Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.05.2021

Montag, 17. Mai 2021
Larro und Naboishu, die beiden Gierschlunde, wenn es um die Milch geht, werden jetzt auch schon vor der Fütterung selbst ungeduldig. Vor der 9-Uhr-Milch versammelten sich die Waisen heute, und die beiden schafften es irgendwie, sich an den Keeper vorbei zu schleichen. Sie rannten hinunter zu der Stelle, an der gefüttert wird, wo allerdings die Schubkarre mit den Flaschen noch nicht angekommen war! Dass sie nun dort warten mussten, passte ihnen gar nicht; Naboishu fing an zu bellen, und auch Larro kollerte und grummelte. Als sie sich schon in Richtung der Stallungen verdrücken wollten, brachte schließlich ein Keeper die Milch. Naboishu war so aufgeregt, dass er beinahe die Schubkarre über den Haufen rannte! Die Keeper mussten ihn auf Distanz halten und holten schnell seine Flaschen heraus, damit er zufrieden war. Als sie die beiden gefüttert hatten, schickten sie sie gleich wieder weg, damit sie Platz machten und nicht noch die anderen beim Trinken störten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.05.2021

Sonntag, 16. Mai 2021
Bei den Wasserquellen trafen die Waisen heute einen wilden Bullen, und sie waren neugierig wie immer, während die Keeper sich wie immer zurückhielten, um ihn nicht zu verschrecken. Lima Lima interessierte sich besonders für ihn und ließ sich sogar Zeit, als es zur Milchfütterung ging! Als sie dann ihre Flasche abholte, nahm sie sie mit und trank sie bei ihrem neu gewonnenen Freund leer! Sie verbrachte dann noch längere Zeit mit dem Bullen und versuchte sogar, ihn zum Schlammbad zu animieren. Er blieb aber vorsichtig und beobachtete die Keeper und seine badenden Artgenossen nur aus einiger Entfernung.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.05.2021

Sonntag, 16. Mai 2021
Mutaras Herde schloss sich heute den Waisen an, zusammen mit Kithaka, Orwa, Turkwel und Kibo. Mutara, Sities, Suguta und Turkwel ungarnten wie immer den kleinen Dololo, und die Keeper passten gut auf, dass sie ihn nicht entführten; manchmal reicht es, nur einen Augenblick nicht hinzuschauen, und schon sind sie mit ihm verschwunden! Heute waren die Ex-Waisen aber brav. Gegen 11 Uhr begleiteten sie Dololo und seine Freunde zum Mittagsschlammbad, und auch Kalama schloss sich ihnen an. Im Schlammloch trafen sie auch noch auf Kanjoro, und nach dem Baden spielten Mutara und Kalama noch ein wenig auf den Herdhügeln, während der Rest schon einmal mit Suguta zurück zum Grasen ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.05.2021

Sonntag, 16. Mai 2021
Kiombo forderte am Morgen Maisha zum Kräftemessen heraus. Er ist zwar ein wenig runder als sie, aber dafür ist Maisha größer gewachsen, und so setzt sie ihm ganz schön zu! Sie rangelt allerdings freundlicher mit ihm als Nabulu, die er auch gerne einmal herausfordert. Nabulu ist dafür bekannt, dass sie meist keinen Spaß versteht, besonders von den Jungs, die sie häufig in ihre Schranken weist. Daher nimmt sich Kiombo vor ihr eher in acht. Maktao ist auch ein großer Freund von Ringkämpfen, aber in letzter Zeit hat er sich viel um die kleinen Babys gekümmert, und so musste sich Kiombo jemanden anderes suchen. Er weicht dann am ehesten auf Mukkoka aus, manchmal aber auch auf Kiasa, Nabulu oder Maisha. Maisha hatte heute irgendwann genug und schickte ihn weg, sodass Kiombo sein Glück bei Kiasa versuchte. Diese war begeistert, und die beiden rauften miteinander und jagten sich gegenseitig durch den Wald. Irgendwann versuchte es Kiombo dann auch bei Nabulu, die aber heute – genau wie Maktao – mit den jüngeren Waisen beschäftigt war und ihn ebenfalls weg schickte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2021

Samstag, 15. Mai 2021
Die Waisenherde in Umani Springs versucht so langsam, sich wieder in ihr normales Leben hinein zu finden – auch wenn sie in Gedanken natürlich immer noch bei Luggard sind. Lima Lima hörte heute in der Nähe der Wasserquellen verdächtige Geräusche, und da sie ein neugieriges Mädchen ist, machte sie sich auf die Suche nach der Ursache. Die Keeper gingen hinterher, damit sie sich nicht zu weit entfernte, und an den Quellen sahen sie tatsächlich zwei miteinander kämpfende Büffelbullen. Lima Lima trompetete sie an, aber die beiden waren zu vertieft in ihre Rangelei, sodass Lima Lima zurückkam und sich als Verstärkung Murera, Sonje und Quanza holte. Zu viert machten die Elefanten ein so lautes Getröte, dass sie die Büffel damit einschüchterten, und diese sich in verschiedene Richtungen aus dem Staub machten. Es kehrte wieder Ruhe ein, und den Rest des Tages konnten die Waisen ungestört grasen.