Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.05.2021

Mittwoch, 12. Mai 2021
Die Waisen grasten heute alle zusammen – außer Ziwadi und Rama, die sich absetzten und ihr Liebling-Grün suchen gingen. Es machte ihnen gar nichts aus, dass sie sich durch die nassen Büsche drängeln mussten. Die Keeper mussten aufpassen, dass sie nicht abhanden kamen, denn manchmal spazieren sie einfach weiter und wissen dann nicht mehr so recht, wo sie sind. Heute folgte ihnen aber Naleku und begleitete sie. Wann immer sich Ziwadi und Rama irgendwo zum Grasen breit machten, gesellte sich Nabulu zu ihnen und wich Ziwadi nicht von der Seite.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.05.2021

Dienstag, 11. Mai 2021
Für die Waisen und ihre Keeper war es eine schlimme Nacht, in der Luggard ganz unerwartet starb. Er war schon eine Weile nicht ganz auf der Höhe, und als sich sein Gesundheitszustand plötzlich verschlechterte, versuchten die Keeper alles in ihrer Macht stehende, um ihm zu helfen. Er bekam eine Infusion, aber trotz allem starb er in der Nacht gegen 1 Uhr. Die Keeper wie auch die Waisen waren am Boden zerstört, und die Elefanten kollerten und stießen verzweifelt gegen ihre Gehegetore. Die Keeper versuchten, ihre Schützlinge zu beruhigen und bereiteten ihnen schließlich Milchflaschen, die etwas dabei halfen. Murera lief noch weiter unruhig in ihrem Gehege herum, bis sie schließlich erschöpft genug war, um etwas zu schlafen. Am Morgen standen dann die Mädchen trauernd an Luggards Gehege. Er war noch in der Nacht von den Keepern in den Wald zu einer Stelle, an der er begraben werden kann, gebracht worden; die anderen berüsselten sein Heu und die Holzpfosten seines Geheges und kollerten traurig. Elefanten können miteinander kommunizieren, ohne dass Menschen etwas davon mitbekommen – vielleicht hatten sie auch schon eine Weile geahnt, dass es Luggard nicht gut ging. Auf jeden Fall ist es ein schrecklicher Verlust für alle, denn Luggard war der unumstrittene Liebling aller Waisen und Keeper. Die Keeper ließen den Elefanten noch Zeit, um zu trauern, und nach einer Stunde brachen sie mit ihnen langsam hinaus in den Wald auf, um mit dem Grasen zu beginnen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.05.2021

Dienstag, 11. Mai 2021
In der Nacht hatte es 15mm Regen gegeben, und bekamen die Waisen am Morgen wieder die Gelegenheit in der matschigen Erde zu spielen. Naseku rollte sich als erste zusammen mit Wanjala herum, und die anderen schlossen sich ihnen bald an. Sattao buddelte mit den Stoßzähnen im Boden herum, um Erde aufzulockern, und Malkia kam mit Pare dazu. Pare kletterte dann aber lieber auf Mteto, Rapa auf Jotto, und Olsekki auf Sana Sana, die sich auch zum Staubbad hingelegt hatte. Es war ein großer Haufen glücklicher Elefantenkinder!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.05.2021

Dienstag, 11. Mai 2021
Als es am Abend zurück zur Auswilderungsstation gehen sollte, setzten sich Barsilinga, Siangiki, Tusuja, Olsekki, Kauro und Oltaiyoni ab, weil sie offenbar noch nicht nach Hause wollten. Sie kamen aber dann bald nach den anderen zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.05.2021

Dienstag, 11. Mai 2021
Es war wieder ein kühler Morgen, und im Gegensatz zum Vortag waren die meisten Waisen heute nicht allzu motiviert herauszukommen. Nur Larro, Mukkoka, Olorien, Roho, Bondeni, Kindani, Kinyei, Maktao und Naboishu kamen eilig heraus gerannt und ignorierten die Kälte. Maisha erschien schließlich auch wenig begeistert auf der Bildfläche, führte die Herde dann aber bereitwillig hinaus in den Wald. Als sie an einem ihrer Lieblingsplätzchen ankamen, gingen Maisha, Larro, Roho, Kiasa, Nabulu und Rama geradewegs im Matsch baden. Sie schlidderten im Schlammloch herum und stießen wie die Billardkugeln aneinander. Rama bespritzte sich am Rand mit Matsch. Der Rest der Herde ließ sich animieren mitzumachen – nur Ziwadi ließ sich durch nichts von ihrem geliebten Grün abbringen. Roho und Naboishu krabbelten begeistert aufeinander herum und versuchten das gleiche auch bei Maisha, Nabulu, Kiasa und Larro. Auch Bondeni versuchte, auf Nabulu zu klettern, aber diese ist ein wenig zu groß für den kleinen Bullen, und so rutschte er nur auf ihrem Bauch herum. Schließlich wandte er sich Kindani zu, die eher seine Größe hat, und die beiden spielten schön miteinander.