Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.05.2019

Montag, 6. Mai 2019
Zur Mittagsfütterung führte Esampu die erste Gruppe an und Maramoja die zweite. Namalok legte sich mit Rapa an, als dieser es sich erlaubte, die Rüsselspitze in Namaloks Eimer mit Milch zu halten! Namalok war klar, dass Rapa seine Portion Milch schon bekommen hatte und scheuchte ihn im Höchsttempo davon. Siangiki begleitete ihren guten Freunde Enkikwe zur Tränke, bevor die beiden ihren Freunden folgten, die schon wieder in den Busch aufgebrochen waren. Namalok graste zusammen mit Sapalan, wurde aber auf dem falschen Fuß erwischt, als Sapalan auf ihn zu klettern begann! Namalok drehte sich schnell herum und forderte Sapalan zum Kräftemessen heraus, das unentschieden endete. Noch vor ein paar Wochen war Sapalan ein zurückhaltender und langsamer Elefant, der sich mit niemandem anlegte! Es ist gut, dass er jetzt lebhafter wird und beginnt, mit seinen Altersgenossen zu rangeln.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.05.2019

Montag, 6. Mai 2019
Giraffe Kiko scheint dem kleinen Maktao unheimlich zu sein – wann immer er Kiko kommen sieht, rennt er weg, entweder zu den Keepern oder zu den älteren Waisen, um dort Schutz zu suchen. Kiko hört manchmal nicht auf die Keeper und macht sein eigenes Ding, und dann hilft es, wenn die älteren Elefanten ihn ein wenig bremsen. Heute machten es sich Tagwa, Jotto und Ambo zur Aufgabe, ihn zur Ordnung zu rufen; als Maktao den Giraffenjungen auf sich zukommen sah, kollerte er und rannte zu den Keepern. Jotto merkte sofort, was Maktao beunruhigte, und versuchte, Kiko schon aus einiger Entfernung zu warnen. Dieser machte sich aber nichts daraus, und erst mit Hilfe von Tagwa und Ambo wurde er zurück in Richtung Wald verscheucht.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.05.2019

Montag, 6. Mai 2019
Für drei Elefanten ist die Zeit gekommen, das Umzugstraining zu beginnen, denn sie sollten Ende des Monats nach Tsavo umziehen und sich schon einmal an den Umzugs-LKW gewöhnen. Die drei sind Malima, Mapia und Kuishi. Sie sind zwar nicht die ältesten, aber auf jeden Fall alt genug, und sie können schon von den größeren Waisen in Tsavo lernen. Sie werden langsam aufmüpfig und hören nicht mehr auf ihre Keeper; Malima kann sehr frech sein, wenn Besucher da sind, genauso wie Kuishi, und Kuishi macht sich dazu noch ab und zu einen Spaß daraus, die jüngeren Waisen zu ärgern. Bei ihrer ersten Trainingseinheit folgte Mapia ohne zu zögern seiner Milchflasche in den LKW, Kuishi ging immerhin halb hinein, aber Malima weigerte sich strikt: sie marschierte lieber zurück in den Wald, ohne ihre Milch getrunken zu haben, als dass sie in den Transporter gegangen wäre!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.05.2019

Sonntag, 5. Mai 2019
Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milch bekommen hatten, hatten Ngasha und Ziwa es eilig, in den Wald zu kommen – sie wollten noch nicht einmal etwas von den Luzernenheupellets ab haben! Faraja kam aber nicht mit, sondern blieb bei Lima Lima, Zongoloni und Quanza un ließ sich die Pellets schmecken. Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, war Shukuru wieder die erste, dicht gefolgt von Mwashoti, der hinter ihr her zu sein schien. Sie hob schnell ihre Milchflasche auf und stellte sich dann ein ordentliches Stückchen weg von ihm.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.05.2019

Sonntag, 5. Mai 2019
Beim Besuch am Baobab-Wasserloch bespritzten sich die Waisen mit schlammigem Wasser. Ndotto fühlte sich offenbar besonders stark heute, denn er versuchte, einen großen Baum umzustoßen. Mbirikani schaute zu, wie sich Ndii auf dem Boden herumrollte, und Nguvu spielte auf den Hügeln roter Erde. Am Nachmittag regnete es dann ein wenig. Mbegu, Ndotto, Ngilai, Godoma und Lasayen rollten sich vergnügt in der feuchten Erde herum, bevor sie sich wieder den anderen beim Grasen anschlossen. Ndotto forderte im Liegen Ngilai zum Kräftemessen heraus, und Godoma kam dazu, um sich auf Ndottos Bauch zu setzen.