Sonntag, 25. April 2021
Maisha, Mukkoka, Maktao, Nabulu, Kiasa und Kiombo haben nun mit dem Umzugstraining begonnen und werden bald nach Tsavo umziehen. Sie sind jetzt alt genug, um das nächste Kapitel auf ihrem Weg hin zu einem Leben in der Wildnis zu beginnen. Die Keeper hatten befürchtet, dass Kiasa einige Schwierigkeiten machen würde, aber sie machte keinerlei Probleme. Alle gingen ohne zu zögern in den LKW, bis auf Kiombo – ihm schien das Fahrzeug nicht geheuer zu sein, und er musste erst mit einer Milchflasche hinein gelockt werden. Als er aber sah, wie die anderen ganz in Ruhe darin ihre Milch tranken, beruhigte er sich auch. Nach dem erfolgreichen Training gingen die sechs wieder zurück zur Herde, die inzwischen zufrieden gegrast hatte. Larro passte gut auf sie auf, und sie wird sich bestimmt prima als nächste Mini-Leitkuh der Waisenherde machen, wenn die älteren Mädchen umgezogen sind.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.04.2021
Samstag, 24. April 2021
Raufbold Ngasha scheint es nun endgültig übertrieben zu haben, denn als er am Morgen an den Stallungen ankam, humpelte er deutlich! Die Keeper riefen den Tierarzt; während sie warteten, wollten sie sich seinen Fuß genauer anschauen, aber Ngasha schien so starke Schmerzen zu haben, dass er sie nicht heran lassen wollte! Auch dem Tierarzt wurde von Zongoloni, die mitbekommen hatte, dass Ngasha sich unwohl fühlte, der Weg zu ihm versperrt, und Zongoloni musste erst einmal mit ein paar Luzernenheupellets abgelenkt werden. Der Tierarzt gab Ngasha eine Betäubung und untersuchte ihn dann. Er hatte sich offenbar ordentlich den Fuß verstaucht – möglicherweise war er von einem Felsen abgerutscht oder umgeknickt. Er bekam entsprechende Medikamente, und während er wieder zu sich kam und langsam aufstand, passten die Keeper gut auf ihn auf, für den Fall, dass er noch desorientert war. Den Rest des Tages konnte Ngasha dann wieder langsam laufen und humpelte noch ein wenig, und ein paar Keeper blieben immer in seiner Nähe, um sich um ihn zu kümmern, wenn er unsicher wirkte.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2021
Samstag, 24. April 2021
Ndotto ließ heute das Schlammbad aus und spielte lieber mit Waisenbüffel Ivia, sodass Ngilai sich jemanden anderes zum Spielen suchen musste. Ivia ist inzwischen ein beliebter Sparringspartner der Waisen geworden; als Ndotto keine Lust mehr hatte, übernahm Mbegu und rangelte noch ein wenig mit dem Büffeljungen. Danach rannte Ivia wieder zurück zu seinem Artgenossen Cheza, und die beiden spielten auf dem Boden weiter.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2021
Samstag, 24. April 2021
Am Baobab-Wasserloch trafen die Waisen heute auf eine wilde Herde und soffen zusammen mit ihren Artgenossen Wasser aus der Tränke. Ishaq-B schaffte es, eines der Kälber der Herde weg zu locken, sodass Godoma, Emoli, Tamiyoi und Sagala mit der jungen Kuh spielen konnten. Als die wilden Elefanten wieder aufbrechen wollten, merkten sie, dass jemand fehlte und warteten ein Stück entfernt auf ihr Kalb. Es folgte dann der Familie und versuchte, ein paar der Waisen zu überzeugen mitzukommen, hatte damit aber keinen Erfolg.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.04.2021
Samstag, 24. April 2021
Draußen im Busch trafen die Waisen heute Kithaka, Orwa, Garzi, Lemoyian und Chemi Chemi. Letzterer schlich sich dann mit Barsilinga, Tusuja, Siangiki, Enkikwe, Ambo und Oltaiyoni davon, sodass Enkikwe und Ambo ihre Mittagsmilch verpassten! Die Keeper starteten eine Suchaktion, und gegen 13 Uhr hatten sie sie wiedergefunden. Ambo, Enkikwe, Siangiki und Oltaiyoni ließen sich überzeugen mitzukommen, aber Tusuja und Barsilinga wollten bei Chemi Chemi bleiben. Die beiden werden langsam unabhängiger!

