Montag, 21. Oktober 2019
Am Morgen gab es wieder Spiel und Spaß an den Stallungen. Pika Pika hielt sich allerdings dicht bei den Keepern; sie schaute nur von der Seite zu und traute sich nicht mitzumachen. Als es Zeit für den Aufbruch wurde, übernahmen Arruba, Suswa und Tundani die Führung. Zur Milchfütterung am Baobab-Wasserloch kamen die Waisen in Fünfergruppen – als erste Pika Pika, Tahri, Araba, Sagala und Emoli. Als sie zum Wasserloch weiter gingen, kamen sie an zwei wilden Bullen vorbei, von denen sich ihnen einer beim Baden anschloss. Rorogoi, Bada und Ndotto sagten ihm Hallo, und nachdem sie kurz mit ihm geplaudert hatten, gingen sie wieder zurück in den Busch, um weiter zu grasen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.10.2019
Montag, 21. Oktober 2019
Die Ausreißergruppe um Kithaka hat in letzter Zeit immer viel abseits der Waisenherde gegrast. Vor kurzem sind allerdings ganz in der Nähe der Stallungen zwei Büffel von den Löwen gerissen worden, und so bleiben sie jetzt lieber bei den Keepern und den anderen Waisen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.10.2019
Montag, 21. Oktober 2019
Morgens gibt es manchmal längere Diskussionen, ob die Waisen Tagwa oder Tamiyoi hinaus in den Busch folgen. Heute wollte Tamiyoi in eine ganz andere Richtung gehen als Tagwa. Diese ließ sich aber nicht beirren, lief einfach weiter und kollerte den anderen zu. Kiombo, Mukkoka, Dololo, Maktao, Luggard, Nabulu und Musiara schlossen sich schließlich Tamiyoi an, und Tagwa nahm Larro, Kiasa, Enkesha, Maisha, Sattao und Ziwadi mit. Möglicherweise formen sich jeweils kleine Gruppen um Tagwa und Tamiyoi, denn die beiden zeigen alle Qualitäten einer Leitkuh. Aber auch wenn sie sich manchmal nicht einig sind, wohin es gehen soll, zollt Tamiyoi doch immer der älteren Tagwa ihren Respekt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.10.2019
Sonntag, 20. Oktober 2019
Im Wald trafen die Waisen wieder auf wilde Elefanten, die zu Ziwa und Faraja kamen. Die beiden Jungs waren gerade in einen Ringkampf verwickelt, während Zongoloni auf dem Boden lag und wartete, dass Faraja mit ihr spielte. Als aber Ziwa ankam und ihr auf den Rücken klettern wollte, stand sie lieber auf – sie spielt lieber mit Faraja, der nicht ganz so ruppig ist wie Ziwa.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.10.2019
Sonntag, 20. Oktober 2019
Am Morgen begann es zu regnen, als die Waisen gerade ihre Milch tranken. Daher wollte keiner von ihnen Luzernenheupellets, die die Keeper schon für sie ausgestreut hatten, fressen, sondern folgten gleich Murera und Mwashoti hinaus in den Wald. Die Waisen mögen die Pellets nicht, wenn sie nass sind.

