war es für Dololo, Sattao und Musiara soweit, in die Auswilderungsstation in Ithumba umzuziehen! Die Keeper waren in der Nacht auf den Beinen, um alles vorzubereiten, und als Musiara den Transporter hörte, fing er an zu kollern. Nach einer Weile kollerten sich die Waisen alle zu, und sogar Mukkoka machte mit und schien zu ahnen, dass irgendetwas vor sich ging. Um 2:30 Uhr wurden die Jungs schließlich zum LKW gebracht. Sattao war als erster dran und ging ohne zu zögern dem Keeper mit der Milchflasche in sein Abteil hinterher. Musiara dagegen war etwas skeptischer und hielt am Eingang an, um noch einmal zu überlegen. Sein Keeper mit der Milchflasche überzeugte ihn aber schließlich, auch noch den einen Schritt hinein ins Abteil zu machen. Dololo schließlich war noch etwas störrischer, und die Keeper mussten ein wenig schieben und nachhelfen, um ihn zu überzeugen einzusteigen. Nach einer Weile waren dann aber alle drei eingestiegen, und die Reise konnte beginnen. Am nächsten Tag hatten die Waisen dann einen ruhigen Tag im Wald. Sie blieben immer in der Nähe ihrer Keeper, aber Mukkoka, Naleku und Naboishu schienen sich nicht weiter darum zu kümmern, dass die älteren Jungs nicht mehr da waren, und grasten zufrieden vor sich hin.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.05.2020

Samstag, 16. Mai 2020
Murera war am Morgen so verträumt, dass sie bummelte und den Anschluss an die Herde verpasste, die in eine andere Richtung davon gelaufen war. Als sie sie nicht mehr sehen konnte, hob sie den Rüssel und schnupperte nach ihren Freunden. Nachdem sie sie gewittert hatte, ging sie in die Richtung, aber Zongoloni kam ihr schon entgegen, und die beiden trafen sich auf halber Strecke. Sonja wartete inzwischen auf die beiden, damit alle gemeinsam zur Mittagsfütterung gehen konnten. Ziwa und Faraja hatten keine Lust mitzukommen, sondern blieben in den Bergen und grasten weiter. Nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, hatte Quanza es eilig, ins Schlammloch zu kommen. Sie hatte Mwashoti überzeugt mitzukommen, und die beiden planschten fröhlich im Matsch herum, bevor sie den anderen in Richtung der Chyulu-Berge folgten.