Montag, 11. Mai 2020
Nach der morgendlichen Fütterung bereiteten die Keeper alles für die Ankunft von Tagwa und Tamiyoi vor, die aus dem Waisenhaus in Nairobi kommen sollten. Sagala und ihre Freunde vertrieben sich die Zeit damit, sich auf den roten Erdhaufen herumzurollen und blieben danach an der Südseite des Mazinga-Bergs in der Nähe, um dort zu grasen. Der Transporter mit Tagwa und Tamiyoi kam gegen 9 Uhr an der Auswilderungsstation in Voi an. Tagwa, die nun nach Voi zurückkehrt, nachdem sie wegen ihres Stoßzahns zur Behandlung in Nairobi war, kam als erste heraus. Die beiden Neuankömmlinge bekamen eine Milchflasche und soffen etwas Wasser aus der Tränke, bevor die Voi-Waisen sie begrüßen kamen. Mudanda näherte sich Tagwa, die es aber mit der Angst zu tun bekam und zurückwich. Tamiyoi schaute sich neugierig in ihrer neuen Umgebung um und wollte ihre neuen Freunde kennenlernen. Mbegu wartete erst einmal ab, bevor sie Tamiyoi Hallo sagte; Emoli wartete unterdessen daneben, bis er an der Reihe war. Dann ging es hinaus in den Nationalpark, wo Lasayen Tagwa Gesellschaft leistete, während Ndotto mit Tamiyoi spielte und ihr gleich einmal auf den Rücken kletterte. Tamiyoi schien sich nicht so recht in der Gegenwart der beiden Waisenbüffel Cheza und Ivia wohlzufühlen, die bei den Elefanten grasten, und zusammen mit Rorogoi scheuchte sie die beiden weg. Den Rest des Tages gewöhnten sich die beiden dann am Wasserloch und beim Grasen langsam ein – Tagwa kennt ja den Tagesablauf in Voi noch ganz gut.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.05.2020
Montag, 11. Mai 2020
Heute war der große Tag für Tagwa und Tamiyoi, an dem sie in die Auswilderungsstation in Voi im Tsavo East Nationalpark umzogen. Um 2:30 Uhr in der Nacht wurde der Umzugs-LKW vorbereitet, und als alles soweit war, kamen Tagwa und Tamiyoi aus ihren Gehegen. Tagwa ging voran, Tamiyoi dicht dahinter, aber als sie zu dem Transporter kamen, zögerte Tagwa etwas. Tamiyoi kam vorsichtig hinterher, ließ sich aber von ihren Keepern und den Milchflaschen überzeugen und ging ohne Probleme in ihr Abteil. Nachdem Tamiyoi eingestiegen war, konnten sich die Keeper um Tagwa kümmern, die sich etwas mehr sträubte. Nach ein paar Minuten Überzeugungsarbeit war aber auch sie eingestiegen, und alles war bereit für die Abfahrt. Als die Waisen dann am Morgen in den Wald gingen, suchten Roho, Larro, Naboishu und Mukkoka immer wieder nach Tagwa und Tamiyoi. Das ist ganz normal; sie müssen sich erst daran gewöhnen, dass die älteren Mädchen nun nicht mehr Teil der Herde in Nairobi sind. Zur Mittagsfütterung um 11 Uhr war aber alles schon wieder gut, und Kiasa, Maisha und Dololo führten die Waisen nach der Milchfütterung wieder zurück in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.05.2020
Sonntag, 10. Mai 2020
Alamaya und Quanza standen am Morgen am Tor der Auswilderungsstation und sahen, wie Ngasha aus dem Wald auftauchte. Er war seit zwei Tagen nicht mehr da gewesen, und Alamaya und Quanza begrüßten ihn begeistert mit fröhlichem Trompeten und umrüsselten ihn ausgiebig!
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.05.2020
Sonntag, 10. Mai 2020
Am Morgen wartete eine Überraschung auf die Keeper, denn Nelion, Ishaq-B, Ndoria und Tundani kamen nach einer Weile wieder einmal zur Auswilderungsstation und hatten Mashariki mitgebracht! Sie war vor einem Monat mit einer wilden Herde durchgebrannt, und obwohl die Keeper sich alle Mühe gaben, sie zu finden, um zu sehen, wie es ihr geht, hatten sie sie noch nicht wieder aufgespürt! Tundani ging direkt zu Ndotto, um ihn zum Ringkampf herauszufordern, bevor alle zu den Weidegründen aufbrachen. Ndoria, Nelion und Tundani gingen dann in Richtung des Voi-Flusses weiter, aber Mashariki blieb bei der Waisenherde und kam am Abend mit zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.05.2020
Sonntag, 10. Mai 2020
Orwa, Bomani, Chemi Chemi, Suguta, Kibo, Challa, Kainuk und der junge wilde Bulle standen am Morgen an den Stallungen bereit. Die Waisen mischten sich unter ihre älteren Freunde, nachdem sie herausgekommen waren, und Namalok wollte Suguta Hallo sagen. Diese war aber wohl nicht in der richtigen Stimmung und drohte, ihn zu schubsen, sollte er noch näher kommen. Also machte er kehrt, um keinen Ärger mit ihr zu bekommen.

