Donnerstag, 16. Mai 2019
Am Morgen war es wieder kühl, als die Elefanten in den Wald aufbrachen. Larro, Luggard und Ziwadi blieben noch ein wenig an den Stallungen in einem großen Gehege, wo sie sich vor dem Nieselregen unterstellen konnten. Als es schließlich aufhörte zu regnen, konnten sie auch hinaus gehen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019
Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.05.2019
Mittwoch, 15. Mai 2019
Die Waisen stillten heute ihren Durst an den natürlichen Wasserlöchern und Pfützen, die sich in den Felsen gebildet haben, und machten sich nicht die Mühe, zum Wasserloch zu gehen. Lentili und Rorogoi untersuchten eine Höhle im Fels und schauten in die Dunkelheit hinein – aber sie konnten nichts sehen und beschlossen daher, sich nicht weiter darum zu kümmern und wieder grasen zu gehen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.05.2019
Mittwoch, 15. Mai 2019
Die Waisen waren am Morgen hochmotiviert, als sie hinaus gingen. Mini-Leitkuh Tagwa führte sie tief in den Wald hinein, und Sagala sorgte dafür, dass die kleine Larro auch mitkam. Nach einer Weile übernahm Kuishi und kümmerte sich – zusammen mit Maisha – um Larro. Das zeigt, wie vernarrt alle Mädchen in das kleine Baby sind!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.05.2019
Dienstag, 14. Mai 2019
Shukuru hatte es am Morgen so eilig, zu den Umani-Hügeln zu kommen, dass sie nicht einmal an den Quellen anhielt, um frisches Wasser zu saufen. In letzter Zeit ist sie recht aktiv und scheint guter Dinge zu sein. Sie grast zwar immer noch am liebsten allein, aber ist inzwischen auch häufiger mit Faraja, Sonje und Zongoloni unterwegs. Bei der Mittagsfütterung war Shukuru wieder als erste da, dicht gefolgt von Alamaya und Mwashoti. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie zur Tränke, um schnell ihren Durst zu löschen, bevor sie zum Wasserloch weiterging. Sonje und Zongoloni sorgten dafür, dass die anderen ihr beim Baden nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Jasiri und Ziwa wollten sich aber lieber einstauben und bewarfen ihre Rücken und Bäuche mit ordentlich Erde. Das ist wichtig, um die Insekten fernzuhalten und die Elefantenhaut vor der Sonne zu schützen!

