Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.12.2019

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Die Schildkröten hatten es heute nicht leicht, als Sonje und Quanza sich im Wasserloch zum Baden breit machten. Nach und nach kamen auch die anderen Waisen hinzu, und die Reptilien flüchteten sich eilig hinaus aus dem Wasser. Als sie Mwashoti, der noch am Rand stand, entgegen kamen, blieb er kurz stehen und ließ sie erst einmal vorbei, bevor er auch ins Wasser stieg. Faraja versuchte, auf allem und jedem herumzuklettern, sodass die Keeper mit ihm schimpften. Als sie die Waisen später zusammenriefen, hielt Shukuru Sicherheitsabstand, weil sie dem Raufbold Faraja nicht in die Quere kommen wollte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.12.2019

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Mbegu und Emoli bekamen am Morgen die Gelegenheit, mit den Babys Eco und Mwitu zu spielen. Sie rangelten sogar ein wenig mit Eco, der dabei so in Aufregung geriet, dass er begann, auf Ndotto herumzuklettern, der gerade die letzten Luzernenheupellets zusammen sammeln wollte. Die Waisen folgten dann in einer langen Reihe Kenia und Ndii hinaus in den Busch, während die Ex-Waisen und ihre sechs rekrutierten jüngeren Freunde sich verabschiedeten und eine andere Richtung einschlugen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.12.2019

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Kuishi graste am Morgen zusammen mit Karisa und schien sich ausführlich bei ihm zu erkundigen, wie es ihm ging, jetzt wo er sich von dem Zwischenfall mit den Löwen erholt. Garzi, Kithaka, Lemoyian und Barsilinga schlossen sich Yattas Ex-Waisen an, die nicht weit entfernt grasten. Vuria und Teleki verwickelten Garzi in eine längliche Rangelei. Die drei Jungs waren gute Freunde gewesen, als sie noch alle bei der Waisenherde lebten, und vielleicht wunderten sich die beiden, warum Garzi sich ihnen noch nicht in der Wildnis angeschlossen hatte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.12.2019

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Als die Waisen am Nachmittag zurück im Wald waren, verkrochen sich die meisten von ihnen vor der Sonne und entspannten sich im Schatten. Etliche Jungs allerdings, vor allem Maktao, Kiombo, Mukkoka, Musiara, Dololo und Sattao, rangelten fleißig miteinander. Maktao forderte erst Mukkoka heraus ud danach Dololo, während Musiara zuerst einen Ringkampf mit Kiombo startete, bevor er sich Sattao vornahm. Kiombo schien noch Energie übrig zu haben – er tobte im Gebüsch herum und zog an den Ästen der Bäume. Wenn er einen Zweig abgebrochen hatte, warf er ihn triumphierend hinter sich! Dololo war auch noch voller Energie, als die Waisen am Abend nach Hause zurück kamen. Er berüsselte den Eimer vor seinem Gehege, in dem immer die Milchflasche zur Fütterung abgelegt wird, und versuchte, noch ein paar verschüttete Tropfen zu finden. Als nichts mehr zu finden war, trat er gegen den Eimer und stieß ihn weg.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 17.12.2019

Dienstag, 17. Dezember 2019
Edie und Mweya kamen mit ihrer neuen Herde im Morgengrauen zur Auswilderungsstation, um frisches Wasser zu saufen und sich etwas Ergänzungsfutter abzuholen. Die Waisen bekamen um 6 Uhr wie üblich ihre Milch, und kurz darauf verabschiedeten sich ihre älteren Kollegen. Sie trafen heute nicht mehr auf die Waisen, die sich zum Baobab-Wasserloch voran grasten. Dort testete Ndotto die Wassertemperatur mit dem Rüssel, beschloss aber, dass es zu kalt zum baden war. Ein paar andere bespritzten sich nur etwas mit Wasser, während Pika Pika sich an einem Baum neben dem Wasserloch kratzte.