Die Rettung von Olorien

Anfang Juni berichteten Maasai-Hirten von einem Elefantenkalb, das draußen im Busch ihren Herden zu folgen versuchte. Auch die Ranger der Organisation Elephant Aware sahen das Baby in der Gegend von Siana in der Maasai Mara und benachrichtigten den Kenya Wildlife Service (KWS). Es wurde beschlossen abzuwarten, ob eine Herde das kleine Mädchen wieder einsammeln würde. Einige Tage später war sie aber immer noch allein unterwegs, obwohl in der Zwischenzeit schon einige Herden vorbeigekommen waren; trotz ihrer flehenden Rufe hatten sie sie immer wieder zurückgelassen.

Am 6. Juni 2020 schließlich sah das kleine Kalb schon recht abgemagert aus. Die Mitarbeiter des Olarro-Schutzgebiets und von Elephant Aware hatten bemerkt, dass sie sich bemühte, sich in der Nähe eines verletzten Bullen aufzuhalten. Also wurde das Mobile Tierarzt-Team von KWS und Sheldrick Wildlife Trust (SWT), das praktischerweise gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt war, zu Hilfe gerufen. Gemeinsam mit dem Verwalter der Gegend, Mr. Gilisho, sowie Rangern der Verwaltung der Region Narok, von Elephant Aware und des Olarro-Schutzgebiets wurde ein Entschluss gefasst: das Baby sollte zuerst gerettet und dann der verletzte Bulle medizinisch versorgt werden.


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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Als die Waisen heute Morgen in den Wald aufbrachen, folgte Quanza ihren unabhängigeren Freunden Zongoloni, Ngasha, Faraja und Ziwa, die in Richtung der Chyulu-Berge gingen. Die nun schon halb ausgewilderten vier verbringen ihre Nächte inzwischen meist draußen im Wald und kennen die Gegend schon sehr gut, sodass sie keine Probleme haben, sich im dichten Gebüsch zurecht zu finden. Quanza ist das dagegen noch nicht so gewohnt, und sie hatte anscheinend einige Schwierigkeiten, den Anschluss nicht zu verpassen. Irgendwann hatte sie sie offenbar verloren und kam schließlich zur Waisenherde zurück, die in den Umani-Hügeln graste.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Nach der Milchfütterung am Morgen tauchten die nun unabhängigen Waisen Mashariki und Ishaq-B an den Stallungen auf. Ndotto rangelte gerade mit Rorogoi, als Mashariki dazwischenging und auch mitmachen wollte. Rorogoi verlor die Lust, aber Ndotto freute sich, es mit Mashariki aufzunehmen. Rorogoi ging dann zu den Erdhaufen, nahm ein Staubbad und legte sich dann zu einem kleinen Nickerchen in. Als sie nach einer Weile wieder aufwachte, stellte sie fest, dass die anderen schon zu den Weidegründen aufgebrochen waren! Sie rappelte sich schnell auf und rannte ihren Freunden laut trompetend hinterher.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Am Abend kamen die Ex-Waisen in Gesellschaft einiger wilder Elefanten zu den Stallungen. Die Keeper staunten nicht schlecht, als sie ein etwa zwei Tage altes Baby in ihrer Mitte entdeckten! Erst war nicht so recht klar, wer die Mutter war: der Mini-Bulle nuckelte sowohl an Galana, die mit Baby Gawa dabei war, als auch an Mulika, deren jetzt Tochter Mwende jetzt acht Jahre alt ist. Nachdem Chef-Keeper Benjamin die Herde eine Weile genau beobachtet hatte, kam er zu dem Schluss, dass es das Kalb von Mulika sein musste. Die Keeper waren begeistert und nannten den kleinen Neuling Mkuu, was auf Suaheli soviel bedeutet wie „Häuptling“ oder „Chef“.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Beim Mittagsschlammbad kletterte Roho vergnügt auf Kiasas und Larros Rücken herum, als die beiden gerade ein Staubbad nahmen. Wenn er auf Kiasa krabbelte, konnte man seinen kleinen Kopf über ihrem viel größeren Körper hoch kommen sehen, und dann rutschte er wieder herunter. Er schien unglaublichen Spaß dabei zu haben!