Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.06.2021

Dienstag, 1. Juni 2021
Naleku versucht weiter, sich mit Shukuru anzufreunden. Shukuru lässt sich nicht weiter auf Spiele mit den jüngeren Waisen ein, vielleicht auch wegen ihrer fragilen Gesundheit. Die anderen sind immer noch ein wenig neugierig, was sie betrifft, aber lassen sie weitestgehend ihr eigenes Ding machen. Nur Naleku läuft ihr immer einmal wieder hinterher und versucht, mit ihr zu plaudern.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.06.2021

Dienstag, 1. Juni 2021
Bondeni hatte heute Morgen Hummeln im Hintern! Als die Keeper begannen, die oberen Teile der Stalltüren zu öffnen, um etwas frische Luft herein zu lassen, fing er gleich an, an den unteren Teil zu stoßen und hochzukrabbeln. Schließlich ließen ihn die Keeper schon einmal heraus, weil er keine Ruhe gab. Draußen war aber noch niemand, und so rannte er erst einmal zu Kinyeis und Kindanis Stalltüren und sagte den beiden, die geduldig warteten, schon einmal Hallo. Danach ging er zu Shukurus Gehege, und die beiden berüsselten sich ein paar Minuten. Schließlich sah er, dass Nashorn Maxwell schon in seinem Gehege umher lief, und er ging zu seinem unteren Tor. Maxwell ist zwar blind, aber er hat ein sehr gutes Gehör, sodass er sofort zum Tor gelaufen kam. An diesem rüttelte Bondeni eine Weile, während Max sich daran schuffelte. So spielten die beiden eine Weile, bis auch die anderen Waisen herauskamen. Bondeni war aber so vertieft, dass er es erst merkte, als Larro dazukam und kollerte, um ihm zu sagen, dass es losging! Die beiden machten sich schließlich mit den anderen auf den Weg hinaus in den Wald, und Maxwell kehrte wieder zu seinem Akaziengrün zurück.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.06.2021

Dienstag, 1. Juni 2021
Seit Maktao und Kiombo nach Ithumba umgezogen sind, ist Mukkoka der Schirmherr der Waisenherde, und er nimmt seine Rolle sehr ernst. Er spielt viel mit Naboishu, bringt ihm aber dabei auch ein paar Manieren bei. Als Naboishu nach der Mittagsfütterung versuchte, Olorien zu schubsen, bekam er sofort eine Lektion von Mukkoka erteilt, der ihn laut ankollerte und weg schickte. Den Rest des Tages ärgerte Naboishu dann keines der anderen Waisenbabys mehr!

Shukuru ist von uns gegangen

 

Aus Nairobi erreichen uns traurige Nachrichten: Shukuru ist gestorben. Zwölf Jahre lang hatte sie mit mysteriösen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen; am Montag, den 29. November 2021 tat sie schließlich ihren letzten Atemzug. Alle beim Sheldrick Wildlife Trust hatten schon befürchtet, dass dieser Tag bald kommen würde – nichtsdestoweniger herrscht große Trauer.

Shukurus Name war eigentlich „Nashukuru“, was auf Suaheli soviel bedeutet wie „ich bin dankbar“. Auch wenn alle gehofft hatten, dass sie sich irgendwann erholen würde, können wir doch froh sein, dass die wenigen Jahre, die ihr auf Erden vergönnt waren, auch geprägt waren von Liebe und viel Freude. Shukuru liebte ihre Familie sehr, ob es nun die Menschen, ihre Keeper, waren oder ihre Artgenossen, die anderen Waisen. Sogar als es ihr sehr schlecht ging, war sie immer genügsam und freundlich – auch wenn ihr ihre Situation schwer zu schaffen gemacht haben muss.
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Sidai sorgt für Aufregung in Ithumba – und noch ein Baby!

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Alles, was sich in den letzten Wochen rund um die Ex-Waisen in Ithumba so zugetragen hat, wird von der neuesten Geschichte von Sidai vielleicht noch einmal übertroffen. Sie zeigt, wie schlau Elefanten sind und gibt noch einmal Anlass zur Freude über eine neue Geburt!

In den letzten paar Wochen hat es in Ithumba einen regelrechten Baby-Boom bei den Ex-Waisen gegeben: Seit dem 18. Oktober, an dem Kinna ihr neues Kalb Kaia zur Welt brachte, wurde jede Woche eine neues Baby geboren: Naserians erstes Kalb Njema, Nasalots zweiter Sohn Noah, Yattas drittes Kalb Yogi und schließlich Sunyeis zweites Baby Saba.
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