Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.05.2019

Freitag, 3. Mai 2019
Faraja, der am Vorabend nicht mit zurück ins Gehege gehen wollte, kam am Morgen gut gelaunt zurück und schloss sich den Waisen bei der Milchfütterung und dem Luzernenheufrühstück an. Heute wirkte er sehr ausgeglichen und freute sich, bei den Waisen zu sein – im Gegensatz zu gestern, als er es eilig hatte, wieder zurück zu seinen wilden Freunden zu kommen. Murera und Sonje schienen auch sehr glücklich zu sein, dass er wieder da war, und kollerten und trompeteten vor Aufregung.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.05.2019

Freitag, 3. Mai 2019
Emoli ärgert immer noch mit Vorliebe seine Freunde. Musiara war einmal einer seiner besten Spielkameraden, aber das hat sich geändert. Musiara ist immer noch ein netter Junge, mit dem alle gern zusammen sind, aber Emoli kann sehr anstrengend werden. Er will immer seinen eigenen Kopf durchsetzen, was Musiara nicht leiden kann. Heute wollte Emoli mit Musiara spielen, und als dieser keine Lust hatte, schob er ihn ins Schlammloch. Von den kleinen Jungs kann sich nur Maktao gegen Emoli durchsetzen; nachdem Musiara unfreiwilligerweise im Matsch gelandet war, kam Maktao angerannt und fing einen Ringkampf mit Emoli an.

Traurige Neuigkeiten: Dupotto ist an ihrer Krankheit gestorben

Es ist immer besonders traurig, wenn ein kleiner Waisenelefant es nicht schafft; der Kampf um Dupottos Leben endete am Montag, dem 19. August, als sie gegen 19 Uhr abends starb. Blutparasiten machten ihr zu schaffen, was ihre Blutproben verrieten, und leider sprach sie nicht auf die Behandlung an, die sie in Nairobi bekam. Fast zwei Jahre lang kämpfte sie gegen ihre Krankheit an, und am Ende verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand immer weiter. Sie fraß schließlich nichts mehr und trank nur noch ab und zu etwas Milch. Sie magerte weiter ab, was ihr nur noch mehr zu schaffen machte, und ihr Zustand verbesserte sich nie mehr so richtig. Ab und zu kam immer einmal wieder Hoffnung auf, dass sie es vielleicht doch schaffen würde, aber am Ende sollte es wohl nicht sein. „Traurige Neuigkeiten: Dupotto ist an ihrer Krankheit gestorben“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.05.2019

Donnerstag, 2. Mai 2019
Shukuru kam wie immer zur Mittagsfütterung gerannt und ging danach direkt Wasser saufen. Faraja, der jetzt ihr guter Freund ist, folgte ihr. Er versucht seit einiger Zeit, ihr Vertrauen zu gewinnen, um mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Zuvor hatte sich Shukuru immer von den Jungs ferngehalten, weil sie versucht hatten, im Wasserloch auf ihr herumzuklettern, und hatte sich stattdessen in die Büsche rund um das Schlammloch verdrückt. Nachdem die Waisen gebadet hatten, gingen Faraja, Quanza und Zongoloni in Richtung der Chyulu-Berge davon, um zu grasen. Dort schloss sich allerdings Faraja seinen wilden Freunden an und tauchte erst wieder auf, als es Zeit wurde, zur Auswilderungsstation zurückzukehren. Als die Waisen dort ankamen, überlegten es sich Ngasha, Ziwa und Faraja anders, und statt mit Murera, Sonje und den anderen hinein zu gehen, rannten sie zurück in den Wald. Ngasha und Ziwa kamen gegen Mitternacht zurück, aber Faraja war nicht dabei. Die Keeper machten sich aber keine Sorgen, denn sie konnten sich schon denken, dass er bei seinen wilden Artgenossen war.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.05.2019

Donnerstag, 2. Mai 2019
Am Wasserloch war Ndotto frech und stellte sich Mbegu in den Weg, als diese Wasser saufen wollte. Mbegu zog ihn mit dem Rüssel an seinem, um ihn dazu zu bewegen, zur Seite zu gehen, aber er wollte nicht nachgeben! So musste sie sich um ihn herum schleichen, um ans Wasser zu gelangen.