Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.06.2019

Sonntag, 9. Juni 2019
Jotto ist jetzt vorbildlich beim Umzugstraining! Heute ging er ohne Probleme in den Umzugs-Transporter; am Morgen brachten ihn die Keeper zusammen mit Enkesha und Tamiyoi hin und am Mittag und Abend zusammen mit Sattao und Dololo, und jedesmal stolzierte er erhobenen Hauptes hinein und trank seine Milch im Abteil. Bei der Mittagsfütterung begann es zu nieseln, und die jüngeren Waisen drängelten sich unter einer Akazie, um nicht nass zu werden. Die älteren, abgesehen von Kiombo, machten sich nichts aus dem Regen und knabberten weiter an dem ausgelegten Grün.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.06.2019

Samstag, 8. Juni 2019
Nachdem Sonje mittags ihre Milchflasche geleert und Wasser gesoffen hatte, kam sie zu den Akazien, unter denen die Keeper ihr Mittagessen einnahmen. Sie begann, an den Bäumen herumzuschubsen, um ihre Kräfte zu messen, und die Keeper hatten Mühe, im Schatten zu bleiben! Sie versuchten, sie davon abzuhalten, an den Bäumen zu rütteln, aber Sonje war heute offenbar auf Schabernack aus und hörte nicht auf die Keeper. Am Ende mussten sie woanders hin gehen, damit sie in Ruhe ihr Mittagessen beenden konnten. Shukuru, Jasiri, Lima Lima und Quanza gingen die Umani-Hügel hinauf, um dort zu grasen, doch oben trafen sie auf eine Herde Büffel. Also machten sie wieder kehrt und suchten sich ein anderes Plätzchen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.06.2019

Samstag, 8. Juni 2019
Nelion, Mashariki und Mudanda genehmigten sich am Morgen ein Staubbad in der roten Erde und warfen große Staubhaufen in der Luft herum, sodass alles von Staubwolken eingenebelt wurde. Tagwa, Emoli und Sagala folgten dann den Keepern hinaus zum Grasen. Es ging zur Nordseite des Mazinga-Bergs, wo es dann auch die Mittagsmilch gab, da es zu kühl zum Baden war. Bevor es wieder zurück nach Hause ging, starteten Lasayen und Mbegu ein verbissenes Kräftemessen und standen dabei im Mittelpunkt von Mbegus sechsköpfiger Gruppe.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.06.2019

Samstag, 8. Juni 2019
Die Keeper sorgten sich ein wenig, dass Larro sich nach dem Umzug von Sagala und Tagwa nach Tsavo sehr einsam vorkommen könnte. Sie scheint sich aber schon so gut ins Leben im Waisenhaus integriert zu haben, dass sie damit gar keine Probleme hat. Kiasa, Maisha und Enkesha haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die Kleine zu kümmern, und leisten ihr häufig Gesellschaft. Mukkoka macht immer noch einen kleinen Aufstand und kollert und trötet, wenn er zu seiner Milch gerannt kommt. Zur Mittagsfütterung kam er heute, gefolgt von Enkesha und Dololo, an einem großen Vogel vorbei, der gerade Insekten pickte. Als der Vogel sah, wie der kleine Elefant sich ihm näherte, flog er auf und flatterte direkt über Mukkokas Rücken davon. Das versetzte ihm einen ordentlichen Schrecken und er trompetete noch lauter und beeilte sich noch mehr, zu den Keepern hinunter zu kommen. Enkesha und Dololo machten sich nichts aus dem Vogel. Bei der Fütterung um 15 Uhr nahmen dann Nabulu, Musiara, Tamiyoi und Maktao ein ausgiebiges Schlammbad, während die anderen am Rand des Schlammlochs standen und zuschauten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.06.2019

Freitag, 7. Juni 2019
Am frühen Morgen bekamen die Waisen Besuch von einem freundlichen wilden Bullen. Er schnüffelte um die Gehege herum und schien nach den Waisen zu suchen. Die Keeper waren schon wach, und als er sie herumlaufen sah, machte er sich davon in den Wald. Als er aber ein Stück entfernt war, blieb er stehen, drehte sich um und wedelte zur Warnung mit den Ohren, um den Keepern zu verstehen zu geben, dass sie ihm nicht zu nahe kommen sollten. Als die Waisen dann aus ihren Gehegen kamen, schien sich aber niemand besonders für ihn zu interessieren. Beim Grasen in den Hügeln tauchte der gleiche Bulle dann wieder auf und schloss sich Sonje an. Seine Gesellschaft schien ihr zu gefallen, und die beiden gingen ein Stückchen einträchtig nebeneinander. Die Keeper sind sich aber sicher, dass es nicht Sonjes Verehrer Osama war, sondern ein neuer Bulle.