Montag, 9. März 2020
Nach der Mittagsfütterung nahmen die Waisen ein Bad im Schlammloch. Embu marschierte geradewegs ins Wasser und begann, sich darin herum zu wälzen, während Mashariki, Sagala, Mudanda und Godoma nur darin standen und sich mit dem matschigen Wasser duschten. Embu gefiel es so gut beim Schlammbad, dass sie zurück blieb, als die anderen wieder zum Grasen aufbrachen; sie musste ihnen hinterher rennen, um sie wieder einzuholen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.03.2020
Montag, 9. März 2020
Während die Waisen am Nachmittag westlich des Ithumba-Bergs grasten, schlich sich Barsilinga davon und kam nicht mit zu den Stallungen zurück. Die Keeper suchten eine ganze Weile, bis sie ihn gefunden hatten und begleiteten ihn zurück. Er schien davon aber gar nicht begeistert zu sein und beschwerte sich lautstark. Wenn sein Fuß wieder ganz gesund ist, werden die Keeper nichts mehr dagegen haben, wenn er sich seinen schon wild lebenden Freunden anschließt, aber im Moment ist ihnen noch nicht so wohl dabei. Die Wunde heilt aber weiter, und offenbar zieht es ihn hinaus zu seinen Artgenossen – das ist eigentlich ein gutes Zeichen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.03.2020
Montag, 9. März 2020
Malkia begann ihren Tag draußen im Wald mit einer Kratzeinheit an einem Felsen. Olsekki rollte sich in etwas loser Erde herum, was einige seiner Freunde anlockte, die auch mitmachten. Tusuja nutzte die Gelegenheit und kletterte gleich ein wenig auf ihnen herum. Später forderte er Namalok zu einem kurzen Kräftemessen heraus, während Galla Sapalan in einen Ringkampf verwickelte, der deutlich länger dauerte und unentschieden endete.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.03.2020
Montag, 9. März 2020
Es ist sehr amüsant, mit anzusehen, wie die Waisen, wenn sie abends nach Hause gekommen sind und ihre Milch getrunken haben, anfangen, ihren Nachbarn das Grünfutter streitig zu machen. Sie versuchen, an die Zweige der nebenan wohnenden Elefanten heran zu kommen, obwohl sie genau das gleiche Grün in ihrem Gehege haben! Fast alle der Waisen tun das, aber Larro, Maktao, Musiara, Sattao, Kiasa, Tamiyoi, Dololo und Mukkoka sind immer am fleißigsten dabei! Sie zerren mit ihrem Rüssel die Zweige ihrer Nachbarn durch die Gehegeabtrennung hindurch, und diese versuchen dann, sie sich wieder zurück zu holen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2020
Sonntag, 8. März 2020
Die Waisen grasten am Vormittag geruhsam vor sich hin, als Sonje hörte, wie Alamaya kollerte und nach ihr zu rufen schien. Sie rannte zu ihm, und Alamaya stellte die Ohren auf, als ob ihn etwas erschreckt hatte. Sonje tätschelte ihn mit dem Rüssel, um ihn zu beruhigen, und auch Shukuru schien sich zu fragen, wovor er sich erschreckt haben könnte. Sonjes Gegenwart schien auf jeden Fall zu helfen. Auch Murera hatte die ganze Unruhe mitbekommen, und als sie zu den beiden gehen wollte, traf sie auf Jasiri und Faraja, die am Waldrand standen und warteten, dass es zum Staubbad gehen würde. Der Rest der Herde folgte Lima Lima in Richtung der Chyulu-Berge, wo am Nachmittag weiter gegrast wurde.

