Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.11.2018

Mittwoch, 21. November 2018
Mwashoti verändert sich langsam, da er nun älter wird und wächst. Er war immer ein sehr freundlicher und umgänglicher kleiner Junge, aber mit der Zeit schaut er sich das etwas ruppigere Verhalten seiner älteren Bullenkollegen ab. Heute beobachteten die Keeper zum ersten Mal, wie er Quanza herumschubsen wollte, um sie von einem Häufchen Luzernenheu fernzuhalten, das er sich gerade zurechtgelegt hatte. Als sie ihm zu nahe kam, ging er zu ihr und versuchte, ihr mit dem Rüssel über die Schulter zu fassen. Es klappte allerdings nicht so recht, da er immer noch deutlich kleiner ist, und so verlegte er sich darauf, sie mit den Stoßzähnen in den Bauch zu pieksen. Quanza machte sich nichts daraus und ging einfach davon. Das ist aber ungewöhnlich für den kleinen Mwashoti, der bisher immer ein braver Junge war. Alamaya ist schon seit einer Weile ein kleiner Raufbold geworden und eifert den älteren Jungs nach.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.11.2018

Mittwoch, 21. November 2018
Embu und Lentili führten heute die Waisenherde an. Sie genossen das frische Wasser aus etlichen Pfützen, die ein Wolkenbruch früh am Morgen hinterlassen hatte, und spielten ausgelassen in den vom Wasser ausgewaschenen Gräben am Fuß des Mazinga-Bergs. Mbegu und Lasayen spielten zusammen, während Tundani und Nelion sich ein Kräftemessen genehmigten. Am Nachmittag graste ein wilder Bullen ganz in der Nähe, aber die Waisen schlossen sich ihm nicht an, weil sie lieber zur Westseite des Bergs gehen wollten – dort gibt es jetzt jede Menge frisches Grün.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.11.2018

Mittwoch, 21. November 2018
An den Stallungen kam heute Wendis Herde mit Wiva, Mulika und Mwende, Yatta und Yetu und Kinna und Kama zu Besuch. Sie tauchten etwa eine Stunde nachdem die Waisen in den Busch aufgebrochen waren auf, soffen Wasser und machten sich danach gleich wieder auf den Weg. Auch Kithaka und seine Freunde Barsilinga, Garzi, Laragai und Turkwel waren mit ihnen unterwegs.