Mittwoch, 28. November 2018
Emoli, der immer ein sehr höflicher kleiner Elefantenjunge war, wird mit der Zeit ein wenig aufmüpfiger. Vielleicht liegt es daran, dass seine Stoßzähne langsam zum Vorschein kommen und er sehr stolz darauf ist. Er schubst immer einmal wieder seine Freunde herum, und heute traf es sogar seine alte Freundin und Altersgenossin Maisha. Bei der Fütterung um 11 Uhr war er auch sehr frech und schubste den kleinen Mukkoka, der daraufhin in das Absperrband zu den Besuchern stolperte. Zum Glück war ein Keeper sofort zur Stelle und half ihm. Dann wollte Emoli seine Laune an Tamiyoi auslassen, die aus einer der Wassertonnen soff. Es begann eine kleine Rangelei, bis Tamiyoi, die deutlich älter ist als Emoli, ein Machtwort sprach!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 27.11.2018
Dienstag, 27. November 2018
Sonje kratzt sich den Kopf an der Laderampe
Shukuru futtert im Wald
Faraja und seine Freunde in den Weidegründen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.11.2018
Dienstag, 27. November 2018
Die Waisen waren in der Nacht reichlich unruhig, weil ihre wilden Freunde rund um die Stallungen kollerten. Sonje dachte vermutlich, dass ihr Verehrer Osama unter ihnen wäre, und Ziwa und Faraja riefen laut, sodass die Keeper herauskommen mussten, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war. Als sie am Morgen herauskamen, kümmerte sich niemand um die Luzernenheupellets, weil alle eilig in den Wald gingen, um nach ihren wilden Artgenossen zu suchen. Es dauerte aber eine Weile, bis Lima Lima schließlich einen wilden Bullen in den Hügeln erspähte und ihm hinterging. Murera blieb mit Mwashoti und Sonje unten, statt den anderen den Hügel hinauf zu folgen, weil sie mit ihren kaputten Beinen an den steilen Hängen nicht so gut laufen können.
Waisenblogs-Bilder Voi, 27.11.2018
Dienstag, 27. November 2018
Tundani kratzt sich am Baum
Ndotto am Mazinga-Berg
Dabassa, Suswa und Ishaq-B
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.11.2018
Dienstag, 27. November 2018
Godoma kam trompetend zur morgendlichen Milchfütterung gerannt und versuchte, Ngilai davon abzuhalten, sich ihre Milch unter den Nagel zu reißen. Kenia kam gleich dazu und sorgte dafür, dass es keinen Streit gab. Mbegu und Godoma führten dann die ganze Herde auf dem Weg zu den Weidegründen an; Tundani und Nelion kamen zuletzt und ließen sich Zeit, um auf dem Weg ungestört den einen oder anderen Ringkampf auszutragen. Draußen im Busch graste Mbegu zusammen mit Godoma, und Murit kam mit Ishaq-B dazu. Dabassa tauchte gegen 9 Uhr auf und blieb den ganzen Tag bei den Waisen. Er begleitete sie am Abend zurück zur Auswilderungsstation und ging erst wieder, als alle in ihren Nachtgehegen waren.

