Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.12.2019

Sonntag, 22. Dezember 2019
Karisa bekam am Morgen wieder seine Behandlung am Bein; es bessert sich weiter, und heute humpelte er schon kaum noch. Barsilinga, Kithaka, Lemoyian, Garzi und Turkwel blieben den ganzen Tag bei den Waisen und kamen am Abend auch wieder mit zurück. Oltaiyoni, Naseku und Namalok ließen sich etwas Regenwasser, das sich in den Felsen gesammelt hatte, schmecken. Das Wasser fließt nach dem gestrigen Regen immer noch den Ithumba-Berg herunter. Karisa, Olsekki und Rapa grasten fleißig, und Ambo warf sich etwas Matsch auf den Rücken, bevor er seine Freunde zum Mittagsschlammbad brachte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.12.2019

Sonntag, 22. Dezember 2019
Beim Mittagsschlammbad kam heute ein Warzenschwein zum Schlammloch, was Larro gar nicht zu passen schien. Sie versuchte, es zu verscheuchen, aber das Warzenschwein ließ sich nicht beeindrucken, machte sich im Wasserloch breit und stellte sich dem kleinen Elefantenmädchen entgegen. Als Larro klar wurde, dass sie nichts ausrichten würde, rannte sie mit wedelnden Ohren davon und suchte Hilfe bei Kiasa. Als diese sah, wie Larro aufgeregt trompetend auf sie zukam, nahm sie sich sofort ihrer an und ging mit ihr zurück zum Matschloch, wo sich das Warzenschwein genüsslich herumwälzte. Kiasa jagte ihm schon mehr Angst ein, und es rannte heraus, sodass Larro ihm draußen hinterher jagen und es in die umliegenden Büsche scheuchen konnte. Larro scheint gut zu wissen, wo sie Hilfe bekommt, und die beiden sind zusammen ein tolles Team!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.12.2019

Samstag, 21. Dezember 2019
Shukuru ließ sich am Morgen nahe der Stallungen ein paar Akazienzweige schmecken und beschloss dann, die Waisen zu den Umani-Hügeln zu bringen. Sonje folgte ihr, was bedeutete, dass sie einverstanden war. Shukuru zeigt in letzter Zeit öfter einmal Interesse, die Führungsrolle zu übernehmen! Nichtsdestoweniger ist sie immer noch ein zurückhaltendes und freundliches Mädchen. Mwashoti ist nach Shukuru der zweitbravste Waisenelefant, obwohl er manchmal auch frech werden kann. Allerdings scheint er dabei meist von den Rabauken wie Alamaya oder Ziwa angestiftet zu werden, die ihn manchmal versuchen herumzuschubsen. Nur wenn es um die Luzernenheupellets geht, kennt Mwashoti keinen Spaß – diese will er mit niemandem teilen, nicht einmal mit seiner Adoptivmama Murera! Ziwa stapfte heute in eine andere Richtung los als die anderen, aber Faraja ging ihm hinterher und überzeugte ihn, mit den anderen mit zu gehen. So folgten sie alle Shukuru zu den Hügeln, anstatt nach ihren wilden Freunden zu suchen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.12.2019

Samstag, 21. Dezember 2019
Ndotto kam heute morgen versehentlich an den Elektrozaun, als er versuchte, an etwas grünes Gras heranzukommen. Er bellte laut auf und rannte davon, aber die Keeper konnten ihn bald wieder beruhigen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.12.2019

Samstag, 21. Dezember 2019
Karisas kleine Wunden wurden am Morgen noch einmal behandelt, und er schloss sich danach seinen Freunden an. Er humpelt noch ein kleines bisschen. Auch Rapa erholt sich gut, und er kann wieder mit den anderen mithalten; er läuft schon wieder deutlich besser als vor einiger Zeit.