Sonntag, 5. April 2020
Nachdem sie ihre morgendliche Milch getrunken hatte, ging Sana Sana zu Jotto hinüber und sagte ihm Guten Morgen, bevor sie sich auf einen kleinen Ringkampf mit ihm einließ. Als die Tore geöffnet wurden, gingen Ndiwa, Mapia und Galla hinaus und kratzten sich an der Laderampe. Beim Grasen wollten Sapalan und Siangiki offenbar Zeit sparen und futterten und kratzten sich gleichzeitig. Mteto und Karisa taten sich zusammen und unterhielten sich beim Fressen ein wenig. Mittags besuchten die Waisen ein neues Wasserloch, an dem sie noch nie zuvor gewesen waren. Es war in der Gegend von Imenti, und die Elefanten blieben dicht bei ihren Keepern, da sie die Gegend nicht gut kannten. Sogar Barsilinga, der in letzter Zeit wieder unabhängiger zu werden beginnt, ging nicht allzu weit von den anderen weg. Am Abend kamen die Waisen dann noch einmal an ihrem altbekannten Wasserloch vorbei, um sich etwas abzukühlen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.04.2020
Sonntag, 5. April 2020
Musiara ist immer für eine Überraschung gut. Normalerweise ist er ruhig und albert nicht herum, sodass niemand damit rechnet, dass er etwas im Schilde führen könnte. Als die anderen Jungs sich heute auf dem Boden herumwälzten, stand er daneben und schaute ihnen zu. Er schien einen Plan auszuhecken – und plötzlich rannte er zu ihnen hin und begann, auf ihnen herumzukrabbeln! Die anderen hatten damit nicht gerechnet und wussten gar nicht, was die Stunde geschlagen hatte, während Musiara fröhlich auf ihnen herum kletterte. Dabei ist das eine seiner Lieblingsbeschäftigungen!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.04.2020
Sonntag, 5. April 2020
Als die Waisen sich kurz vor Mittag im Wald versammelten, um zur Milchfütterung zu gehen, gönnte sich Tamiyoi noch eine Kratzeinheit an einem kleinen Baumstumpf. Nachdem sie fertig war, setzte sie sich darauf, was sehr lustig aussah. So saß sie dort und wartete ganz entspannt ab, bis es losgehen würde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.04.2020
Samstag, 4. April 2020
Alamaya hatte am Morgen einen interessanten Busch gefunden, und er ging ein paarmal um ihn herum, um von allen Seiten davon zu fressen. Mwashoti ging zu ihm, und Alamaya nahm ihn mit ins Dickicht hinein. Sie suchten sich zum Grasen ein Plätzchen weiter oben am Berg. Als es langsam Zeit für die Mittagsfütterung wurde, riefen die Keeper die beiden, und als die Waisen zu ihrer Milch kamen, sahen viele von ihnen sehr dunkel aus – sie hatten offenbar kurz zuvor ein ausgiebiges Schlammbad genommen!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.04.2020
Samstag, 4. April 2020
Roho ist in letzter Zeit sehr gierig nach seiner Milch geworden, fast wie Mukkoka. Genau wie dieser, rennt er im Eiltempo zur Fütterung und trötet dabei herum, als ob er die Keeper schon einmal vorwarnen will, dass er kommt! Wenn ihn dabei jemand überholt, bellt er noch lauter – was er vermutlich von Mukkoka gelernt hat. Eigentlich ist er fast immer mit den älteren Mädchen wie Maisha unterwegs, aber wenn es Zeit für die Milchfütterung wird, flitzt er sofort davon. Dann wartet er auf Tagwa, damit er etwas von ihrer verschütteten Milch ab bekommt – oder er stibitzt ihr sogar etwas direkt aus dem Mund. Tagwa trinkt ihre Milch immer ohne Hilfe der Keeper, und Roho wartet darauf, dass sie fertig ist und die Flasche fallen lässt, sodass er noch etwas daran herum nuckeln kann. Wenn sie dan wieder aufbricht, folgt er ihr zurück in den Wald.

