Sonntag, 24. März 2019
Mbirikani kam etwa eine halbe Stunde nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, zur Auswilderungsstation. Nachdem sie ein paar Luzernenheupellets verspeist hatte, machte sie sich auf den Weg, um sie einzuholen. An der Nordseite des Mazinga-Bergs näherte sich den Waisen ein sehr großer wilder Bulle mit kräftigen Stoßzähnen. Kihari, Kenia, Ndii, Arruba und Araba rannten vor ihm weg, wann immer er ihnen Hallo sagen wollte. Mbegus Gruppe hielt sich komplett zurück und schnupperte nur mit erhobenen Rüsseln in seine Richtung. Nach über zehn Minuten fassten Mbegu und Ndotto sich ein Herz und kamen langsam näher, wenn auch nur sehr zögerlich. Bald verabschiedete sich der Bulle wieder und ging in Richtung der Wasserpipeline.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.03.2019
Sonntag, 24. März 2019
Orwa, der vor einigen Tagen verschwunden war und seinen Freund Bomani zurückgelassen hatte, schloss sich den Waisen beim Schlammbad an. Bomani war hocherfreut, seinen alten Kollegen wiederzusehen. In der Zeit, in der Orwa weg gewesen war, hatte sich Bomani mit Chemi Chemi angefreundet, und die beiden hatten die Nacht meist vor der Auswilderungsstation verbracht.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.03.2019
Sonntag, 24. März 2019
Siangiki graste heute wieder zusammen mit ihrem langjährigen Freund Olsekki. Sapalan nahm ein Staubbad, das auch Ndiwa, Sana Sana und Malkia anlockte, die mitmachten. Es war sehr heiß, und so sprangen die Waisen nach ihrer Milchfütterung gleich ins Schlammloch. Kauro blieb beinahe stecken, als er an einer ungünstigen Stelle hinein gehen wollte. Als er spürte, dass er im Matsch versank, versuchte er umzukehren, aber das war nicht so leicht. Nach einer Weile hatte er sich schließlich wieder befreit und hielt Abstand zum Schlammloch.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.03.2019
Samstag, 23. März 2019
Mwashoti bekam heute Ärger mit Alamaya, als er versehentlich dessen Schwanzstummel berührte. Wie üblich wurde Alamaya sehr ärgerlich, und zwischen den beiden, die eigentlich Freunde und Stallnachbarn sind, brach ein Streit aus. Murera musste einschreiten und die beiden bremsen, denn Alamaya ist der kräftigere, und Murera war besorgt, dass er Mwashoti wehtun könnte. Bei der Milchfütterung standen sie sich dann wieder gegenüber, und es sah so aus, als wollte Alamaya seinen Kollegen wieder herausfordern. Mwashoti ließ sich aber nicht darauf ein und ging stattdessen zum Wasserloch, wo alle schön spielten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.03.2019
Freitag, 22. März 2019
Emoli rangelt häufig mit den anderen, ist mit Kräftemessen mit seinen Freunden beschäftigt oder ärgert sie auch einfach nur. Es scheint auch besonderen Spaß daran zu haben, nicht auf die Keeper zu hören und sich sogar mit ihnen anzulegen. Bei der nachmittäglichen Fütterung wälzten sich die Waisen ausgiebig im Matsch, und Emoli begann, auf Sagala herumzuklettern. Daraufhin trompetete Sagala laut los und warf die kleine Nervensäge ab. Emoli rannte lieber davon, aber er war nicht schnell genug, und Sagala holte ihn ein und schubste ihn um. Danach gingen die beiden in verschiedene Richtungen davon und widmeten sich ihrem Staubbad.

