Samstag, 22. Mai 2021
Kiasa, die immer die Unruhestifterin bei der Milchfütterung war, ist inzwischen sehr gelassen, wenn es Milch gibt, und macht keine Probleme mehr. Egal mit wem sie zur Fütterung kommt – selbst zusammen mit den kleinen Babys – trinkt sie nur schnell ihre beiden Flaschen leer und macht sich dann fröhlich wieder auf in den Wald, anstatt zu versuchen, den anderen die Milch streitig zu machen. Sie hat sich gut entwickelt und wird sich bestimmt gut machen in ihrem neuen Zuhause, in das sie bald umzieht.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.05.2021
Samstag, 22. Mai 2021
Ziwadi hat gute Fortschritte gemacht: es ist nun schon sehr lange her, seit sie ihren letzten Anfall hatte, und es geht ihr offenbar immer gut. Sie hat immer noch die Angewohnheit, morgens und abend die Wassertonnen abzuklappern, und aus allen mit dem Mund Wasser zu saufen. Auch Larro hat, als sie kleiner war, immer das Wasser mit dem Mund gesoffen, hat sich das aber inzwischen abgewöhnt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.05.2021
Freitag, 21. Mai 2021
Im Wald trafen die Waisen heute einen jungen wilden Bullen, den sie sehr interessant zu finden schienen. Die Keeper waren erst einmal vorsichtig, aber er hatte offenbar keine weiteren älteren Kollegen dabei. Er blieb den ganzen Tag bei den Waisen, und die Kühe freuten sich sehr, in dabei zu haben. Auf dem Heimweg tauchten dann Jasiri, Ziwa und Faraja auf, und Jasiri wurde schnell eifersüchtig auf den wilden Begleiter der Herde! Die beiden begannen eine Rangelei, bei der Jasiri allerdings den kürzeren zog. Er verkrümelte sich, kam aber nach etwa 20 Minuten mit Ziwa und Faraja zurück, und zu dritt vergraulten sie schließlich den wilden Bullen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2021
Freitag, 21. Mai 2021
Die Waisen waren am Morgen in Spiellaune, als sie herauskamen. Ndiwa und Musiara gingen sich an den Felsen kratzen, während Mundusi, Ambo und Wanjala einige Perlhühner entdeckten. Mundusi war der erste, der den Vögeln hinterher rannte, und die beiden anderen Jungs machten gleich mit. Perlhühnern hinterher zu jagen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von jungen Elefanten! Allerdings sind sie doch recht flink und waren davon geflogen, bevor die kleinen Bullen ihnen auch nur nahe gekommen waren. Wanjala, Ambo und Mundusi standen mit leeren Händen da, und sie verlegten sich stattdessen darauf, ein paar Büsche nieder zu trampeln. Gegen 9 Uhr schlossen sich den Waisen draußen im Busch Mutara und ihre Gruppe an, die noch Meibai dabei hatten. Er war schon einige Zeit nicht mehr da gewesen, und alle freuten sich, ihn wiederzusehen. Mundusi ging zu ihm, und sie tauschten mit umschlungenen Rüsseln Begrüßungen aus. Barsilinga, Tusuja, Olsekki, Oltaiyoni, Siangiki, Kamok, Roi und Naseku – die Waisen, die von den Keepern die Abschlussklasse genannt werden, da sie vermutlich bald auswildern werden – schlossen sich den Ex-Waisen an und verschwanden mit ihnen. Zum Mittagsschlammbad tauchten sie dann aber wieder auf. Dort starteten noch Karisa und Wanjala ein Kräftemessen, und Musiara forderte Mapia heraus.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.05.2021
Freitag, 21. Mai 2021
Mittags am Schlammloch spielten die Waisen alle schön. Ndotto hatte sich wieder einmal Waisenbüffel Ivia als Sparringspartner ausgesucht, während Ishaq-B im Schlammloch planschte. Ndii schuffelte sich den Rüssel am Ufer, und Mbegu rollte sich neben ihr auf dem Boden herum. Ngilai und Emoli hatten sich ebenfalls in ein Kräftemessen verwickelt, während Panda, Araba und Mbegu zum Staubbad übergegangen waren. Mbegu und Araba waren noch eine ganze Weile damit beschäftigt, als die anderen schon wieder grasen gingen; sie beeilten sich dann, ihnen hinterher zu kommen.

